Betriebstour

Die heimis­chen Wurst­spezial­itäten haben ihre berechtigte Fange­meinde. Öster­re­ich liegt beim Fleis­chkon­sum an der drit­ten Stelle in der Europäis­chen Union und ist damit ein Land der Fleis­chtiger. An die 70 Kg Fleisch ver­speisen die Österreicher*innen im Jahr. Mit hochw­er­ti­gen Wurst­spezial­itäten aller Art ver­sorgt die Wies­bauer Hold­ing mit ihren vier Pro­duk­tion­sstät­ten die Han­dels­ket­ten und Gas­tronomen. Ein­er dieser mod­er­nen Muster­be­triebe, welch­er alle rechtlichen Anforderun­gen der Europäis­chen Union zur Gänze erfüllt, ist im 23. Wiener Gemein­de­bezirk zu find­en. Auf ihrer Betrieb­s­tour durch die mod­erne Arbeitswelt hat auch die neue Arbeit­erkam­mer-Präsi­dentin Renate Anderl die Betrieb­sstätte in Wien mit vollen Schwung besucht. Die inter­es­san­ten Gespräche mit den arbei­t­en­den Men­schen hat auch gezeigt, dass jed­er Arbeit­stag eine große Her­aus­forderung ist und man leicht an die Gren­zen der men­schlichen Anforderun­gen stößt. Vor allem die Fließban­dar­beit erfordert eine hohe Konzen­tra­tion. Zudem stellt die Kälte in den ver­schieden­sten Arbeit­sräu­men eine sehr große Belas­tung dar. In einem Zweier-Schicht­be­trieb haben an die 500 Beschäftigte eine immense Her­aus­forderung zu bewälti­gen. Betrieb­sratsvor­sitzen­der Lothar Hauser, der mit der AK-Präsi­dentin den Betrieb­s­be­such begleit­et hat, fasste die schwieri­gen Arbeits­be­din­gun­gen gut zusam­men: „Ich möchte meine großen Respekt für unsere Arbeiter*innen aussprechen, die durch ihre harte Arbeit den Erfolg des Unternehmens absich­ern. Mit der Wiener Arbeit­erkam­mer und der Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft wer­den wir weit­er­hin unsere sozialen und wirtschaftlichen Inter­essen mit aller Kraft vertreten. Auch gegen einen nor­mal­isierten 12-Stun­den Arbeit­stag und mit den daraus resul­tieren­den neg­a­tiv­en Auswüchse.“