Familienfest

Arbeiterkammer (AK) und Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB) Niederösterreich (NÖ) begrüßten am Samstag, 29. Juni, mehr als 1.300 BesucherInnen beim Familienfest im Waldviertel, das heuer in Gars am Kamp stattfand. Ein vielfältiges Freizeit- und Eventprogramm garantierte einen erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. „AK und ÖGB bewegen Niederösterreich – das sagen wir nicht nur, wir tun es auch. Mit unseren Festen für die Familien haben wir eine großartige Veranstaltungsreihe geschaffen. Wir zeigen damit, dass wir für die Familien ein verlässlicher und kompetenter Partner in der Arbeitswelt und in der Freizeit gleichermaßen sind. Wir sind dort, wo die Menschen sind“, freut sich AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser als Gastgeber über den BesucherInnenandrang beim Familienfest im Waldviertel. Mehr als 1.300 Gäste aller Altersgruppen sind bei der Veranstaltung am Samstag begrüßt worden. Über 20 Spiel- und Spaßstationen der kidsMANIA Smiley-Tour sorgten bei den Kleinen für viel Spaß. Jede Menge Action gab es beim Bungee-Trampolin, der Feuerwehrdrehleiter und dem AK/ÖGB NÖ Betriebsfußballcup Finale. Zahlreiche Infostände von AK Niederösterreich, Fachgewerkschaften und PartnerInnen boten einen Überblick über ihre Leistungen und ihren Einsatz für niederösterreichische ArbeitnehmerInnen. Im Rahmen eines großen Gewinnspiels übergab AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser attraktive Preise an Kinder und Eltern. AK Niederösterreich und ÖGB bereisen alle Viertel in Niederösterreich. Nach der Sommerpause geht es am 1.9. in Wiener Neustadt und am 6.10. in Wieselburg mit den beliebten Familienfesten weiter.

Fixsterne

Festival-Stimmung am See! AK YOUNG – die Jugendmarke der Arbeiterkammer – feiert heuer bereits zum sechsten Mal das legendäre Open-Air-Festival Splash Hard am Ratzersdorfer See. Das Erfolgskonzept: die perfekte Mischung aus grooviger Musik, Sport-Action, Fun und Chill-out. Für den coolen Sound am See sorgen dieses Jahr Live-DJs (Steve Ray, DJ West) und angesagte Bands wie LEMO, Zweikanalton, KessKess und Shamamas. Die Headliner LEMO und Zweikanalton zählen zu den Fixsternen am Austro-Pop-Himmel. Der neue Song von LEMO „Souvenir“ wird gerade in den Radios rauf und runter gespielt und Zweikanalton haben die Ohrwürmer „Vegas & Madrid“ und „Ohne dich kann das kein Sommer sein“ bei Splash Hard mit dabei. Ab 13 Uhr können BesucherInnen im ACTION-Corner Trend-Sportarten wie Micro-Soccer, Beachvolleyball, Slackline, Climbing Tower, Stand-up-Paddling und Parkour kostenlos ausprobieren. Und für alle, die es etwas ruhiger angehen wollen, ist der ganze See eine einzige Chill-out-Area. Wer sich sportlich im Team messen will, kann sich unter oegj.noe@oegb.at zu Beachvolleyball (4:4) und Streetball (2:2)-Turnieren anmelden. Anmeldungen vor Ort sind am Tag der Veranstaltung bis 13.30 Uhr möglich. DER EINTRITT IST FREI! Alle Musik- und Sportangebote können kostenlos genutzt werden. GRATIS SHUTTLE! Von 18 Uhr bis 24 Uhr bringt ein kostenloses Shuttle-Service die EventbesucherInnen vom Hauptbahnhof St. Pölten zum Ratzersdorfer See und retour. Bis 18 Uhr fährt der Stadtbus LUP Nr. 7. Es gelten die üblichen Bustarife.

Ausbildungspflicht

„Statt Jugendliche als dumm abzustempeln, in Sonderschulen abzuschieben und eine ‚fremde‘ Muttersprache als Hindernis zu beurteilen, muss die Politik Jugendlichen Chancen bieten“, kommentiert Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), das erschreckende Ergebnis von Bildungsabbrecher*innen in Österreich, wie die Austria Presse Agentur (APA) heute berichtete. „Anstatt junge Menschen in ihren Talenten zu fördern und Möglichkeiten aufzuzeigen, wirkt unser Bildungssystem höchst selektiv. Bereits in der Volksschule wird zwischen ‚guten‘ und ‚schlechten‘ Schüler*innen unterschieden. Eine gemeinsame Schule der 6 bis 15jährigen kann hier entgegenwirken.“ Seit 2017 gilt die Ausbildungspflicht für alle Jugendlichen, die ab diesem Jahr die neunjährige Schulpflicht erfüllt haben. „Das ist gut so, denn die Ausbildungspflicht verhindert, dass Jugendliche ihre Ausbildung frühzeitig abbrechen und arbeitslos werden“, so Hofer. Zusätzlich zur Ausbildungspflicht muss aber auch die Ausbildungsgarantie bis 25 weiter forciert und finanziert werden, „denn offensichtlich gibt es trotzdem Jugendliche, die nicht erreicht werden.“ „Wir alle wissen, wer nur über einen Pflichtschulabschluss verfügt, ist vergleichsweise öfter von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Ausbildungsgarantie bis 25 qualifiziert junge Menschen für den Arbeitsmarkt und schützt sie am besten davor, später keine Arbeit zu finden oder in Armut zu rutschen“, plädiert Hofer dafür, sowohl die Ausbildungspflicht zu intensivieren und auszubauen als auch die Ausbildungsgarantie auch in Zukunft finanziell abzusichern. „Die Zukunft der Jugend muss uns das wert sein.“

Jugendsporttag

„Für Lehrlinge gibt es kein Sportangebot an den Berufsschulen. Hier muss sich die Politik endlich bewegen und Sportunterricht an allen Berufsschulen einführen“, sagt Ali Dogan, Vorsitzender der Wiener Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) beim heutigen 54. Jugendsporttag der Gewerkschaftsjugend. „Das ist aber nicht genug. Auch in den Betrieben muss es mehr Sportangebot geben oder Zeit für Sport zur Verfügung gestellt werden“, fordert Dogan. „Das ist nicht nur für die Arbeitnehmer*innen gut, sondern nützt auch den Unternehmen, wenn ihre Beschäftigten fit und gesund sind.“ Marina Hanke, Wiener Landtags- und Gemeinderatsabgeordnete, fordert bei der Eröffnung mehr Frei- und Freizeiträume für die Jugendlichen Wiens und will sich dafür in der Stadt einsetzen. Traditionell unterstützt auch die Wiener Arbeiterkammer (AK) den Jugendsporttag der Gewerkschaftsjugend, der es Lehrlingen zumindest einmal im Jahr ermöglicht, während ihrer Lehr- und Arbeitszeit verschiedene Sportarten auszuüben. „Die Jugend liegt uns am Herzen, ihr seid unsere Zukunft, daher beteiligt sich die AK jedes Jahr an dieser großartigen Veranstaltung“, so AK-Präsidentin Renate Anderl. „Auch abseits des Sports stehen wir für fair play und kämpfen gemeinsam mit der Gewerkschaftsjugend für faire Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.“ „Hier geht es um Bewegung – wir sind die Bewegung, die sich für die ArbeitnehmerInnen einsetzt und für Solidarität und Zusammenhalt steht“, sagt Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida vor tausenden sportbegeisterten Jugendlichen. „Es ist schön, so viele Menschen zu sehen, die sich gemeinsam für ihre Interessen einsetzen.“ Hebenstreit abschließend: „Lasst euch nicht blenden, schaut euch an, wer eure Interessen vertritt und entscheidet im September die Regeln mit.“ Mit über 6.000 Lehrlingen, Schüler*innen und interessierte Jugendlichen sind heuer mehr als sonst in den 20. Wiener Bezirk zum größten Jugendsportfest Österreichs gekommen. Die Teilnahme ist für alle kostenlos. Das breitgefächerte Angebot reicht von Fußball, Volleyball, Klettern, Zumba, über Bungee-Run, Bungee-Trampolin, Rodeo Reiten, Fitness, Astronautentraining und vieles mehr.

Familienfest

„Wir sind dort, wo die Menschen sind. Arbeiterkammer (AK) und Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB) bewegen Niederösterreich – das sagen wir nicht nur, wir tun es auch. Mit unseren Festen für die Familien haben wir eine großartige Veranstaltungsreihe geschaffen. Wir zeigen damit, dass wir für die Familien ein verlässlicher und kompetenter Partner in der Arbeitswelt und in der Freizeit gleichermaßen sind“, freut sich AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser als Gastgeber über den Besucher*innenandrang beim Familienfest im Weinviertel. 2.500 Gäste aller Altersgruppen sind bei der Veranstaltung am Sonntag am Schlossplatz in Dürnkrut begrüßt worden. Über 20 Spiel- und Spaßstationen der kidsMANIA Smiley-Tour sorgten bei den Kleinen für viel Spaß. Jede Menge Action gab es beim Bungee-Trampolin, Aqua Zorbing und den Jugendturnieren der Nachwuchskicker*innen aus den umliegenden Gemeinden. Ein Highlight war der Oldtimer-Corso, der mit über 170 Fahrzeugen durch das historische Dürnkrut zog. Alle großen Besucher*innen hatten zudem die Möglichkeit, sich bei den zahlreichen Infoständen von AK Niederösterreich, Fachgewerkschaften und Partner*innen einen Überblick über angebotene Leistungen, und damit ihren Einsatz für niederösterreichische ArbeitnehmerInnen, zu verschaffen. Im Rahmen eines großen Gewinnspiels übergab AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser attraktive Preise an Kinder und Eltern. Die nächsten Familienfeste finden am 29.06.2019 in Gars am Kamp, am 1.9. in Wiener Neustadt und am 6.10. in Wieselburg statt.

Lehrstellenlücke

„Die Wirtschaft muss die Lehrstellenlücke schließen, nicht schön reden“, sagt Arbeiterkammer (AK) Präsidentin Renate Anderl. Die Wirtschaftskammer Österreich jubelte kurz nach Neujahr über etwas mehr als 1.000 neue Lehrstellen in Österreich, übersah aber, dass die Lehrstellenlücke viel größer ist. Das zeigt jetzt eine AK-Analyse: Zu Jahresanfang fehlten rund 16.300 Lehrstellen in den Betrieben – in manchen Bereichen gibt es fast überhaupt keine Lehrlinge, zum Beispiel in Wien nur zwölf für E-Commerce-Kaufleute! „Da müssen die Unternehmen einfach Lehrstellen schaffen“, sagt Anderl. Gleichzeitig sei weiter ausreichende Finanzierung der überbetrieblichen Lehrausbildung wichtig. Immerhin gilt für Jugendliche unter 18 die Ausbildungspflicht. Von 2008 bis 2016 ging die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr in einem Betrieb stark zurück – von österreichweit knapp 40.000 auf knapp 28.000. Jetzt sind rund 31.000 Lehrlinge im ersten Lehrjahr in einem Betrieb. Anderl: „Der Zuwachs an neuen Lehrstellen ist viel zu gering.“ Denn insgesamt sind österreichweit 21.300 Jugendliche auf Lehrstellensuche, denen derzeit nur knapp 5.000 als offen gemeldete Lehrstellen gegenüberstehen.
Die 21.300 Jugendlichen auf Lehrstellensuche sind in der überbetrieblichen Lehrausbildung, in kurzfristigen Schulungen oder einfach als suchend gemeldet. Anderl: „Ohne die überbetriebliche Lehrausbildung würden tausende Jugendliche ohne Ausbildungsangebot auf der Straße stehen. Deshalb muss sie auch weiter ausreichend finanziert werden.“ Jungen Wiener*innen beispielsweise nütze es auch nichts, wenn sie Mechatroniker*in lernen wollen, es aber nur freie Lehrstellen im Tiroler Gastgewerbe gibt, so Anderl. Sie verlangt von den Unternehmen, „dass sie wirklich mehr Lehrstellen schaffen“; besonders in Wien, wo knapp 8.500 Jugendliche keine Lehrstelle in einem Betrieb haben. Auch in den weiterführenden Schulen müssten intensive Anstrengungen unternommen werden, um einen vorzeitigen Abbruch zu verhindern, verlangt Anderl. Vor allem in den technischen und kaufmännischen Schulen sind in den ersten Klassen weit mehr Schüler*innen als in den Abschlussklassen. Anderl: „Um alle Schüler*innen an der Schule vom Anfang bis zum Abschluss zu behalten, brauchen die Schulen mehr Klassenräume, Lehrer*innen.“

Erkämpft

„Für uns ist es ein Tag zum Feiern. Der Jugendvertrauensrat bleibt!“, freut sich Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). „Die Bundesregierung hat umgeschwenkt und offensichtlich erkannt, dass der Jugendvertrauensrat ein wichtiger Partner für alle Lehrlinge und jungen Arbeitnehmer*innen ist.“ 40.000 Menschen haben für den Erhalt des Jugendvertrauensrates unterschrieben. „Der unermüdliche Einsatz für den Erhalt des Jugendvertrauensrats quer über Österreich hat sich ausgezahlt. Der Kampagne der ÖGJ und vielen engagierten Multiplikatoren*innen ist es zu verdanken, dass die Abschaffung des Jugendvertrauensrats jetzt abgesagt wird“, betont Hofer. „Unser Druck hat gewirkt!“ Der Jugendvertrauensrat ist eine wichtige betriebliche Mitbestimmungsmöglichkeit für die Lehrlinge. „Deshalb wäre jetzt auch der richtige Zeitpunkt, dem Jugendvertrauensrat eine verpflichtende Stimme im Betriebsrat zu geben“, fordert die ÖGJ-Vorsitzende. „Denn vor allem der Jugendvertrauensrat schaut im Betrieb darauf, dass die Ausbildung gut abläuft und trägt dazu bei, die Ausbildung zu verbessern. Wer die Jugend und deren Ideen einbindet, kann nur gewinnen“, sagt Hofer abschließend.

Urlaubsersatzleistung

Im vergangenen November hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Arbeitnehmer*innen ihre offenen Urlaubsansprüche unmittelbar aufgrund des EU-Rechts gegenüber ihrem Arbeitgeber geltend machen können. Das gilt aus Sicht der Arbeiterkammer (AK) auch für offene Urlaubstage bei einem sofortigen Austritt. Vergangene Woche hat die AK Oberösterreich die erste Klage auf Auszahlung der ausstehenden Urlaubsersatzleistung beim Landesgericht Linz eingebracht. „Im konkreten Fall geht es zwar nur um drei offene Urlaubstage und ungefähr 300 Euro. Aber wir gehen davon aus, dass wir österreichweit jährlich einigen tausend Beschäftigten zu ihren Ansprüchen auf Auszahlung des nicht verbrauchten Urlaubs verhelfen können“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Im österreichischen Urlaubsgesetz entfällt bei einem vorzeitigen Austritt die Ausbezahlung des offenen Jahresurlaubs (§ 10 Abs. 2 Urlaubsgesetz). Anders ist die Rechtslage nach der Arbeitszeitrichtlinie und der Grundrechtecharta der EU: Da muss der offene Jahresurlaub unabhängig von der Beendigungsart des Arbeitsverhältnisses immer ausbezahlt werden. Im November hat der EuGH entschieden, dass die Bestimmungen aus der Arbeitszeitrichtlinie und der Grundrechtecharta unmittelbar anwendbares Recht sind. Deshalb können sich nun alle Arbeitnehmer*innen auf diese EU-Bestimmungen berufen und ihre Ansprüche auf Urlaubsersatzleistung gegenüber dem Arbeitgeber gerichtlich geltend machen. „Auch wenn der Anspruch in diesem Einzelfall gering erscheint, geht es bundesweit jährlich um mehrere tausend Austritte und insgesamt um mehrere Millionen Euro, die die Beschäftigten wegen der Aufhebung dieser ungerechten Bestimmung im Urlaubsgesetz in Anspruch nehmen können“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Boxenstopp

Die Jugendmarke der Arbeiterkammer (AK), AK Young, holt mit der Kampagne AK Young Boxenstopp, Facharbeiter*innen der Zukunft vor den Vorhang und widmet sich dem Thema Berufsorientierung. Diesen Monat macht der AK Young Boxenstopp erstmals Halt in Klagenfurt. In und rund um die Bushaltestelle am Heuplatz – die als überdimensionaler Backofen gestaltet wurde – bekommen Wartende auf kreative Art einen Überblick über Berufsbilder sowie die Angebote von AK Young und dem neuen Schwerpunkt Berufsorientierung.  Berufsorientierung hat viele Facetten und es bedarf vielfältiger Zugänge. Damit der Wunschberuf zum Traumberuf wird, ist es wichtig sich früh genug zu informieren und unterstützen zu lassen. „Wenn man als junger Mensch mit der Pflichtschule fertig ist, stellt sich die Frage, was man danach machen soll. In diesem Alter ist es nicht so einfach Entscheidungen zu treffen, die Auswirkungen auf das ganze Leben haben werden,“ sagte AK-Präsident Günther Goach und fuhr fort: „Eine Lehre bietet beste Berufschancen und ist ein Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere, wichtig ist jedoch, genau zu überlegen, welcher Beruf zu einem passt und alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.  Nur die wenigsten kennen alle ihre Möglichkeiten,“ und verwies darauf, „dass hierbei auch die Eltern gefordert sind, auf Stärken und Wünsche Rücksicht zu nehmen und Kinder nicht in Berufe zu drängen, die sie vielleicht gar nicht möchten.“ Genau hier knüpft AK Young – die Jugendinitiative der Arbeiterkammer Kärnten – mit ihrem neuen Schwerpunkt an. Sie hilft dabei, die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, zu unterstützen und junge Menschen Schritt für Schritt auf ihrem Weg zum Traumberuf zu begleiten, denn „gut ausgebildete junge Menschen stellen unsere wirtschaftliche Zukunft dar. Sie gilt es stärker zu fördern!“, betonte AK-Präsident Günther Goach. Ziel der Aktion ist es deshalb auch, Lehrberufe auf lebendige Art und Weise darzustellen um junge Menschen, aber auch Eltern und Großeltern, von der Vielfältigkeit der Lehre zu überzeugen: An Aktionstagen – jeweils donnerstags (außer in den Semesterferien) – zwei bis drei Stunden am Vormittag – zeigen Bäckerlehrlinge der Berufsschule Klagenfurt vor Ort ihr zukünftiges Berufsbild und präsentieren ihr Können, Handwerk und die praktische Arbeit dem öffentlichen Publikum. Direkt vor Ort wird Theorie in die Praxis, mit handgefertigten Teig- und Backwaren, umgesetzt. 2019 soll der AK Young Boxenstopp noch bei weiteren Stationen Halt machen. Einen großen Dank an Kollegen Pöschl, der uns das Foto zur Verfügung gestellt hat.

Gewerkschaftsposition

Die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) befürwortet den Verbleib des Jugendvertrauensrates. Mit dem Verzicht der türkis-blaue Koalition auf die in ihrem Regierungsprogramm vorgesehene Abschaffung der Jugendvertrauensräte hat die Regierung sinnvollerweise auf die Gewerkschaftsposition eingeschwenkt. Mit der Österreichischen Gewerkschaftsjugend Kampagne „JVR bleibt“ hatte die PRO-GE Jugend seit Bekanntwerden der Pläne der Bundesregierung gegen die Abschaffung des Jugendvertrauensrates gekämpft. PRO-GE Jugendvorsitzender Josef Rehberger, der selbst Jugendvertrauensrat ist, begrüßt nun die Meinungsänderung: „Die Abschaffung des JVR wäre eine demokratiepolitische Bankrotterklärung gewesen. Umso erfreulicher ist es, dass die Regierung in dieser Angelegenheit eingelenkt hat. Durch den Jugendvertrauensrat finden junge Menschen im Betrieb mit ihren Anliegen Gehör und es wird auf Missstände – beispielsweise in der Lehrlingsausbildung – hingewiesen“, so Rehberger. „Bemerkenswert ist, dass sich jetzt gerade der ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger als Retter des Jugendvertrauensrates präsentiert, obwohl es gerade die ÖVP war, die in ihrem Regierungsprogramm die Abschaffung der JVR gefordert hatte“, kritisiert Rehberger. Für die PRO-GE ist und bleibt der Jugendvertrauensrat eine wichtige betriebliche Mitbestimmungsmöglichkeit für die Lehrlinge. Deshalb unterstützt die PRO-GE Jugendabteilung auch Jugendvertrauensräte, bietet Weiterbildungsseminare für Jugendvertrauensräte an und ist kompetenter Ansprechpartner bei der Durchführung von JVR-Wahlen und Problemen in den Betrieben. „Der Kampf für den JVR hat sich ausgezahlt“, so Rehberger. Ein Jugendvertrauensrat muss jeder Betrieb einrichten, der mehr als fünf Jugendliche unter 18 beschäftigt. Er nimmt an Sitzungen des Betriebsrats mit beratender Stimme teil und bringt Vorschläge zur Aus- und Weiterbildung ein.

Zukunftsprogramm

„Dass die Arbeitslosigkeit abermals leicht zurückgeht, ist ein gutes Zeichen. Weniger gut ist, dass es Gruppen gibt, die davon kaum oder gar nicht profitieren“, kommentiert Alice Kundtner, Bereichsleiterin für Soziales in der Arbeiterkammer Wien, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Vom Aufwind auf dem Arbeitsmarkt wenig bis gar nichts verspüren vor allem jene, die über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen oder deren Ausbildung dringend eine Aktualisierung beziehungsweise eine zweite Chance für einen Neubeginn brauchen. „Gerade angesichts der Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, brauchen die Arbeitnehmer*innen ausreichende Aus- und Weiterbildungschancen“, sieht Kundtner auch die Regierung am Zug. Die Verlängerung des Fachkräftestipendiums bis 2020 ist ein wichtiger Schritt, aber speziell für Arbeitssuchende sind unbedingt weitere Qualifizierungsmöglichkeiten notwendig. „Dafür braucht es aber eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Mittel kürzen, Maßnahmen streichen gehören da nicht dazu. Vielmehr braucht es ausreichend Budgets für Weiterbildung, Umschulungen, Erstausbildung und Beratung. Für gute, erfolgreiche Beratung im Arbeitsmarktservice ist eine ausreichende personelle Ausstattung Grundbedingung. Nötig sind jedenfalls mehr als die 350 geplanten zusätzlichen Planstellen.“ Dazu gehört für Kundtner auch, dass genügend Plätze in der überbetrieblichen Ausbildung für Jugendliche zur Verfügung stehen müssen. Arbeiterkammer setzt konkrete Schritte „In einer Zeit, in der Wissen extrem schnell überholt ist, wird Aus- und Weiterbildung zum wichtigsten Rüstzeug für die Zukunft. Dem wollen wir mit unserem Zukunftsprogramm gerecht werden“, sagt Kundtner. Herzstück dieses Programms, das die Arbeiterkammern für die nächsten fünf Jahre erarbeitet haben, ist eine großangelegte Digitalisierungsoffensive, die ausschließlich den Arbeitnehmer*innen – mit oder ohne Beschäftigung – zugutekommen soll. Bundesweit werden für diese Offensive von den Arbeiterkammern 150 Millionen investiert. „Damit starten wir eine Arbeitsmarktoffensive, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. Wir wollen dazu beitragen, dass die Arbeitnehmer*innen sich nicht von der digitalen Welle überrollt fühlen, sondern auf ihr surfen können. Die Umsetzung dieses Vorhabens beginnt jetzt!“

Persönlichkeitsbilder

Die Arbeiterkammer Niederösterreich lud Kinder ab dem Volksschulalter zum Mitmachen, Ausprobieren und Informieren ein. Über 40 Firmen und Schulen der Region gaben einen kindgerechten Überblick über Berufsmöglichkeiten. Die Kinder konnten zwei Tage lang in die Berufswelt hineinschnuppern, ihr handwerkliches Geschick mit Materialien, Geräten und Maschinen testen. „Wir können es uns nicht leisten, auf die Talente und Stärken unserer Kinder zu verzichten und lassen sie in diesen wichtigen Zukunftsthemen nicht alleine. Daher beginnen wir bereits früh, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt an Ausbildungen und schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten näherzubringen“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. „Die Vielfalt der Ausbildungen und Möglichkeiten war noch nie so groß wie jetzt. Für uns ist es wichtig, die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen und zu betreuen. Berufsorientierung ist für uns Sozialpartner ein wichtiges Anliegen“, sagt Jarko Ribarski, Bezirksstellenobmann der WKNÖ Baden. „Um im internationalen Wettbewerb mitzuhalten, brauchen wir Fachkräfte. Daher ist es von großer Bedeutung, Jugendliche entsprechend ihren Talenten und Begabungen auszubilden.“ Für NÖGKK-Direktor Günter Steindl hat die Lehrlingsausbildung höchste Priorität. „Unser Ziel in der Lehrlingsausbildung ist es, jungen Menschen eine Chance zu geben und Fachkräfte für die Zukunft auszubilden. Die NÖGKK hat bereits über 100 Lehrlinge erfolgreich ausgebildet“, so Steindl. Die gute Ausbildung der Lehrlinge steht im Vordergrund. „Neben der praktischen Wissensvermittlung in den einzelnen Abteilungen und Service-Centern und der theoretischen Ausbildung in der Landesberufsschule erhalten unsere Lehrlinge zusätzlich noch fachspezifische und persönlichkeitsbildende Seminare. Die Qualität der Ausbildung stimmt“, erklärt Steindl das Erfolgskonzept. „Die Arbeitsmarktdaten zeigen einerseits eine sinkende Jugendarbeitslosigkeit in Niederösterreich, andererseits belegen sie aber auch, dass der Berufseinstieg für junge Menschen ohne Ausbildung sehr schwierig ist. So können 40 Prozent der jungen Jobsuchenden nicht mehr als einen Pflichtschulabschluss vorweisen“, sagt AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Mag. Sven Hergovich. Umso wichtiger ist es deshalb, jungen Menschen bereits sehr früh die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Stärken, Fähigkeiten und Interessen auszuloten und die vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten kennenzulernen. Wie wichtig es ist, den Grundstein dafür bereits im Kindesalter zu legen, weiß auch DI Christoph Prinz, Bürgermeister von Bad Vöslau: „Die Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich über Berufsmöglichkeiten zu informieren ist eine wichtige Aufgabe. Schule und Beruf gehen ineinander über. Je früher Talente und Fähigkeiten erkannt werden und je früher junge Menschen über Berufsmöglichkeiten informiert sind, desto zielführender kann bereits auf die persönliche Zukunft hingearbeitet werden.“ Einen großen Dank an Kollegen Prinz, der uns das Foto zur Verfügung gestellt hat.

[Foto/Prinz]

Arbeitsmarkt

Alle reden vom Fachkräftemangel. Viele wollen deswegen mehr Arbeitskräfte aus Drittstaaten, und die Regierung ist auf dem besten Weg, diesen Wunsch zu erfüllen. Aber das ist der falsche Weg. Das hilft weder den bereits in Österreich lebenden Arbeitssuchenden noch kann so der Bedarf der Unternehmen nach Facharbeiter*innen abgedeckt werden. Die Regierungspläne – so die Arbeiterkammer Kritik – befeuern nur den Niedriglohnsektor und Lohn- und Sozialdumping. Zielführender wäre es, wenn die Menschen, die beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkt sind, bessere Chancen auf berufliche Qualifikation erhalten. Deswegen war es der AK auch so wichitg, dass das Fachkräftestipendium verlängert wurde. Aber es braucht da noch mehr: ein Qualifizierungsgeld, mehr Fördermittel für berufliche Qualifikation von arbeitssuchenden Erwachsenen und ausreichend Plätze und Mittel für die überbetriebliche Ausbildung für Junge, die keinen Lehrplatz finden.

Imposant

Gemeinsam ist es uns gelungen eine Homepage in die weite Welt des Internets zu stellen. Der Grundgedanke hat uns immer wieder begleitet. Mit einer starken Solidarität der Vier Fachausschüsse für die Lebensmittelberufe haben wir das erste Fundament erstellt. Natürlich ist es nur ein Anfang. Aber wir arbeiten intensiv an einer Erweiterung und an einer Verbesserung. Unser Team hat sich bemüht, damit die einzelnen Webseiten möglichst übersichtlich sowie benutzerfreundlich sind. Wir wünschen damit viel Spaß und freuen uns auf einen ergiebigen Austausch für eine bessere Arbeitswelt. Es ist ein wichtiges Entwicklungsmodell, wenn Kommentare, Kritik oder Anregungen bei uns eintreffen. Ebenso Lob – nicht zögern, denn wir sind für dich da. Unseren besonderen Dank an Sanja, Leopold und Raphael, die eine ausgezeichnete Arbeit verrichtet haben!

Bewegend

Die Arbeitsprozesse werden ständig von neuen Veränderungen getragen. Auch die Arbeiter*innen müssen sich auf diese Herausforderung laufend vorbereiten. Nur in der Gemeinsamkeit können wir unser Arbeitsleben einigermaßen bestehen. Daher ist es unbedingt notwendig, sich in deiner zuständigen Gewerkschaftsbewegung anzuschließen. Wir würden uns freuen, wenn du unsere kollektiven Ideen, Visionen und Angebote unterstützen könntest. Wenn ja, dann melde dich noch heute bei deiner Gewerkschaft PRO-GE an. Mit deiner gelebten Solidarität sind alle Arbeiter*innen in unserem Berufsbereich gestärkt. Denn kein Mensch besteht diesen schwierigen Weg in der Arbeitswelt alleine.

Glorios

Die Aufgaben innerhalb der einzelnen Fachausschüssen sind vielfältig. Der Großteil unserer Arbeit im Fachausschuss passiert in der Freizeit. Die Ausschussmitglieder*innen dikutieren über die aktuelle Arbeitswelt und beschließen Massnahmen für eine positive Veränderung für die arbeitenden Menschen. Die einzelnen Fachausschüsse befassen sich vorwiegend mit der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und der Erwachsenen. Insbesondere gilt das für die Berufswettbewerbe, Fachkurse, Lehrabschlussprüfungen, Berufsbilder, Überprüfungen von rechtlichen Angelegenheiten sowie der engen Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer, der Gewerkschaft und den örtlichen Berufsschulen. Ebenso ist eine konstruktive Gesprächsbasis zu den einzelnen Arbeitgeberverbänden, Behörden und Ämter von Wichtigkeit.

Picobello

Die Vier Fachausschüsse für Lebensmittelberufe haben erfolgreich ihre eigene Medienpräsenz umgesetzt. Wir werden auch in der Gegenwart die gemeinsamen Anliegen sowie Herausforderungen im beruflichen Alltag an der richtigen Stelle einbringen. Das Portal umfasst den Fachausschuss Bäcker (Vorsitz: Alexander Sauer), Fachausschuss Fleischer (Vorsitz: Robert Schwarzbauer), Fachausschuss Getränke (Vorsitz: Christian Hauck) sowie den Fachausschuss Zuckerbäcker (Vorsitz: Eva Hansalik). Begleitet wird das Vierer-Team von einer Konsulation (Sekretär: Erwin A. Kinslechner).

Zerstörungswut

Unter dem Deckmantel der „Fachkräftesicherung“ regionalisiert die Regierung die Mangelberufsliste und senkt die Mindest-Entlohnung für Schlüsselkräfte aus Drittstaaten. Gleichzeitig werden die Ausbildungsbeihilfen und das AMS-Budget für die überbetriebliche Lehre massiv gekürzt. „Statt Billigstarbeitskräfte aus dem Ausland zu holen, sollte in Ausbildung und Perspektiven von jungen Menschen investiert werden“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Das knappe AMS-Budget für das Jahr 2019 bedeutet vor allem Kürzungen bei den Angeboten für junge Menschen. Es wird das Budget im Rahmen der Ausbildungsgarantie bis zum Alter von 25 Jahren gekürzt, und es stehen auch weniger Mittel für das Erfolgsmodell der überbetrieblichen Lehrausbildung zur Verfügung. Wenn das Bundesbudget für die überbetriebliche Lehrausbildung gekürzt wird, dann bedeutet das automatisch einen Verteilungskampf zwischen den Bundesländern. In Oberösterreich stehen deswegen sogar Kürzungen von 25 auf nur mehr rund 15 Millionen Euro im Raum! Diese radikale Kürzung um bis zu 40 Prozent hat fatale Folgen: Erstens werden viele Jugendliche trotz Ausbildungspflicht und der damit verbundenen drohenden Strafen kein ausreichendes Ausbildungsangebot mehr finden. Sie werden daher entweder arbeitslos sein, Hilfstätigkeiten annehmen müssen oder Lehrausbildungen machen, die nicht ihren Eignungen entsprechen oder inakzeptable Arbeitsbedingungen mit sich bringen. Denn sie haben keine Alternativen. Zweitens werden Trägereinrichtungen um ihre Existenz kämpfen und Personal entlassen. „Durch diese Politik, die auch von den Unternehmervertretern im AMS unterstützt wird, wird ein etabliertes und europaweit nachgeahmtes Erfolgsmodell bewusst zerstört. Diese Zerstörungswut fußt auf einem völlig falschen Konkurrenzverständnis“, ärgert sich AK-Präsident Kalliauer. Die überbetriebliche Lehrausbildung ist keine Konkurrenz zur betrieblichen Lehre, sondern eine notwendige Ergänzung. Die Betriebe nehmen ihr Engagement in der Lehrausbildung schon seit den 1990er-Jahren zurück und selektieren bei den Lehranfängern/-innen stark aus. Die überbetriebliche Lehrausbildung eröffnet angesichts des betrieblichen Lehrstellenmangels auch für benachteiligte Jugendliche Ausbildungsperspektiven. Das rechnet sich volkswirtschaftlich, wie auch eine kürzlich veröffentlichte Studie von SYNTHESIS wieder gezeigt hat. „Besonders problematisch ist die gekürzte Existenzsicherung von jungen Erwachsenen in der überbetrieblichen Lehrausbildung. Hier vergaloppiert sich die Regierung völlig. Denn damit sind keine nennenswerten Einsparungen zu erzielen, aber die Betroffenen kommen in eine unzumutbare Lage,“ kritisiert AK-Präsident Kalliauer. Seit 1. September 2018 bekommen junge Erwachsene über 18 Jahre während einer überbetrieblichen Lehrausbildung statt 753 Euro nur mehr 326 Euro monatliche Ausbildungsbeihilfe. Für die einzelnen Betroffenen bedeutet dies, dass keine Ausbildung mehr leistbar ist und ihre Arbeitsmarktlage sich dadurch langfristig verschlechtert. Und die Anzahl der potenziellen Fachkräfte wird dadurch sinken! All diese Maßnahmen der Regierung zeigen, dass sie nicht an einer Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und an einer Höherqualifizierung der Jugendlichen interessiert ist. Denn dann müsste sie das arbeitsmarktpolitische Budget für diese Zielgruppen erhöhen, Deutschkurse und Integrationsmaßnahmen anbieten, Asylwerbern/-innen den Zugang zur Lehre gewähren und die Lehrstellenförderung treffsicherer gestalten. Stattdessen etabliert die Regierung immer neue Modelle, um Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben. „Die Regierung muss der Ausbildung von Jugendlichen endlich höchste Priorität einräumen, das Erfolgsmodell der überbetrieblichen Lehrausbildung ausreichend finanzieren und die Kürzung der Ausbildungsbeihilfe wieder rückgängig machen“, fordert Kalliauer.

Dezemberzeit

Das Jahr 2018 geht bald zu Ende. Davor gibt es noch viele nette Stunden in deiner Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis. Deine Wiener Fachausschüsse Bäcker, Fleischer, Getränke und Zuckerbäcker wünschen dir dabei eine angenehme und vor allem stressfreie Zeit. Du kannst dir sicher sein, dass wir auch künftig unsere Bildungsprogramme sowie die vielen nützlichen Aktivitäten für ein besseres Arbeitsleben weiterhin aufrecht erhalten. In der heutigen Zeit ist ein gemeinsames Vorwärtskommen sowie eine gelebte Solidarität von großer Bedeutsamkeit. Mit den Vier Wiener Fachausschüsse für Lebensmittelberufe der Wiener Arbeiterkammer triffst du immer wieder die richtige Wahl. Auf ein Neues in 2019!