Persönlichkeitsbilder

Die Arbeit­erkam­mer Niederöster­re­ich lud Kinder ab dem Volkss­chu­lal­ter zum Mit­machen, Aus­pro­bieren und Informieren ein. Über 40 Fir­men und Schulen der Region gaben einen kindgerecht­en Überblick über Beruf­s­möglichkeit­en. Die Kinder kon­nten zwei Tage lang in die Beruf­swelt hinein­schnup­pern, ihr handw­erk­lich­es Geschick mit Mate­ri­alien, Geräten und Maschi­nen testen. „Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, auf die Tal­ente und Stärken unser­er Kinder zu verzicht­en und lassen sie in diesen wichti­gen Zukun­ft­s­the­men nicht alleine. Daher begin­nen wir bere­its früh, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt an Aus­bil­dun­gen und schulis­chen Weit­er­bil­dungsmöglichkeit­en näherzubrin­gen“, sagt AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB NÖ-Vor­sitzen­der Markus Wieser. „Die Vielfalt der Aus­bil­dun­gen und Möglichkeit­en war noch nie so groß wie jet­zt. Für uns ist es wichtig, die Jugendlichen best­möglich zu unter­stützen und zu betreuen. Beruf­sori­en­tierung ist für uns Sozial­part­ner ein wichtiges Anliegen“, sagt Jarko Rib­ars­ki, Bezirksstel­lenob­mann der WKNÖ Baden. „Um im inter­na­tionalen Wet­tbe­werb mitzuhal­ten, brauchen wir Fachkräfte. Daher ist es von großer Bedeu­tung, Jugendliche entsprechend ihren Tal­en­ten und Begabun­gen auszu­bilden.“ Für NÖGKK-Direk­tor Gün­ter Steindl hat die Lehrlingsaus­bil­dung höch­ste Pri­or­ität. „Unser Ziel in der Lehrlingsaus­bil­dung ist es, jun­gen Men­schen eine Chance zu geben und Fachkräfte für die Zukun­ft auszu­bilden. Die NÖGKK hat bere­its über 100 Lehrlinge erfol­gre­ich aus­ge­bildet“, so Steindl. Die gute Aus­bil­dung der Lehrlinge ste­ht im Vorder­grund. „Neben der prak­tis­chen Wis­sensver­mit­tlung in den einzel­nen Abteilun­gen und Ser­vice-Cen­tern und der the­o­retis­chen Aus­bil­dung in der Lan­des­beruf­ss­chule erhal­ten unsere Lehrlinge zusät­zlich noch fach­spez­i­fis­che und per­sön­lichkeits­bildende Sem­i­nare. Die Qual­ität der Aus­bil­dung stimmt“, erk­lärt Steindl das Erfol­gskonzept. „Die Arbeits­mark­t­dat­en zeigen ein­er­seits eine sink­ende Jugen­dar­beit­slosigkeit in Niederöster­re­ich, ander­er­seits bele­gen sie aber auch, dass der Beruf­se­in­stieg für junge Men­schen ohne Aus­bil­dung sehr schwierig ist. So kön­nen 40 Prozent der jun­gen Job­suchen­den nicht mehr als einen Pflichtschu­la­b­schluss vor­weisen“, sagt AMS NÖ-Lan­des­geschäfts­führer Mag. Sven Her­govich. Umso wichtiger ist es deshalb, jun­gen Men­schen bere­its sehr früh die Möglichkeit zu bieten, ihre eige­nen Stärken, Fähigkeit­en und Inter­essen auszu­loten und die vielfälti­gen Aus­bil­dungs- und Beruf­s­möglichkeit­en ken­nen­zuler­nen. Wie wichtig es ist, den Grund­stein dafür bere­its im Kinde­salter zu leg­en, weiß auch DI Christoph Prinz, Bürg­er­meis­ter von Bad Vös­lau: „Die Schü­lerin­nen und Schüler so früh wie möglich über Beruf­s­möglichkeit­en zu informieren ist eine wichtige Auf­gabe. Schule und Beruf gehen ineinan­der über. Je früher Tal­ente und Fähigkeit­en erkan­nt wer­den und je früher junge Men­schen über Beruf­s­möglichkeit­en informiert sind, desto zielführen­der kann bere­its auf die per­sön­liche Zukun­ft hingear­beit­et wer­den.“ Einen großen Dank an Kol­le­gen Prinz, der uns das Foto zur Ver­fü­gung gestellt hat.

[Foto/Prinz]