Infor­ma­ti­on

End­lich ist die Unsi­cher­heit für Lehr­lin­ge, die wegen der ver­scho­be­nen Lehr­ab­schluss­prü­fun­gen auf ihr Fach­ar­bei­ter­ge­halt ver­zich­ten muss­ten, vor­bei.“ Als „längst über­fäl­li­ge Maß­nah­me“ bezeich­net Susan­ne Hofer, Vor­sit­zen­de der Öster­rei­chi­schen Gewerk­schafts­ju­gend (ÖGJ) die Ankün­di­gung von Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Mar­ga­re­te Schram­böck, Lehr­lin­ge zu ent­schä­di­gen, die wegen der ver­scho­be­nen Abschluss­prü­fung auf­grund der Coro­na­kri­se um ihren Lohn umge­fal­len sind „Tau­sen­den Lehr­lin­gen sind durch einen spä­te­ren Prü­fungs­an­tritt hun­der­te von Euro ent­gan­gen. Vie­le haben mit ihrem Fach­kräf­te­ge­halt bereits die wei­te­re Lebens­pla­nung getrof­fen – womög­lich auch schon das eige­ne Auto oder eine Woh­nung vor­fi­nan­ziert. Die Bun­des­re­gie­rung hat sie bis­lang völ­lig im Unkla­ren gelas­sen“, kri­ti­siert Hofer. Die betrof­fe­nen Lehr­lin­ge hät­ten nicht so lan­ge in Unge­wiss­heit gelas­sen wer­den dür­fen, „die Wirt­schafts­mi­nis­te­rin hät­te sich schon deut­lich frü­her über die Situa­ti­on von Lehr­lin­gen Gedan­ken machen müs­sen und sie nicht nur als ‚Bei­wa­gerl‘ behan­deln dür­fen“, fin­det die ÖGJ-Vor­sit­zen­de kla­re Wor­te. Den­noch sei es zu begrü­ßen, dass die Bun­des­re­gie­rung der For­de­rung der ÖGJ nach­kommt. „Es ist sehr erfreu­lich, dass die betrof­fe­nen Lehr­lin­ge nun über einen Son­der­topf ent­schä­digt wer­den sol­len.“ Hofer for­dert dabei, dass das Fach­kräf­te­ge­halt in vol­ler Höhe rück­wir­kend aus­ge­gli­chen wird. Zudem gel­te es, den Ankün­di­gun­gen auch rasch Taten fol­gen zu las­sen. „Es geht dar­um, den Lehr­lin­gen so schnell wie mög­lich finan­zi­el­le Sicher­heit zu geben.“ Erfreu­lich ist für Hofer auch, dass nun die Ter­mi­ne für die Abschluss­prü­fun­gen fixiert wur­den. Jene Lehr­lin­ge, die sich vor der Coro­na­kri­se zu einer Lehr­ab­schluss­prü­fung ange­mel­det haben, kön­nen die­se ab dem 4. Mai able­gen. Für alle ande­ren gilt der 11. Mai als frü­hes­ter Ter­min. „Damit gibt es für die Lehr­lin­ge auch in die­sem Punkt end­lich Klar­heit!“