Infor­ma­ti­on

Die neue Wie­ner Stadt­re­gie­rung star­tet mit star­ken Signa­len für Wien in schwie­ri­gen Zei­ten“, sagt AK Prä­si­den­tin Rena­te Anderl. Mit einer star­ken Ein­bin­dung der Sozi­al­part­ner bleibt Wien bei einer Poli­tik des Mit­ein­an­ders. Vie­les, wofür sich die AK ein­ge­setzt hat, fin­det sich im Pro­gramm wie­der: In der Bil­dungs­po­li­tik wird der Chan­cen-Index, die Finan­zie­rung von Schu­len je nach Betreu­ungs­be­darf der Schü­le­rin­nen und Schü­ler umge­setzt. Die Stär­kung der Sprach­för­de­rung, der Aus­bau der (ver­schränk­ten) Ganz­tags­schu­len und die per­so­nel­le Stär­kung der Schul­stand­or­te wer­den ein Stück mehr Chan­cen­gleich­heit schaf­fen. Auch bei der Lehr­aus­bil­dung sind etwa der geplan­te Aus­bau der Aus­bil­dungs­ver­bün­de und die zusätz­li­chen Mit­tel für die über­be­trieb­li­che Aus­bil­dung wich­tig. Damit Wien eine lebens­wer­te Stadt für alle bleibt, auch für Men­schen mit klei­ne­ren Ein­kom­men, ist die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum ein ent­schei­den­der Eck­pfei­ler. „1.500 Gemein­de­woh­nun­gen in den nächs­ten 5 Jah­ren sind gut. Aber gera­de beim Bau von wei­te­ren geför­der­ten Woh­nun­gen bleibt das Regie­rungs­ab­kom­men zu unklar. „Wien ist stark gewach­sen und hat Nach­hol­be­darf“, so die AK Prä­si­den­tin. Pro Jahr müs­sen min­des­tens 9.000 Woh­nun­gen in der Stadt ent­ste­hen. Arbeits­för­de­rung bleibt stark Gera­de in der Kri­se kann die Stadt Wien auf ein schon gut aus­ge­bau­tes und durch­dach­tes Arbeits­för­der­pa­ket etwa mit dem Wie­ner Arbeit­neh­me­rIn­nen­för­de­rungs­fonds Waff set­zen: Sowohl der Qua­li­fi­ka­ti­ons­plan 2030, die Job­of­fen­si­ve 50plus aber auch die gemein­sa­me För­de­rung von Wei­ter­bil­dun­gen im digi­ta­len Bereich der Stadt Wien und der AK (Digi-Win­ner, gemein­sa­me Jugend­stif­tung von AK und Waff) wer­den wei­ter­ge­führt. Der Wie­ner Arbeit­neh­me­rIn­nen­för­de­rungs­fonds wird gestärkt. Wirt­schafts­in­ves­ti­tio­nen für alle Zusätz­li­che 600 Mil­lio­nen Euro für städ­ti­sche Inves­ti­tio­nen kön­nen dazu genutzt wer­den, Wie­ner Fir­men und damit auch Wie­ner Arbeits­plät­ze zu sichern. Gleich­zei­tig bringt das Kon­junk­tur­pa­ket wich­ti­ge Ver­bes­se­run­gen für 300 Pro­jek­te bis 2023 in der Bil­dungs­in­fra­struk­tur, für Sport­stät­ten, Infra­struk­tur und Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr. Dabei ist der Dia­log mit den Sozi­al­part­nern, etwa das „Bünd­nis für das wach­sen­de Wien“ mit der AK Wien und dem ÖGB ein gutes Bei­spiel für geleb­te Sozi­al­part­ner­schaft, eben­so wie das Wirt­schafs­för­der­pro­gramm „Wien 2030“ mit dem Ziel, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Stadt zu sichern, aber gleich­zei­tig die Bedürf­nis­se der Men­schen berück­sich­ti­gen. Öffent­li­chen Ver­kehr wei­ter stär­ken Mit dem geplan­ten Aus­bau der Öffis, ins­be­son­de­re von Schnell­bahn und Stra­ßen­bahn in den Außen­be­zir­ken und im Stadt­gren­zen über­schrei­ten­den Ver­kehr wer­den vie­le For­de­run­gen der AK erfüllt. Bei Ver­kehrs­dienst­aus­schrei­bun­gen for­dert die AK eine Abkehr vom Bil­ligst­bie­ter­prin­zip, um fai­re Arbeits­be­din­gun­gen etwa für Bus­len­ke­rIn­nen zu sichern. Beim Park­raum­ma­nage­ment drängt die AK auf eine Vari­an­te, die Men­schen mit klei­ne­ren Ein­kom­men nicht zuguns­ten der Bes­ser­ver­die­nen­den ausschließt.