Infor­ma­ti­on

Wenn Bil­dungs­mi­nis­ter Faß­mann davon spricht, dass alle Schu­len mit Test-Kits aus­ge­stat­tet wer­den, meint er offen­sicht­lich alle bis auf Berufs- und Land­wirt­schafts­schu­len,“ kri­ti­siert die Vor­sit­zen­de der Öster­rei­chi­schen Gewerk­schafts­ju­gend (ÖGJ), Susan­ne Hofer. „Die Fach­kräf­te von mor­gen sind offen­bar nicht wich­tig genug und bekom­men als ein­zi­ge Schü­le­rIn­nen kei­ne Test-Kits. Die­se stän­di­ge Benach­tei­li­gung von Berufs­schü­le­rIn­nen und zukünf­ti­gen Fach­kräf­ten ist untrag­bar.“ Schon im ers­ten Lock­down, als die Schu­len zusperr­ten, auf Distance Lear­ning umstell­ten und Lap­tops und Tablets fehl­ten, habe die Bun­des­re­gie­rung auf Lehr­lin­ge „ver­ges­sen“, erin­nert Hofer. ÖGB und AK muss­ten ein­sprin­gen und orga­ni­sier­ten Gerä­te. „Vie­le Lehr­lin­ge arbei­ten wäh­rend der Coro­na-Kri­se in sys­tem­er­hal­ten­den Beru­fen, sie hel­fen dabei, das Land am Lau­fen zu hal­ten, aber für einen Zugang zu Test-Kits sind sie nicht rele­vant genug“, sagt die ÖGJ-Vor­sit­zen­de. Ob die Schu­len nun für die Schü­le­rIn­nen öff­nen, oder nicht – die Kom­mu­ni­ka­ti­on des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums las­se zu wün­schen übrig. „Lehr­lin­ge haben mehr ver­dient! Sie haben einen Bil­dungs­mi­nis­ter ver­dient, der sich ihrer annimmt und nicht stän­dig so tut, als wären sie Schü­le­rIn­nen zwei­ter Klasse.“