Harmonie

Voller Saal im Bruck­n­er­haus Linz ver­gan­genen Dien­sta­gnach­mit­tag: Mehr als 1.300 Jugendliche aus ganz Oberöster­re­ich waren beim ersten Konz­ert der AK Oberöster­re­ich für Lehrlinge dabei. Das kurzweilige und auf die junge Ziel­gruppe abges­timmte Pro­gramm führte die Lehrlinge an die klas­sis­che Musik her­an und sorgte für Begeis­terung: Am Ende des Konz­erts gab es tosenden Applaus und die Lehrlinge knip­sten hun­derte Fotos von den Kün­stlern/-innen. Mit Unter­stützung des Lan­dess­chul­rats und der Linz AG organ­isierte die Arbeitkam­mer Oberöster­re­ich im Bruck­n­er­haus Linz das erste Klas­sik-Konz­ert für Lehrlinge. „Für viele Lehrlinge ist es schw­er, den Zugang zu klas­sis­chen Kul­tur­ange­boten zu find­en. Mit dem auf sie abges­timmten Pro­gramm zu erschwinglichen Preisen woll­ten wir ihnen die Türe zu klas­sis­ch­er Musik öff­nen und dem Vorurteil ent­ge­gen­wirken, dass Klas­sik ver­staubt ist“, sagt AK-Präsi­dent Dr. Johann Kalli­auer. Elis­a­beth Fuchs, Chefdiri­gentin der Phil­har­monie Salzburg, mod­erierte und dirigierte mit Witz und viel Schwung. Eröffnet wurde mit dem Sound­track von „Game of Thrones“ und augen­blick­lich wurde es im Saal still. Geban­nt lauscht­en die Jugendlichen der ver­traut­en Melodie. Auss­chnitte aus „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvo­rak und aus Max Bruchs 1. Vio­linkonz­ert führten die musikalis­che Reise in die Roman­tik. Anschließend sorgte der junge Vio­lin­solist Flo­ri­an Moser mit ein­er kurzen Zugabe auf der E-Vio­line für einen musikalis­chen Bruch. Als Über­raschung­sein­lage sorgten die Bal­lett­tänz­erin Jose­fine Sten­strön und der Break­dancer Youn­gung Sebas­t­ian Kim mit ihrem Mix der unter­schiedlichen Stil­rich­tun­gen für zus­tim­mende Pfiffe und viel Applaus. Höhep­unkt des Konz­erts war, als einige Lehrlinge und Beruf­ss­chullehrer auf die Bühne gebeten wur­den, um gemein­sam mit dem Orch­ester den Bozn­er Berg­steiger­marsch zu spie­len. Das junge Pub­likum sang gemein­sam die Europahymne („Freude schön­er Göt­ter­funken“). Den bejubel­ten Abschluss stellte die Zugabe dar – die Film­musik von „Mission:Impossible“.