Infor­ma­ti­on

Coro­na macht auch vor der gro­ßen Bil­dungs- und Berufs­in­fo­mes­se L14 der Arbei­ter­kam­mer Wien nicht halt. Sie wird von 9. bis 13. Novem­ber erst­mals digi­tal statt­fin­den. Die COVID-19 Pan­de­mie hat uns alle eis­kalt erwischt. Gemäß aktu­el­ler Pro­gno­sen über die Aus­wir­kun­gen die­ser Kri­se ist mit einer höhe­ren Jugend­ar­beits­lo­sig­keit und Lehr­stel­len­man­gel zu rech­nen. Für die Arbei­ter­kam­mer ist es heu­er noch wich­ti­ger als sonst, jun­gen Men­schen als Weg­wei­se­rin zu Sei­te zu ste­hen, wenn es dar­um geht, sich für die rich­ti­ge Aus­bil­dung zu ent­schei­den. Des­halb wur­de die Mes­se als digi­ta­le Stadt gebaut. Man fin­det Vertreter*innen sämt­li­cher Schul­ty­pen und Lehr­be­ru­fe. Das Ange­bot ist viel­fäl­tig: An den L14 Live Tagen vom 9. bis 13. Novem­ber 2020 kön­nen ver­schie­de­ne Events online besucht wer­den. Fra­gen wer­den in schrift­li­chen Chats beant­wor­tet. Live Vide­os zei­gen Lehr­be­ru­fe und Hand­werks­be­ru­fe. „Wir leis­ten unse­ren Bei­trag zu guter Berufs­in­for­ma­ti­on. Aber nach guter Infor­ma­ti­on sind gute Aus­bil­dungs­plät­ze nötig“, sagt Anderl. Die AK Prä­si­den­tin appel­liert dies­be­züg­lich an die Unter­neh­mer: „Lasst die Jun­gen nicht im Stich. Schafft mehr Aus­bil­dungs­plät­ze, statt immer nur nach Fach­kräf­ten zu rufen.“ Berufs­ori­en­tie­rung ist mitt­ler­wei­le ein eige­nes Fach in der Neu­en Mit­tel­schu­le. Ein eige­nes Fach for­dert Anderl auch für die Unter­stu­fen der Gym­na­si­en, in der neun­ten Schul­stu­fe und vor der Matu­ra. Anderl: „Die Jugend­li­chen sol­len Schritt für Schritt zum Wunsch­be­ruf kom­men.“ Für Wien ver­langt die AK Prä­si­den­tin über­dies vom Bund mehr Schul­plät­ze in berufs­bil­den­den Schu­len wie HTL, HAK oder Han­dels­schu­len: „Wien wird jün­ger, die Zahl der Jugend­li­chen steigt. Gibt es mehr Schul­plät­ze, neh­men wir damit auch Druck vom Lehrstellenmarkt.“