Jugendschutz

Seit mehr als 10 Jahren set­zt sich die Bun­desju­gend­vertre­tung (BJV) für ein ein­heitlich­es Jugend­schutzge­setz in Öster­re­ich ein. Mit 1. Jän­ner 2019 treten nun neue Regelun­gen für Jugendliche betr­e­f­fend Rauchen, Alko­holkon­sum und Aus­ge­hzeit­en in acht von neun Bun­deslän­dern in Kraft. „Nach unserem jahre­lan­gen inten­siv­en Ein­satz für einen ein­heitlichen Jugend­schutz freuen wir uns sehr über die weit­ge­hende Har­mon­isierung der Jugend­schutzregeln “, so BJV-Vor­sitzen­der Derai Al Nuai­mi. Umso mehr kri­tisiert die BJV, dass die Aus­ge­hzeit­en in Oberöster­re­ich nicht an ein gemein­sames Niveau angepasst wer­den – das Gesetz dazu ist derzeit noch in Begutach­tung. „Jugendliche haben ab 2019 zwar die gle­ichen Rechte, was Rauchen und Alko­holkon­sum bet­rifft, doch von ein­er tat­säch­lichen Vere­in­heitlichung kann erst gesprochen wer­den, wenn wirk­lich in allen Bun­deslän­dern die gle­ichen Regeln gel­ten“, erk­lärt der Vor­sitzende. „Wir bedauern es sehr, dass Oberöster­re­ich bei den Aus­ge­hzeit­en nicht mitzieht und die Inter­essen von Jugendlichen außer Acht lässt. Als Bun­desju­gend­vertre­tung wer­den wir uns deshalb weit­ehrhin für eine gän­zliche Vere­in­heitlichung ein­set­zen“, so der Vor­sitzende abschließend.