Infor­ma­ti­on

Der sechs­te welt­wei­te Kli­ma­st­reik heu­te, Frei­tag, steht unter dem Mot­to „Fight Every Cri­sis“. Öffent­li­che Inves­ti­tio­nen in den Kli­ma­schutz und in die Ener­gie­wen­de kön­nen im Kampf gegen Kri­sen, sei es die Kli­ma- oder die Arbeits­markt­kri­se, einen wich­ti­gen Bei­trag zu deren Bewäl­ti­gung leis­ten. „Inves­ti­tio­nen in den Kli­ma­schutz zah­len sich gera­de in Zei­ten wie die­sen dop­pelt und drei­fach aus. Sie schüt­zen das Kli­ma, schaf­fen und sichern Arbeits­plät­ze und hel­fen, die wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft anzu­neh­men“, sagt Arbei­ter­kam­mer Prä­si­den­tin Rena­te Anderl. Die AK hat im Rah­men der „Offen­si­ve: Arbeits­markt“ zahl­rei­che Vor­schlä­ge prä­sen­tiert, wie die dra­ma­tisch gestie­ge­nen Arbeits­lo­sen­zah­len redu­ziert wer­den kön­nen. Öffent­li­che Inves­ti­tio­nen und der Aus­bau der öffent­li­chen Dienst­leis­tun­gen der Daseins­vor­sor­ge sind ein wich­ti­ger Hebel. „Es geht jetzt dar­um, beschäf­ti­gungs­wirk­sa­me Kli­ma­schutz­maß­nah­men mög­lichst rasch zu set­zen. Wir dür­fen kei­ne Zeit mehr ver­lie­ren“, sagt AK Prä­si­den­tin Rena­te Anderl. Für die AK ist es wich­tig, die Kli­ma­kri­se zu bekämp­fen und dabei auf sozia­le Gerech­tig­keit zu ach­ten. „Gera­de in Kri­sen­zei­ten sind wir gefor­dert, neue Mög­lich­kei­ten und Per­spek­ti­ven beson­ders für jene zu schaf­fen, die es schwer auf dem Arbeits­markt haben“, sagt AK Prä­si­den­tin Rena­te Anderl. Die AK for­dert zusätz­lich min­des­tens 10 Mil­li­ar­den Euro bis 2030, vor allem für einen guten und bezahl­ba­ren öffent­li­chen Ver­kehr, für die ther­mi­sche Sanie­rung, für betrieb­li­che Ener­gie­ef­fi­zi­enz sowie für den Aus­bau von erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­gern und von Rad­we­gen. Es ist das Gebot der Stun­de, dass die Gel­der dafür nun rasch bereit­ge­stellt wer­den.