Triumph

Fröh­liche Men­schen, welche reich­lich Grund zum Feiern haben. Sie haben die Lehrab­schlussprü­fung für Bäcker*in — ein wichtiger Abschnitt in der Arbeitswelt — pos­i­tiv bestanden. Der Erfolg set­zt sich aus vie­len Fak­toren zusam­men: Das Unternehmen, dem Aus­bil­dungsmeis­ter und die vie­len päd­a­gogis­chen Ange­bote inner­halb der Lehraus­bil­dung aufgeteilt auf die jew­eili­gen Aus­bil­dungs­jahre. Der Wiener Fachauss­chuss Bäck­er grat­uliert der Fir­ma Anker­brot ganz her­zlich für ihren pro­fes­sionellen sowie uner­müdlichen Ein­satz im Sinne ein­er aktiv­en Facharbeiter*innen-Ausbildung. Diese war bis jet­zt konkur­ren­z­los und ist dem­nach maßge­blich für die Zun­ft der Bäcker*innen!

Familienfest

Arbeit­erkam­mer (AK) und Öster­re­ichis­ch­er Gew­erkschafts­bund (ÖGB) Niederöster­re­ich () begrüßten am Sam­stag, 29. Juni, mehr als 1.300 BesucherIn­nen beim Fam­i­lien­fest im Wald­vier­tel, das heuer in Gars am Kamp stat­tfand. Ein vielfältiges Freizeit- und Event­pro­gramm garantierte einen erleb­nis­re­ichen Tag für die ganze Fam­i­lie. “AK und ÖGB bewe­gen Niederöster­re­ich — das sagen wir nicht nur, wir tun es auch. Mit unseren Fes­ten für die Fam­i­lien haben wir eine großar­tige Ver­anstal­tungsrei­he geschaf­fen. Wir zeigen damit, dass wir für die Fam­i­lien ein ver­lässlich­er und kom­pe­ten­ter Part­ner in der Arbeitswelt und in der Freizeit gle­icher­maßen sind. Wir sind dort, wo die Men­schen sind“, freut sich AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB Niederöster­re­ich-Vor­sitzen­der Markus Wieser als Gast­ge­ber über den BesucherIn­nenan­drang beim Fam­i­lien­fest im Wald­vier­tel. Mehr als 1.300 Gäste aller Alters­grup­pen sind bei der Ver­anstal­tung am Sam­stag begrüßt wor­den. Über 20 Spiel- und Spaßs­ta­tio­nen der kids­MA­NIA Smi­ley-Tour sorgten bei den Kleinen für viel Spaß. Jede Menge Action gab es beim Bungee-Tram­polin, der Feuer­wehrdrehleit­er und dem AK/ÖGB Betrieb­s­fußball­cup Finale. Zahlre­iche Infos­tände von AK Niederöster­re­ich, Fachgew­erkschaften und Part­ner­In­nen boten einen Überblick über ihre Leis­tun­gen und ihren Ein­satz für niederöster­re­ichis­che Arbeit­nehmerIn­nen. Im Rah­men eines großen Gewinn­spiels über­gab AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB Niederöster­re­ich-Vor­sitzen­der Markus Wieser attrak­tive Preise an Kinder und Eltern. AK Niederöster­re­ich und ÖGB bereisen alle Vier­tel in Niederöster­re­ich. Nach der Som­mer­pause geht es am 1.9. in Wiener Neustadt und am 6.10. in Wiesel­burg mit den beliebten Fam­i­lien­festen weit­er.

Tadellos

Der Cham­pi­on hat aber­mals zugeschla­gen ! Mit seinem pro­fun­den Wis­sen und Kön­nen hat Kevin ein weit­eres Mal den Beruf­swet­tbe­werb der Wiener Bäck­er-Lehrlinge von der Wiener Arbeit­erkam­mer gewon­nen und bekam seine ver­di­ente Urkunde über­re­icht. Nicht nur der Vor­sitzende vom Wiener Fachauss­chuss Bäck­er war über den einzi­gar­ti­gen Leis­tungsabruf begeis­tert, son­dern auch sein stolz­er Aus­bil­dungsmeis­ter. Mit der Fir­ma Anker­brot hat­te er die allerbeste Voraus­set­zung für eine pro­duk­tive Lehrzeit. Sein Leis­tungspoten­zial hat ihn zudem bis ins Finale des Bun­deslehrlingswet­tbe­werbes der Wirtschaft­skam­mer Öster­re­ich gebracht. Mit seinem Kön­nen hat er das Bun­des­land Wien grandios vertreten. Der Fachauss­chuss Bäck­er freut sich mit ihm über seine bish­er großar­ti­gen Beruf­ser­folge und wün­scht ihm weit­er­hin viel Erfolg !

Fixsterne

Fes­ti­val-Stim­mung am See! AK YOUNG — die Jugend­marke der Arbeit­erkam­mer — feiert heuer bere­its zum sech­sten Mal das leg­endäre Open-Air-Fes­ti­val Splash Hard am Ratzers­dor­fer See. Das Erfol­gskonzept: die per­fek­te Mis­chung aus grooviger Musik, Sport-Action, Fun und Chill-out. Für den coolen Sound am See sor­gen dieses Jahr Live-DJs (Steve Ray, DJ West) und ange­sagte Bands wie LEMO, Zweikanal­ton, KessKess und Shama­mas. Die Head­lin­er LEMO und Zweikanal­ton zählen zu den Fixster­nen am Aus­tro-Pop-Him­mel. Der neue Song von LEMO „Sou­venir“ wird ger­ade in den Radios rauf und runter gespielt und Zweikanal­ton haben die Ohrwürmer „Vegas & Madrid“ und „Ohne dich kann das kein Som­mer sein“ bei Splash Hard mit dabei. Ab 13 Uhr kön­nen BesucherIn­nen im ACTION-Cor­ner Trend-Sportarten wie Micro-Soc­cer, Beachvol­ley­ball, Slack­line, Climb­ing Tow­er, Stand-up-Pad­dling und Park­our kosten­los aus­pro­bieren. Und für alle, die es etwas ruhiger ange­hen wollen, ist der ganze See eine einzige Chill-out-Area. Wer sich sportlich im Team messen will, kann sich unter oegj.noe@oegb.at zu Beachvol­ley­ball (4:4) und Street­ball (2:2)-Turnieren anmelden. Anmel­dun­gen vor Ort sind am Tag der Ver­anstal­tung bis 13.30 Uhr möglich. DER EINTRITT IST FREI! Alle Musik- und Sportange­bote kön­nen kosten­los genutzt wer­den. GRATIS SHUTTLE! Von 18 Uhr bis 24 Uhr bringt ein kosten­los­es Shut­tle-Ser­vice die Eventbe­sucherIn­nen vom Haupt­bahn­hof St. Pöl­ten zum Ratzers­dor­fer See und retour. Bis 18 Uhr fährt der Stadt­bus LUP Nr. 7. Es gel­ten die üblichen Bus­tar­ife.

Ausbildungspflicht

Statt Jugendliche als dumm abzustem­peln, in Son­der­schulen abzuschieben und eine ‚fremde‘ Mut­ter­sprache als Hin­der­nis zu beurteilen, muss die Poli­tik Jugendlichen Chan­cen bieten“, kom­men­tiert Susanne Hofer, Vor­sitzende der Öster­re­ichis­chen Gew­erkschaft­sju­gend (ÖGJ), das erschreck­ende Ergeb­nis von Bildungsabbrecher*innen in Öster­re­ich, wie die Aus­tria Presse Agen­tur (APA) heute berichtete. „Anstatt junge Men­schen in ihren Tal­en­ten zu fördern und Möglichkeit­en aufzuzeigen, wirkt unser Bil­dungssys­tem höchst selek­tiv. Bere­its in der Volkss­chule wird zwis­chen ‚guten‘ und ‚schlecht­en‘ Schüler*innen unter­schieden. Eine gemein­same Schule der 6 bis 15jährigen kann hier ent­ge­gen­wirken.“ Seit 2017 gilt die Aus­bil­dungspflicht für alle Jugendlichen, die ab diesem Jahr die neun­jährige Schulpflicht erfüllt haben. „Das ist gut so, denn die Aus­bil­dungspflicht ver­hin­dert, dass Jugendliche ihre Aus­bil­dung frühzeit­ig abbrechen und arbeit­s­los wer­den“, so Hofer. Zusät­zlich zur Aus­bil­dungspflicht muss aber auch die Aus­bil­dungs­garantie bis 25 weit­er forciert und finanziert wer­den, “denn offen­sichtlich gibt es trotz­dem Jugendliche, die nicht erre­icht wer­den.“ „Wir alle wis­sen, wer nur über einen Pflichtschu­la­b­schluss ver­fügt, ist ver­gle­ich­sweise öfter von Arbeit­slosigkeit betrof­fen. Die Aus­bil­dungs­garantie bis 25 qual­i­fiziert junge Men­schen für den Arbeits­markt und schützt sie am besten davor, später keine Arbeit zu find­en oder in Armut zu rutschen“, plädiert Hofer dafür, sowohl die Aus­bil­dungspflicht zu inten­sivieren und auszubauen als auch die Aus­bil­dungs­garantie auch in Zukun­ft finanziell abzu­sich­ern. „Die Zukun­ft der Jugend muss uns das wert sein.“

Jugendsporttag

Für Lehrlinge gibt es kein Sportange­bot an den Beruf­ss­chulen. Hier muss sich die Poli­tik endlich bewe­gen und Sportun­ter­richt an allen Beruf­ss­chulen ein­führen“, sagt Ali Dogan, Vor­sitzen­der der Wiener Gew­erkschaft­sju­gend (ÖGJ) beim heuti­gen 54. Jugend­sport­tag der Gew­erkschaft­sju­gend. „Das ist aber nicht genug. Auch in den Betrieben muss es mehr Sportange­bot geben oder Zeit für Sport zur Ver­fü­gung gestellt wer­den“, fordert Dogan. „Das ist nicht nur für die Arbeitnehmer*innen gut, son­dern nützt auch den Unternehmen, wenn ihre Beschäftigten fit und gesund sind.“ Mari­na Han­ke, Wiener Land­tags- und Gemein­der­atsab­ge­ord­nete, fordert bei der Eröff­nung mehr Frei- und Freizeiträume für die Jugendlichen Wiens und will sich dafür in der Stadt ein­set­zen. Tra­di­tionell unter­stützt auch die Wiener Arbeit­erkam­mer (AK) den Jugend­sport­tag der Gew­erkschaft­sju­gend, der es Lehrlin­gen zumin­d­est ein­mal im Jahr ermöglicht, während ihrer Lehr- und Arbeit­szeit ver­schiedene Sportarten auszuüben. „Die Jugend liegt uns am Herzen, ihr seid unsere Zukun­ft, daher beteiligt sich die AK jedes Jahr an dieser großar­ti­gen Ver­anstal­tung“, so AK-Präsi­dentin Renate Anderl. „Auch abseits des Sports ste­hen wir für fair play und kämpfen gemein­sam mit der Gew­erkschaft­sju­gend für faire Arbeits- und Aus­bil­dungs­be­din­gun­gen.“ „Hier geht es um Bewe­gung — wir sind die Bewe­gung, die sich für die Arbeit­nehmerIn­nen ein­set­zt und für Sol­i­dar­ität und Zusam­men­halt ste­ht“, sagt Roman Heben­stre­it, Vor­sitzen­der der Gew­erkschaft vida vor tausenden sport­begeis­terten Jugendlichen. „Es ist schön, so viele Men­schen zu sehen, die sich gemein­sam für ihre Inter­essen ein­set­zen.“ Heben­stre­it abschließend: „Lasst euch nicht blenden, schaut euch an, wer eure Inter­essen ver­tritt und entschei­det im Sep­tem­ber die Regeln mit.“ Mit über 6.000 Lehrlin­gen, Schüler*innen und inter­essierte Jugendlichen sind heuer mehr als son­st in den 20. Wiener Bezirk zum größten Jugend­sport­fest Öster­re­ichs gekom­men. Die Teil­nahme ist für alle kosten­los. Das bre­it­ge­fächerte Ange­bot reicht von Fußball, Vol­ley­ball, Klet­tern, Zum­ba, über Bungee-Run, Bungee-Tram­polin, Rodeo Reit­en, Fit­ness, Astro­nau­t­en­train­ing und vieles mehr.

Familienfest

Wir sind dort, wo die Men­schen sind. Arbeit­erkam­mer (AK) und Öster­re­ichis­ch­er Gew­erkschafts­bund (ÖGB) bewe­gen Niederöster­re­ich — das sagen wir nicht nur, wir tun es auch. Mit unseren Fes­ten für die Fam­i­lien haben wir eine großar­tige Ver­anstal­tungsrei­he geschaf­fen. Wir zeigen damit, dass wir für die Fam­i­lien ein ver­lässlich­er und kom­pe­ten­ter Part­ner in der Arbeitswelt und in der Freizeit gle­icher­maßen sind“, freut sich AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB Niederöster­re­ich-Vor­sitzen­der Markus Wieser als Gast­ge­ber über den Besucher*innenandrang beim Fam­i­lien­fest im Wein­vier­tel. 2.500 Gäste aller Alters­grup­pen sind bei der Ver­anstal­tung am Son­ntag am Schloss­platz in Dürnkrut begrüßt wor­den. Über 20 Spiel- und Spaßs­ta­tio­nen der kids­MA­NIA Smi­ley-Tour sorgten bei den Kleinen für viel Spaß. Jede Menge Action gab es beim Bungee-Tram­polin, Aqua Zorb­ing und den Jugend­turnieren der Nachwuchskicker*innen aus den umliegen­den Gemein­den. Ein High­light war der Old­timer-Cor­so, der mit über 170 Fahrzeu­gen durch das his­torische Dürnkrut zog. Alle großen Besucher*innen hat­ten zudem die Möglichkeit, sich bei den zahlre­ichen Infos­tän­den von AK Niederöster­re­ich, Fachgew­erkschaften und Partner*innen einen Überblick über ange­botene Leis­tun­gen, und damit ihren Ein­satz für niederöster­re­ichis­che Arbeit­nehmerIn­nen, zu ver­schaf­fen. Im Rah­men eines großen Gewinn­spiels über­gab AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB Niederöster­re­ich-Vor­sitzen­der Markus Wieser attrak­tive Preise an Kinder und Eltern. Die näch­sten Fam­i­lien­feste find­en am 29.06.2019 in Gars am Kamp, am 1.9. in Wiener Neustadt und am 6.10. in Wiesel­burg statt.

Ehrung

Das fach­liche Geheim­nis wurde bei der ehren­werten Zel­e­bra­tion in der Brau Union Schwechat gelüftet. Die Kura­toren haben sich für vier Preisträger entsch­ieden. Grund­sät­zlich zählen durch ihre erfol­gre­iche Teil­nahme am Beruf­swet­tbe­werb der Brau- und Geträn­ketech­nik jedoch alle Auszu­bilden­den zu Gewinner*innen. Mit großem Enthu­si­as­mus haben sie die gestell­ten Anforderun­gen bewältigt und sind mit ihren fach­lichen Erfahrun­gen sowie dem enor­men Fach­wis­sen für ihre bevorste­hende Lehrab­schlussprü­fung sehr gut vor­bere­it­et. Der Wiener Fachauss­chuss Getränke war von den Leis­tun­gen sehr beein­druckt. Dieser Lehrgang wird uns in guter Erin­nerung bleiben, da sym­pa­this­che Men­schen sowie ein starkes Kol­legium dieses tolle Ergeb­nis ermöglicht haben. Die Haupt­gewin­ner im drit­ten Lehrgang sind: Mar­tin (Brauerei Schlad­ming), Johannes (Mohren Pro­duk­tion) und Mar­cel (Brau Union Zipf). Das Stipendi­um vom Ver­band der Brauereien Öster­re­ichs für soziale Kom­pe­tenz hat Ger­hard (Brauerei Murau) bekom­men. Der Fachauss­chuss Getränke grat­uliert sehr her­zlich.

Bildung

Alle Men­schen sind frei und gle­ich an Würde und Recht­en geboren. Sie sind mit Ver­nun­ft und Gewis­sen begabt und sollen einan­der im Geiste der Brüder­lichkeit begeg­nen (Artikel 1, All­ge­meine Erk­lärung der Men­schen­rechte). Pausen­los untern­immt die derzeit­ige Bun­desregierung unge­heuer­liche Niederträchtigkeit­en gegenüber dem Rechtsstaat und den demokratis­chen Errun­gen­schaften. Auf­grund dieser furcht­baren Aktu­al­ität hat sich der Wiener Fachauss­chuss Getränke in sein­er Arbeit­sta­gung mit dem Kern­the­ma „Regionale Men­schen­recht­sprax­is sowie ihren Her­aus­forderun­gen und Antworten“ einge­hend beschäftigt. Arbeitnehmer*innen nehmen in den Betrieben einen immer stärk­eren All­t­agsras­sis­mus wahr. Ins­beson­dere recht­sex­treme Vok­ab­u­lare haben sich in den tagtäglichen Sprachge­brauch bei den Men­schen bewusst oder unbe­wusst angelegt. Auf diese unerträgliche Sit­u­a­tion muss agiert und mit sin­nvollen Per­spek­tiv­en geant­wortet wer­den. Als Experten kon­nten wir den Kol­le­gen Josef Maut­ner gewin­nen, der mit uns die Unmen­schlichkeit der Poli­tik analysiert hat und weit­ers die vie­len pos­i­tiv­en Pro­jek­te von ein­er regionalen Men­schen­recht­sar­beit in Öster­re­ich vorstellte. Mit etlichen Beispie­len ist jede Art von Missver­ständ­nis­sen beziehungsweise Unwahrheit­en in allen Bestandteilen dargestellt wor­den. Damit wurde der Blick auf eine offene und vielfältige Zivilge­sellschaft gelegt. Ein reger Fachaus­tausch fand bei den geplanten Betrieb­s­be­suchen statt. Zudem wurde für unsere gegen­wär­tige Arbeit die benöti­gen Beschlüsse gefasst. Alles in allem war die Arbeit­sta­gung ein erfol­gre­ich­es Zusam­menkom­men.

Challenge

Dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er ist auf volle Touren und hat für dich eine einzi­gar­tige Sweet Chal­lenge organ­isiert. Sei dabei und prof­i­tiere von deinem Wis­sen und Kön­nen. Warum? Weil wir dich in dein­er Beruf­saus­bil­dung fördern möcht­en. Deine primären Details haben wir für dich zusam­menge­fasst und wir freuen uns auf dich! Unser Tre­ff­punkt: Zukun­ft­sori­en­tierte Beruf­saus­bil­dung, Stan­dort Lehrküche, Gas­om­e­ter C, Gugl­gasse 12, 1110 Wien. Zeige uns dein Tal­ent im 1. Lehr­jahr: Marzi­panausstech­fig­ur auf gold­en­er Torten­scheibe mit Rand­verzierung und Schrift. Frei gestalt­bar. Einge­färbter Marzi­pan, Spritz­glasur und Torten­scheibe wird vom Fachauss­chuss zur Ver­fü­gung gestellt. Saubere Arbeit­sklei­dung, Werkzeug und Marzi­panbesteck sind selb­st mitzubrin­gen. Bei der Sweet Chal­lenge dür­fen keine vorge­fer­tigten Deko­rteile mitgenom­men wer­den. Gle­ich nach der Her­stel­lung wer­den die Arbeit­sproben präsen­tiert und von der Jury bew­ertet. Dein Tal­ente-Ein­satz im 1. Lehr­jahr: Klasse 1KÜ am 6. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr; Klasse 1K1 am 7. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr; Klasse 2KÜS1 am 8. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr; Klasse 1K am 9. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr. Zeige uns dein Tal­ent im 2. Lehr­jahr: Anfer­ti­gung eines Rose­narrange­ment auf gold­en­er Torten­scheibe mit Rand­verzierung und Schrift. Frei gestalt­bar. Einge­färbter Marzi­pan, Spritz­glasur und Torten­scheibe wird vom Fachauss­chuss zur Ver­fü­gung gestellt. Saubere Arbeit­sklei­dung, Werkzeug und Marzi­panbesteck sind selb­st mitzubrin­gen. Bei der Sweet Chal­lenge dür­fen keine vorge­fer­tigten Deko­rteile mitgenom­men wer­den. Gle­ich nach der Her­stel­lung wer­den die Arbeit­sproben präsen­tiert und von der Jury bew­ertet. Dein Tal­ente-Ein­satz im 2. Lehr­jahr: Klasse 2K am 13. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr; Klasse 2K1 am 14. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr; Klasse 2KS am 15. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr; Klasse 3KÜS am 16. Mai von 17:30 bis 19:30 Uhr. Zeige uns dein Tal­ent im 3. Lehr­jahr: Füllen und Glasieren eines Tortenkör­pers, aus­fer­ti­gen mit Schrift und Rand­verzierung, Her­stel­lung eines Blu­me­narrange­ment auf ess­baren Unter­grund und mod­el­lieren von zwei ver­schiede­nen Marzi­pan­fig­uren. Tortenkör­p­er, Mar­il­len­marme­lade, Schoko­lade­fon­dant und Spritz­glasur wird vom Fachauss­chuss zur Ver­fü­gung gestellt. Saubere Arbeit­sklei­dung, Werkzeug und Marzi­panbesteck und speziell einge­färbter Marzi­pan für Blu­men und Fig­uren sind selb­st mitzubrin­gen. Bei der Sweet Chal­lenge dür­fen keine vorge­fer­tigten Deko­rteile mitgenom­men wer­den. Gle­ich nach der Her­stel­lung wer­den die Arbeit­sproben präsen­tiert und von der Jury bew­ertet. Dein Tal­ente-Ein­satz im 3. Lehr­jahr: Klasse 3KS am 27. April von 08:00 bis 10:00 Uhr; Klasse 3K1 von 10:30 bis 12:30 Uhr; Klasse 3K am 27. April von 13:30 bis 15:30 Uhr. Mit der Teil­nahme an der Sweet Chal­lenge stimmst du der Veröf­fentlichung von Fotoauf­nah­men, die im Rah­men dieser Ver­anstal­tungsrei­he entste­hen, zu. Als Dankeschön für deine Teil­nahme an der Sweet Chal­lenge wirst du höch­st­per­sön­lich von deinen Mentor*innen zu ein­er feier­lichen Abschlussfeier ein­ge­laden. Alle weit­eren Infor­ma­tio­nen dazu bekommst du bei dein­er Sweet Chal­lenge! Du hast bere­its Fra­gen für uns? Dann freuen wir uns auf deine Kon­tak­tauf­nahme über unser Kon­tak­t­for­mu­lar.

Bildung

Die Fleis­chwirtschaft hat sich geän­dert und der Wan­del wird sich weit­er fort­set­zen. Automa­tisierung und Dig­i­tal­isierung haben in den Unternehmungen Einzug gehal­ten. Immer mehr wird die Nach­haltigkeit einge­fordert und über die neuen Pro­duk­tions- und Kon­sum­muster emsig definiert. Nicht nur das Tier­wohl muss im Vorder­grund ste­hen, son­dern auch die Tätigkeit­en aller arbei­t­en­den Men­schen in den Pro­duk­tions­be­trieben. Unsere Woch­enend­schu­lung hat sich inten­siv mit diesen vielfälti­gen The­matiken beschäftigt und die einzel­nen Arbeit­sprozesse in ein­er Gegenüber­stel­lung zwis­chen Gewerbe und Indus­trie aus­re­ichend analysiert. In Anbe­tra­cht unser­er kom­menden Lohn­ver­hand­lung in der Fleis­chwirtschaft wurde unter anderem in ein­er motivierten Grup­pe­nar­beit aktuelle arbeit­srechtliche Schw­er­punk­te erar­beit­et. Alle Teilnehmer*innen zeigten großes Engage­ment und haben sich bei unseren Diskus­sion­s­möglichkeit­en eifrig beteiligt.

Förderung

Damit die Akzep­tanz von Bil­dung­sprozessen abgesichert ist, unter­stützt der Wiener Fachauss­chuss Getränke die Forschungsar­beit und das Aus­bil­dung­spro­fil in der Brau- und Geträn­ketech­nik. Das Erler­nen von Tech­nolo­gien im Arbeit­sprozess ist ein wichtiger Maßstab für die vielfältige Facharbeiter*innen-Ausbildung. Die beste­hen­den Fähigkeit­en und Ken­nt­nisse wer­den immer wieder evaluiert und in die näch­sthöhere Ebene des Bil­dungs­standes gehoben. Jed­er Aspekt in der Getränke­herstel­lung und die benutzten Maschi­nen sowie Tech­niken wer­den in den Lehrbüch­ern auf prak­tis­che Weise behan­delt. Damit wer­den die heuti­gen Tal­ente opti­mal gefördert und wir haben für die Arbeitswelt von mor­gen die hochqual­i­fizierten Facharbeiter*innen. Wir wün­schen mit den Lehrbüch­ern viel Erfolg und sind uns sich­er, dass die Pub­lika­tio­nen auch nach der erfol­gten Lehrab­schlussprü­fung ein Best­seller sind.

Vernissage

Eine Vision, ein Pro­jekt, eine Möglichkeit und zwei Fachauss­chüsse der Wiener Arbeit­erkam­mer (AK) haben es erst­mals getan. Die Fotoausstel­lung „Junge Tal­ente“ oder „ Eine Sem­mel vere­int sich mit einem Leberkäse“ zeigt geschmack­lich und alle­mal ansehn­lich die heutige Aus­bil­dung von Bäck­ern und Fleis­ch­ern. Im Hause des Öster­re­ichis­chen Gew­erkschafts­bun­des (ÖGB) haben die Bilder das Sagen gehabt und die Gäste der Ausstel­lung haben sich mit Appetithäp­pchen auf die Wege ein­er Ent­deck­ungsreise von einzel­nen Arbeit­sprozessen begeben. Die erfol­gre­iche Zurschaustel­lung hat­te bei der Eröff­nung das Ziel, Inter­essierten die Möglichkeit zu geben, sich mit den Ver­ant­wortlichen in tiefen Fachge­sprächen zu ver­ankern. Ger­ade in der heuti­gen Zeit soll der Men­sch wieder im Vorder­grund ste­hen und nicht die Mas­chine. Unsere Zukun­ft ist die Jugend, welche gefördert, unter­stützt und mitein­be­zo­gen wer­den muss. Die Wiener Fachauss­chüsse für die Lebens­mit­tel­pro­duk­tion haben dies klar als primäres Ziel definiert und bieten das ganze Jahr ein her­vor­ra­gen­des Bil­dung­spro­gramm an. Der Fachauss­chuss Fleis­ch­er und der Fachauss­chuss Bäck­er zeigten mit ihrer einzi­gar­ti­gen Fotoausstel­lung, dass eine umfassende Aus- und Weit­er­bil­dung für ein beru­flich­es Weit­erkom­men von immenser Bedeu­tung ist. Mit der Arbeit dein­er Fachauss­chüsse ist es keine Vision mehr: Das ergibt die Gesamt­summe für ein beru­flich­es Vor­wärt­skom­men!

Ausstellung

Der Wiener Fachauss­chuss Bäck­er und der Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er von der Arbeit­erkam­mer (AK) haben eine gemein­same Idee ins Leben gerufen. Eine fotografis­che Abbil­dung von jun­gen Tal­en­ten und die daraus resul­tierende Sicht­barkeit der Handw­erk­skun­st. Die erfol­gre­iche Fotoausstel­lung ist im Haus des Öster­re­ichis­chen Gew­erkschafts­bun­des (ÖGB) von­stat­tenge­gan­gen. Viele zahlre­iche Ehrengäste haben sich davon überzeugt, dass eine umfassende Aus- und Weit­er­bil­dung für das beru­fliche Weit­erkom­men von immenser Bedeu­tung ist. Die Fachauss­chüsse für die Lebens­mit­tel­berufe nehmen die Auf­gaben ziel­stre­big an und bieten für das ganze Jahr ein sehr umfan­gre­ich­es Weit­er­bil­dung­spro­gramm an. Bei knus­pri­gen und safti­gen Appetithäp­pchen haben sich die Besucher*innen mit den Ver­ant­wortlichen der bei­den Fachauss­chüssen in wirkungsvolle Gespräche ver­tiefen kön­nen. Die Ausstel­lung, die auch unter dem Mot­to „Sem­mel trifft Leberkäse“ stand, hat nicht nur die einzel­nen Arbeit­sprozesse der bei­den Fach­bere­iche ein­drucksvoll wiedergegeben, son­dern vielmehr auch die innere Überzeu­gung der Mitwirk­enden reflek­tiert, dass die Arbeitswelt der Men­schen in der heuti­gen Zeit im Vorder­grund ste­hen muss und nicht die Mas­chine.

Lehrstellenlücke

Die Wirtschaft muss die Lehrstel­len­lücke schließen, nicht schön reden“, sagt Arbeit­erkam­mer (AK) Präsi­dentin Renate Anderl. Die Wirtschaft­skam­mer Öster­re­ich jubelte kurz nach Neu­jahr über etwas mehr als 1.000 neue Lehrstellen in Öster­re­ich, über­sah aber, dass die Lehrstel­len­lücke viel größer ist. Das zeigt jet­zt eine AK-Analyse: Zu Jahre­san­fang fehlten rund 16.300 Lehrstellen in den Betrieben – in manchen Bere­ichen gibt es fast über­haupt keine Lehrlinge, zum Beispiel in Wien nur zwölf für E‑Com­merce-Kau­fleute! „Da müssen die Unternehmen ein­fach Lehrstellen schaf­fen“, sagt Anderl. Gle­ichzeit­ig sei weit­er aus­re­ichende Finanzierung der über­be­trieblichen Lehraus­bil­dung wichtig. Immer­hin gilt für Jugendliche unter 18 die Aus­bil­dungspflicht. Von 2008 bis 2016 ging die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehr­jahr in einem Betrieb stark zurück – von öster­re­ich­weit knapp 40.000 auf knapp 28.000. Jet­zt sind rund 31.000 Lehrlinge im ersten Lehr­jahr in einem Betrieb. Anderl: „Der Zuwachs an neuen Lehrstellen ist viel zu ger­ing.“ Denn ins­ge­samt sind öster­re­ich­weit 21.300 Jugendliche auf Lehrstel­len­suche, denen derzeit nur knapp 5.000 als offen gemeldete Lehrstellen gegenüber­ste­hen.
Die 21.300 Jugendlichen auf Lehrstel­len­suche sind in der über­be­trieblichen Lehraus­bil­dung, in kurzfristi­gen Schu­lun­gen oder ein­fach als suchend gemeldet. Anderl: „Ohne die über­be­triebliche Lehraus­bil­dung wür­den tausende Jugendliche ohne Aus­bil­dungsange­bot auf der Straße ste­hen. Deshalb muss sie auch weit­er aus­re­ichend finanziert wer­den.“ Jun­gen Wiener*innen beispiel­sweise nütze es auch nichts, wenn sie Mechatroniker*in ler­nen wollen, es aber nur freie Lehrstellen im Tirol­er Gast­gewerbe gibt, so Anderl. Sie ver­langt von den Unternehmen, „dass sie wirk­lich mehr Lehrstellen schaf­fen“; beson­ders in Wien, wo knapp 8.500 Jugendliche keine Lehrstelle in einem Betrieb haben. Auch in den weit­er­führen­den Schulen müssten inten­sive Anstren­gun­gen unter­nom­men wer­den, um einen vorzeit­i­gen Abbruch zu ver­hin­dern, ver­langt Anderl. Vor allem in den tech­nis­chen und kaufmän­nis­chen Schulen sind in den ersten Klassen weit mehr Schüler*innen als in den Abschlussklassen. Anderl: „Um alle Schüler*innen an der Schule vom Anfang bis zum Abschluss zu behal­ten, brauchen die Schulen mehr Klassen­räume, Lehrer*innen.“

Erkämpft

Für uns ist es ein Tag zum Feiern. Der Jugend­ver­trauen­srat bleibt!“, freut sich Susanne Hofer, Vor­sitzende der Öster­re­ichis­chen Gew­erkschaft­sju­gend (ÖGJ). „Die Bun­desregierung hat umgeschwenkt und offen­sichtlich erkan­nt, dass der Jugend­ver­trauen­srat ein wichtiger Part­ner für alle Lehrlinge und jun­gen Arbeitnehmer*innen ist.“ 40.000 Men­schen haben für den Erhalt des Jugend­ver­trauen­srates unter­schrieben. „Der uner­müdliche Ein­satz für den Erhalt des Jugend­ver­trauen­srats quer über Öster­re­ich hat sich aus­gezahlt. Der Kam­pagne der ÖGJ und vie­len engagierten Multiplikatoren*innen ist es zu ver­danken, dass die Abschaf­fung des Jugend­ver­trauen­srats jet­zt abge­sagt wird“, betont Hofer. „Unser Druck hat gewirkt!“ Der Jugend­ver­trauen­srat ist eine wichtige betriebliche Mitbes­tim­mungsmöglichkeit für die Lehrlinge. „Deshalb wäre jet­zt auch der richtige Zeit­punkt, dem Jugend­ver­trauen­srat eine verpflich­t­ende Stimme im Betrieb­srat zu geben“, fordert die ÖGJ-Vor­sitzende. „Denn vor allem der Jugend­ver­trauen­srat schaut im Betrieb darauf, dass die Aus­bil­dung gut abläuft und trägt dazu bei, die Aus­bil­dung zu verbessern. Wer die Jugend und deren Ideen ein­bindet, kann nur gewin­nen“, sagt Hofer abschließend.

Urlaubsersatzleistung

Im ver­gan­genen Novem­ber hat der Europäis­che Gericht­shof (EuGH) entsch­ieden, dass Arbeitnehmer*innen ihre offe­nen Urlaub­sansprüche unmit­tel­bar auf­grund des EU-Rechts gegenüber ihrem Arbeit­ge­ber gel­tend machen kön­nen. Das gilt aus Sicht der Arbeit­erkam­mer (AK) auch für offene Urlaub­stage bei einem sofor­ti­gen Aus­tritt. Ver­gan­gene Woche hat die AK Oberöster­re­ich die erste Klage auf Auszahlung der ausste­hen­den Urlaub­ser­sat­zleis­tung beim Lan­des­gericht Linz einge­bracht. „Im konkreten Fall geht es zwar nur um drei offene Urlaub­stage und unge­fähr 300 Euro. Aber wir gehen davon aus, dass wir öster­re­ich­weit jährlich eini­gen tausend Beschäftigten zu ihren Ansprüchen auf Auszahlung des nicht ver­braucht­en Urlaubs ver­helfen kön­nen“, sagt AK-Präsi­dent Dr. Johann Kalli­auer. Im öster­re­ichis­chen Urlaub­s­ge­setz ent­fällt bei einem vorzeit­i­gen Aus­tritt die Aus­bezahlung des offe­nen Jahresurlaubs (§ 10 Abs. 2 Urlaub­s­ge­setz). Anders ist die Recht­slage nach der Arbeit­szeitrichtlin­ie und der Grun­drechtechar­ta der EU: Da muss der offene Jahresurlaub unab­hängig von der Beendi­gungsart des Arbeitsver­hält­niss­es immer aus­bezahlt wer­den. Im Novem­ber hat der EuGH entsch­ieden, dass die Bes­tim­mungen aus der Arbeit­szeitrichtlin­ie und der Grun­drechtechar­ta unmit­tel­bar anwend­bares Recht sind. Deshalb kön­nen sich nun alle Arbeitnehmer*innen auf diese EU-Bes­tim­mungen berufen und ihre Ansprüche auf Urlaub­ser­sat­zleis­tung gegenüber dem Arbeit­ge­ber gerichtlich gel­tend machen. „Auch wenn der Anspruch in diesem Einzelfall ger­ing erscheint, geht es bun­desweit jährlich um mehrere tausend Aus­tritte und ins­ge­samt um mehrere Mil­lio­nen Euro, die die Beschäftigten wegen der Aufhe­bung dieser ungerecht­en Bes­tim­mung im Urlaub­s­ge­setz in Anspruch nehmen kön­nen“, sagt AK-Präsi­dent Dr. Johann Kalli­auer.

Boxenstopp

Die Jugend­marke der Arbeit­erkam­mer (AK), AK Young, holt mit der Kam­pagne AK Young Box­en­stopp, Facharbeiter*innen der Zukun­ft vor den Vorhang und wid­met sich dem The­ma Beruf­sori­en­tierung. Diesen Monat macht der AK Young Box­en­stopp erst­mals Halt in Kla­gen­furt. In und rund um die Bushal­testelle am Heuplatz – die als überdi­men­sion­aler Back­ofen gestal­tet wurde – bekom­men Wartende auf kreative Art einen Überblick über Berufs­bilder sowie die Ange­bote von AK Young und dem neuen Schw­er­punkt Beruf­sori­en­tierung.  Beruf­sori­en­tierung hat viele Facetten und es bedarf vielfältiger Zugänge. Damit der Wun­schberuf zum Traum­beruf wird, ist es wichtig sich früh genug zu informieren und unter­stützen zu lassen. „Wenn man als junger Men­sch mit der Pflichtschule fer­tig ist, stellt sich die Frage, was man danach machen soll. In diesem Alter ist es nicht so ein­fach Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, die Auswirkun­gen auf das ganze Leben haben wer­den,“ sagte AK-Präsi­dent Gün­ther Goach und fuhr fort: „Eine Lehre bietet beste Beruf­schan­cen und ist ein Sprung­brett für eine erfol­gre­iche Kar­riere, wichtig ist jedoch, genau zu über­legen, welch­er Beruf zu einem passt und alle Möglichkeit­en in Betra­cht zu ziehen.  Nur die wenig­sten ken­nen alle ihre Möglichkeit­en,“ und ver­wies darauf, „dass hier­bei auch die Eltern gefordert sind, auf Stärken und Wün­sche Rück­sicht zu nehmen und Kinder nicht in Berufe zu drän­gen, die sie vielle­icht gar nicht möcht­en.“ Genau hier knüpft AK Young – die Jugen­dini­tia­tive der Arbeit­erkam­mer Kärn­ten – mit ihrem neuen Schw­er­punkt an. Sie hil­ft dabei, die ver­schiede­nen Möglichkeit­en aufzuzeigen, zu unter­stützen und junge Men­schen Schritt für Schritt auf ihrem Weg zum Traum­beruf zu begleit­en, denn „gut aus­ge­bildete junge Men­schen stellen unsere wirtschaftliche Zukun­ft dar. Sie gilt es stärk­er zu fördern!“, betonte AK-Präsi­dent Gün­ther Goach. Ziel der Aktion ist es deshalb auch, Lehrberufe auf lebendi­ge Art und Weise darzustellen um junge Men­schen, aber auch Eltern und Großel­tern, von der Vielfältigkeit der Lehre zu überzeu­gen: An Aktion­sta­gen – jew­eils don­ner­stags (außer in den Semes­ter­fe­rien) – zwei bis drei Stun­den am Vor­mit­tag – zeigen Bäck­er­lehrlinge der Beruf­ss­chule Kla­gen­furt vor Ort ihr zukün­ftiges Berufs­bild und präsen­tieren ihr Kön­nen, Handw­erk und die prak­tis­che Arbeit dem öffentlichen Pub­likum. Direkt vor Ort wird The­o­rie in die Prax­is, mit handge­fer­tigten Teig- und Back­waren, umge­set­zt. 2019 soll der AK Young Box­en­stopp noch bei weit­eren Sta­tio­nen Halt machen. Einen großen Dank an Kol­le­gen Pöschl, der uns das Foto zur Ver­fü­gung gestellt hat.

Gewerkschaftsposition

Die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) befür­wortet den Verbleib des Jugend­ver­trauen­srates. Mit dem Verzicht der türkis-blaue Koali­tion auf die in ihrem Regierung­spro­gramm vorge­se­hene Abschaf­fung der Jugend­ver­trauen­sräte hat die Regierung sin­nvoller­weise auf die Gew­erkschaft­spo­si­tion eingeschwenkt. Mit der Öster­re­ichis­chen Gew­erkschaft­sju­gend Kam­pagne „JVR bleibt“ hat­te die PRO-GE Jugend seit Bekan­ntwer­den der Pläne der Bun­desregierung gegen die Abschaf­fung des Jugend­ver­trauen­srates gekämpft. PRO-GE Jugend­vor­sitzen­der Josef Rehberg­er, der selb­st Jugend­ver­trauen­srat ist, begrüßt nun die Mei­n­ungsän­derung: „Die Abschaf­fung des JVR wäre eine demokratiepoli­tis­che Bankrot­terk­lärung gewe­sen. Umso erfreulich­er ist es, dass die Regierung in dieser Angele­gen­heit ein­ge­lenkt hat. Durch den Jugend­ver­trauen­srat find­en junge Men­schen im Betrieb mit ihren Anliegen Gehör und es wird auf Missstände — beispiel­sweise in der Lehrlingsaus­bil­dung — hingewiesen“, so Rehberg­er. „Bemerkenswert ist, dass sich jet­zt ger­ade der ÖAAB-Bun­des­ob­mann August Wögin­ger als Ret­ter des Jugend­ver­trauen­srates präsen­tiert, obwohl es ger­ade die ÖVP war, die in ihrem Regierung­spro­gramm die Abschaf­fung der JVR gefordert hat­te“, kri­tisiert Rehberg­er. Für die PRO-GE ist und bleibt der Jugend­ver­trauen­srat eine wichtige betriebliche Mitbes­tim­mungsmöglichkeit für die Lehrlinge. Deshalb unter­stützt die PRO-GE Jugend­abteilung auch Jugend­ver­trauen­sräte, bietet Weit­er­bil­dungssem­inare für Jugend­ver­trauen­sräte an und ist kom­pe­ten­ter Ansprech­part­ner bei der Durch­führung von JVR-Wahlen und Prob­le­men in den Betrieben. „Der Kampf für den JVR hat sich aus­gezahlt“, so Rehberg­er. Ein Jugend­ver­trauen­srat muss jed­er Betrieb ein­richt­en, der mehr als fünf Jugendliche unter 18 beschäftigt. Er nimmt an Sitzun­gen des Betrieb­srats mit bera­ten­der Stimme teil und bringt Vorschläge zur Aus- und Weit­er­bil­dung ein.

Fachkurs

Der erste Bon­bonkurs war schon ein großer Erfolg. Auch die zweite Runde im Auf­trag der Her­stel­lung von Bon­bons und Kon­fekt hat ein­drucksvoll bewiesen, dass diese einzi­gar­tige Weit­er­bil­dungs­maß­nahme keine ein­seit­ige Ret­ro­spek­tive ist. Ganz im Gegen­teil. Die höchst motivierten Kursleiter*innen haben die neuesten Erken­nt­nisse und Rezep­turen, sowohl auch das eine oder andere Geheim­nis, an die jun­gen Facharbeiter*innen mit Freude weit­ergegeben. Gle­icher­weise haben die Kursteilnehmer*innen die ange­forderten prax­isori­en­tierten Auf­gaben­stel­lun­gen mit Bravour gemeis­tert. Die pos­i­tive Stim­mung von allen Beteiligten hat dieses Bil­dungsange­bot vom Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er aber­mals zur „Schoko­laden-For­tune“ gemacht. Unser beson­der­er Dank gilt unser­er Ziel­gruppe, den Lehren­den vom Fachauss­chuss Zucker­bäck­er und den Ver­ant­wortlichen von Jugend am Werk.

Zukunftsprogramm

Dass die Arbeit­slosigkeit aber­mals leicht zurück­ge­ht, ist ein gutes Zeichen. Weniger gut ist, dass es Grup­pen gibt, die davon kaum oder gar nicht prof­i­tieren“, kom­men­tiert Alice Kundt­ner, Bere­ich­slei­t­erin für Soziales in der Arbeit­erkam­mer Wien, die aktuellen Arbeits­mark­tzahlen. Vom Aufwind auf dem Arbeits­markt wenig bis gar nichts ver­spüren vor allem jene, die über keine abgeschlossene Beruf­saus­bil­dung ver­fü­gen oder deren Aus­bil­dung drin­gend eine Aktu­al­isierung beziehungsweise eine zweite Chance für einen Neube­ginn brauchen. „Ger­ade angesichts der Her­aus­forderun­gen, die die Dig­i­tal­isierung mit sich bringt, brauchen die Arbeitnehmer*innen aus­re­ichende Aus- und Weit­er­bil­dungschan­cen“, sieht Kundt­ner auch die Regierung am Zug. Die Ver­längerung des Fachkräftestipendi­ums bis 2020 ist ein wichtiger Schritt, aber speziell für Arbeitssuchende sind unbe­d­ingt weit­ere Qual­i­fizierungsmöglichkeit­en notwendig. „Dafür braucht es aber eine aktive Arbeits­mark­t­poli­tik. Mit­tel kürzen, Maß­nah­men stre­ichen gehören da nicht dazu. Vielmehr braucht es aus­re­ichend Bud­gets für Weit­er­bil­dung, Umschu­lun­gen, Erstaus­bil­dung und Beratung. Für gute, erfol­gre­iche Beratung im Arbeits­mark­t­ser­vice ist eine aus­re­ichende per­son­elle Ausstat­tung Grundbe­din­gung. Nötig sind jeden­falls mehr als die 350 geplanten zusät­zlichen Planstellen.“ Dazu gehört für Kundt­ner auch, dass genü­gend Plätze in der über­be­trieblichen Aus­bil­dung für Jugendliche zur Ver­fü­gung ste­hen müssen. Arbeit­erkam­mer set­zt konkrete Schritte „In ein­er Zeit, in der Wis­sen extrem schnell über­holt ist, wird Aus- und Weit­er­bil­dung zum wichtig­sten Rüstzeug für die Zukun­ft. Dem wollen wir mit unserem Zukun­ft­spro­gramm gerecht wer­den“, sagt Kundt­ner. Herzstück dieses Pro­gramms, das die Arbeit­erkam­mern für die näch­sten fünf Jahre erar­beit­et haben, ist eine großan­gelegte Dig­i­tal­isierung­sof­fen­sive, die auss­chließlich den Arbeitnehmer*innen – mit oder ohne Beschäf­ti­gung – zugutekom­men soll. Bun­desweit wer­den für diese Offen­sive von den Arbeit­erkam­mern 150 Mil­lio­nen investiert. „Damit starten wir eine Arbeits­mark­tof­fen­sive, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. Wir wollen dazu beitra­gen, dass die Arbeitnehmer*innen sich nicht von der dig­i­tal­en Welle über­rollt fühlen, son­dern auf ihr sur­fen kön­nen. Die Umset­zung dieses Vorhabens begin­nt jet­zt!“

Persönlichkeitsbilder

Die Arbeit­erkam­mer Niederöster­re­ich lud Kinder ab dem Volkss­chu­lal­ter zum Mit­machen, Aus­pro­bieren und Informieren ein. Über 40 Fir­men und Schulen der Region gaben einen kindgerecht­en Überblick über Beruf­s­möglichkeit­en. Die Kinder kon­nten zwei Tage lang in die Beruf­swelt hinein­schnup­pern, ihr handw­erk­lich­es Geschick mit Mate­ri­alien, Geräten und Maschi­nen testen. „Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, auf die Tal­ente und Stärken unser­er Kinder zu verzicht­en und lassen sie in diesen wichti­gen Zukun­ft­s­the­men nicht alleine. Daher begin­nen wir bere­its früh, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt an Aus­bil­dun­gen und schulis­chen Weit­er­bil­dungsmöglichkeit­en näherzubrin­gen“, sagt AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB NÖ-Vor­sitzen­der Markus Wieser. „Die Vielfalt der Aus­bil­dun­gen und Möglichkeit­en war noch nie so groß wie jet­zt. Für uns ist es wichtig, die Jugendlichen best­möglich zu unter­stützen und zu betreuen. Beruf­sori­en­tierung ist für uns Sozial­part­ner ein wichtiges Anliegen“, sagt Jarko Rib­ars­ki, Bezirksstel­lenob­mann der WKNÖ Baden. „Um im inter­na­tionalen Wet­tbe­werb mitzuhal­ten, brauchen wir Fachkräfte. Daher ist es von großer Bedeu­tung, Jugendliche entsprechend ihren Tal­en­ten und Begabun­gen auszu­bilden.“ Für NÖGKK-Direk­tor Gün­ter Steindl hat die Lehrlingsaus­bil­dung höch­ste Pri­or­ität. „Unser Ziel in der Lehrlingsaus­bil­dung ist es, jun­gen Men­schen eine Chance zu geben und Fachkräfte für die Zukun­ft auszu­bilden. Die NÖGKK hat bere­its über 100 Lehrlinge erfol­gre­ich aus­ge­bildet“, so Steindl. Die gute Aus­bil­dung der Lehrlinge ste­ht im Vorder­grund. „Neben der prak­tis­chen Wis­sensver­mit­tlung in den einzel­nen Abteilun­gen und Ser­vice-Cen­tern und der the­o­retis­chen Aus­bil­dung in der Lan­des­beruf­ss­chule erhal­ten unsere Lehrlinge zusät­zlich noch fach­spez­i­fis­che und per­sön­lichkeits­bildende Sem­i­nare. Die Qual­ität der Aus­bil­dung stimmt“, erk­lärt Steindl das Erfol­gskonzept. „Die Arbeits­mark­t­dat­en zeigen ein­er­seits eine sink­ende Jugen­dar­beit­slosigkeit in Niederöster­re­ich, ander­er­seits bele­gen sie aber auch, dass der Beruf­se­in­stieg für junge Men­schen ohne Aus­bil­dung sehr schwierig ist. So kön­nen 40 Prozent der jun­gen Job­suchen­den nicht mehr als einen Pflichtschu­la­b­schluss vor­weisen“, sagt AMS NÖ-Lan­des­geschäfts­führer Mag. Sven Her­govich. Umso wichtiger ist es deshalb, jun­gen Men­schen bere­its sehr früh die Möglichkeit zu bieten, ihre eige­nen Stärken, Fähigkeit­en und Inter­essen auszu­loten und die vielfälti­gen Aus­bil­dungs- und Beruf­s­möglichkeit­en ken­nen­zuler­nen. Wie wichtig es ist, den Grund­stein dafür bere­its im Kinde­salter zu leg­en, weiß auch DI Christoph Prinz, Bürg­er­meis­ter von Bad Vös­lau: „Die Schü­lerin­nen und Schüler so früh wie möglich über Beruf­s­möglichkeit­en zu informieren ist eine wichtige Auf­gabe. Schule und Beruf gehen ineinan­der über. Je früher Tal­ente und Fähigkeit­en erkan­nt wer­den und je früher junge Men­schen über Beruf­s­möglichkeit­en informiert sind, desto zielführen­der kann bere­its auf die per­sön­liche Zukun­ft hingear­beit­et wer­den.“ Einen großen Dank an Kol­le­gen Prinz, der uns das Foto zur Ver­fü­gung gestellt hat.

[Foto/Prinz]

Fachkurs

Die Quan­tität hat in unserem Bere­ich enorm zugenom­men. Daher wer­den die handw­erk­lichen Tätigkeit­en wieder gefragter. Mehr Qual­ität, neue Rezep­turen sowie viel Geschick und Aus­dauer haben in der Bon­bon­her­stel­lung eine große Bedeu­tung. Daher hat der Fachauss­chuss Zucker­bäck­er eine Weit­er­bil­dungs­maß­nahme ins Leben gerufen, die vor kurz­er Zeit in der Kursküche von Jugend am Werk über die Bühne gegan­gen ist. Ein Dankeschön auch an alle Kurslehrer*innen, die so einen span­nen­den Kursver­lauf umge­set­zt haben.

Arbeitsmarkt

Alle reden vom Fachkräfte­man­gel. Viele wollen deswe­gen mehr Arbeit­skräfte aus Drittstaat­en, und die Regierung ist auf dem besten Weg, diesen Wun­sch zu erfüllen. Aber das ist der falsche Weg. Das hil­ft wed­er den bere­its in Öster­re­ich leben­den Arbeitssuchen­den noch kann so der Bedarf der Unternehmen nach Facharbeiter*innen abgedeckt wer­den. Die Regierungspläne — so die Arbeit­erkam­mer Kri­tik — befeuern nur den Niedriglohnsek­tor und Lohn- und Sozial­dump­ing. Zielführen­der wäre es, wenn die Men­schen, die beim Arbeits­mark­t­ser­vice (AMS) vorge­merkt sind, bessere Chan­cen auf beru­fliche Qual­i­fika­tion erhal­ten. Deswe­gen war es der AK auch so wichitg, dass das Fachkräftestipendi­um ver­längert wurde. Aber es braucht da noch mehr: ein Qual­i­fizierungs­geld, mehr För­der­mit­tel für beru­fliche Qual­i­fika­tion von arbeitssuchen­den Erwach­se­nen und aus­re­ichend Plätze und Mit­tel für die über­be­triebliche Aus­bil­dung für Junge, die keinen Lehrplatz find­en.

Imposant

Gemein­sam ist es uns gelun­gen eine Home­page in die weite Welt des Inter­nets zu stellen. Der Grundgedanke hat uns immer wieder begleit­et. Mit ein­er starken Sol­i­dar­ität der Vier Fachauss­chüsse für die Lebens­mit­tel­berufe haben wir das erste Fun­da­ment erstellt. Natür­lich ist es nur ein Anfang. Aber wir arbeit­en inten­siv an ein­er Erweiterung und an ein­er Verbesserung. Unser Team hat sich bemüht, damit die einzel­nen Web­seit­en möglichst über­sichtlich sowie benutzer­fre­undlich sind. Wir wün­schen damit viel Spaß und freuen uns auf einen ergiebi­gen Aus­tausch für eine bessere Arbeitswelt. Es ist ein wichtiges Entwick­lungsmod­ell, wenn Kom­mentare, Kri­tik oder Anre­gun­gen bei uns ein­tr­e­f­fen. Eben­so Lob — nicht zögern, denn wir sind für dich da. Unseren beson­deren Dank an San­ja, Leopold und Raphael, die eine aus­geze­ich­nete Arbeit ver­richtet haben!

Bewegend

Die Arbeit­sprozesse wer­den ständig von neuen Verän­derun­gen getra­gen. Auch die Arbeiter*innen müssen sich auf diese Her­aus­forderung laufend vor­bere­it­en. Nur in der Gemein­samkeit kön­nen wir unser Arbeit­sleben einiger­maßen beste­hen. Daher ist es unbe­d­ingt notwendig, sich in dein­er zuständi­gen Gew­erkschafts­be­we­gung anzuschließen. Wir wür­den uns freuen, wenn du unsere kollek­tiv­en Ideen, Visio­nen und Ange­bote unter­stützen kön­ntest. Wenn ja, dann melde dich noch heute bei dein­er Gew­erkschaft PRO-GE an. Mit dein­er gelebten Sol­i­dar­ität sind alle Arbeiter*innen in unserem Berufs­bere­ich gestärkt. Denn kein Men­sch beste­ht diesen schwieri­gen Weg in der Arbeitswelt alleine.

Glorios

Die Auf­gaben inner­halb der einzel­nen Fachauss­chüssen sind vielfältig. Der Großteil unser­er Arbeit im Fachauss­chuss passiert in der Freizeit. Die Ausschussmitglieder*innen diku­tieren über die aktuelle Arbeitswelt und beschließen Mass­nah­men für eine pos­i­tive Verän­derung für die arbei­t­en­den Men­schen. Die einzel­nen Fachauss­chüsse befassen sich vor­wiegend mit der Aus- und Weit­er­bil­dung von Jugendlichen und der Erwach­se­nen. Ins­beson­dere gilt das für die Beruf­swet­tbe­werbe, Fachkurse, Lehrab­schlussprü­fun­gen, Berufs­bilder, Über­prü­fun­gen von rechtlichen Angele­gen­heit­en sowie der engen Zusam­me­nar­beit mit der Arbeit­erkam­mer, der Gew­erkschaft und den örtlichen Beruf­ss­chulen. Eben­so ist eine kon­struk­tive Gesprächs­ba­sis zu den einzel­nen Arbeit­ge­berver­bän­den, Behör­den und Ämter von Wichtigkeit.

Picobello

Die Vier Fachauss­chüsse für Lebens­mit­tel­berufe haben erfol­gre­ich ihre eigene Medi­en­präsenz umge­set­zt. Wir wer­den auch in der Gegen­wart die gemein­samen Anliegen sowie Her­aus­forderun­gen im beru­flichen All­t­ag an der richti­gen Stelle ein­brin­gen. Das Por­tal umfasst den Fachauss­chuss Bäck­er (Vor­sitz: Alexan­der Sauer), Fachauss­chuss Fleis­ch­er (Vor­sitz: Robert Schwarzbauer), Fachauss­chuss Getränke (Vor­sitz: Chris­t­ian Hauck) sowie den Fachauss­chuss Zucker­bäck­er (Vor­sitz: Eva Hansa­lik). Begleit­et wird das Vier­er-Team von ein­er Kon­su­la­tion (Sekretär: Erwin A. Kinslech­n­er).

Zerstörungswut

Unter dem Deck­man­tel der „Fachkräftesicherung“ region­al­isiert die Regierung die Man­gel­beruf­s­liste und senkt die Min­d­est-Ent­loh­nung für Schlüs­selkräfte aus Drittstaat­en. Gle­ichzeit­ig wer­den die Aus­bil­dungs­bei­hil­fen und das AMS-Bud­get für die über­be­triebliche Lehre mas­siv gekürzt. „Statt Bil­ligstar­beit­skräfte aus dem Aus­land zu holen, sollte in Aus­bil­dung und Per­spek­tiv­en von jun­gen Men­schen investiert wer­den“, fordert AK-Präsi­dent Dr. Johann Kalli­auer. Das knappe AMS-Bud­get für das Jahr 2019 bedeutet vor allem Kürzun­gen bei den Ange­boten für junge Men­schen. Es wird das Bud­get im Rah­men der Aus­bil­dungs­garantie bis zum Alter von 25 Jahren gekürzt, und es ste­hen auch weniger Mit­tel für das Erfol­gsmod­ell der über­be­trieblichen Lehraus­bil­dung zur Ver­fü­gung. Wenn das Bun­des­bud­get für die über­be­triebliche Lehraus­bil­dung gekürzt wird, dann bedeutet das automa­tisch einen Verteilungskampf zwis­chen den Bun­deslän­dern. In Oberöster­re­ich ste­hen deswe­gen sog­ar Kürzun­gen von 25 auf nur mehr rund 15 Mil­lio­nen Euro im Raum! Diese radikale Kürzung um bis zu 40 Prozent hat fatale Fol­gen: Erstens wer­den viele Jugendliche trotz Aus­bil­dungspflicht und der damit ver­bun­de­nen dro­hen­den Strafen kein aus­re­ichen­des Aus­bil­dungsange­bot mehr find­en. Sie wer­den daher entwed­er arbeit­s­los sein, Hil­f­stätigkeit­en annehmen müssen oder Lehraus­bil­dun­gen machen, die nicht ihren Eig­nun­gen entsprechen oder inakzept­able Arbeits­be­din­gun­gen mit sich brin­gen. Denn sie haben keine Alter­na­tiv­en. Zweit­ens wer­den Trägere­in­rich­tun­gen um ihre Exis­tenz kämpfen und Per­son­al ent­lassen. „Durch diese Poli­tik, die auch von den Unternehmervertretern im AMS unter­stützt wird, wird ein etabliertes und europaweit nachgeahmtes Erfol­gsmod­ell bewusst zer­stört. Diese Zer­störungswut fußt auf einem völ­lig falschen Konkur­ren­zver­ständ­nis“, ärg­ert sich AK-Präsi­dent Kalli­auer. Die über­be­triebliche Lehraus­bil­dung ist keine Konkur­renz zur betrieblichen Lehre, son­dern eine notwendi­ge Ergänzung. Die Betriebe nehmen ihr Engage­ment in der Lehraus­bil­dung schon seit den 1990er-Jahren zurück und selek­tieren bei den Lehran­fängern/-innen stark aus. Die über­be­triebliche Lehraus­bil­dung eröffnet angesichts des betrieblichen Lehrstel­len­man­gels auch für benachteiligte Jugendliche Aus­bil­dungsper­spek­tiv­en. Das rech­net sich volk­swirtschaftlich, wie auch eine kür­zlich veröf­fentlichte Studie von SYNTHESIS wieder gezeigt hat. „Beson­ders prob­lema­tisch ist die gekürzte Exis­ten­zsicherung von jun­gen Erwach­se­nen in der über­be­trieblichen Lehraus­bil­dung. Hier ver­ga­lop­piert sich die Regierung völ­lig. Denn damit sind keine nen­nenswerten Einsparun­gen zu erzie­len, aber die Betrof­fe­nen kom­men in eine unzu­mut­bare Lage,“ kri­tisiert AK-Präsi­dent Kalli­auer. Seit 1. Sep­tem­ber 2018 bekom­men junge Erwach­sene über 18 Jahre während ein­er über­be­trieblichen Lehraus­bil­dung statt 753 Euro nur mehr 326 Euro monatliche Aus­bil­dungs­bei­hil­fe. Für die einzel­nen Betrof­fe­nen bedeutet dies, dass keine Aus­bil­dung mehr leist­bar ist und ihre Arbeits­mark­t­lage sich dadurch langfristig ver­schlechtert. Und die Anzahl der poten­ziellen Fachkräfte wird dadurch sinken! All diese Maß­nah­men der Regierung zeigen, dass sie nicht an ein­er Bekämp­fung der Jugen­dar­beit­slosigkeit und an ein­er Höherqual­i­fizierung der Jugendlichen inter­essiert ist. Denn dann müsste sie das arbeits­mark­t­poli­tis­che Bud­get für diese Ziel­grup­pen erhöhen, Deutschkurse und Inte­gra­tions­maß­nah­men anbi­eten, Asyl­wer­bern/-innen den Zugang zur Lehre gewähren und die Lehrstel­len­förderung tre­ff­sicher­er gestal­ten. Stattdessen etabliert die Regierung immer neue Mod­elle, um Arbeit­skräfte aus dem Aus­land anzuwer­ben. „Die Regierung muss der Aus­bil­dung von Jugendlichen endlich höch­ste Pri­or­ität ein­räu­men, das Erfol­gsmod­ell der über­be­trieblichen Lehraus­bil­dung aus­re­ichend finanzieren und die Kürzung der Aus­bil­dungs­bei­hil­fe wieder rück­gängig machen“, fordert Kalli­auer.

Dezemberzeit

Das Jahr 2018 geht bald zu Ende. Davor gibt es noch viele nette Stun­den in dein­er Fam­i­lie, im Fre­un­des- oder Bekan­ntenkreis. Deine Wiener Fachauss­chüsse Bäck­er, Fleis­ch­er, Getränke und Zucker­bäck­er wün­schen dir dabei eine angenehme und vor allem stress­freie Zeit. Du kannst dir sich­er sein, dass wir auch kün­ftig unsere Bil­dung­spro­gramme sowie die vie­len nüt­zlichen Aktiv­itäten für ein besseres Arbeit­sleben weit­er­hin aufrecht erhal­ten. In der heuti­gen Zeit ist ein gemein­sames Vor­wärt­skom­men sowie eine gelebte Sol­i­dar­ität von großer Bedeut­samkeit. Mit den Vier Wiener Fachauss­chüsse für Lebens­mit­tel­berufe der Wiener Arbeit­erkam­mer triff­st du immer wieder die richtige Wahl. Auf ein Neues in 2019!

Bildung

Bei ein­er Bil­dungsver­anstal­tung in Niederöster­re­ich haben neulich zwei Ref­er­enten durch die Weit­er­gabe von Wis­sen den Hor­i­zont vom Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er maßgebend erweit­ert. Die Zielset­zung für eine bessere Arbeitswelt hat von den Kursteilnehmer*innen einen enor­men Zus­pruch erhal­ten. Die Aufar­beitung von rechtlichen Grund­la­gen wie Arbeit­szeit, Umk­lei­dezeit, Zeitkon­ten und Arbeit­nehmer­schutz sind aus­führlich behan­delt wor­den. In weit­er­er Folge haben sich die Kursteilnehmer*innen mit den kom­menden Wahlen für die Arbeit­erkam­mern sowie für ein soziales Europa auseinan­derge­set­zt. Bei­de Wahlen haben für uns Arbeitnehmer*innen eine große Bedeu­tung. Mit voller Stärke hat der Fachauss­chuss Fleis­ch­er die aktuell­sten Kenn­zahlen und die poli­tis­chen Motive aufgenom­men. Unser Tipp: Wählen gehen, für eine bessere Wahlbeteili­gung sor­gen und die Inter­essen der Arbeitnehmer*innen absich­ern. Mit Kol­le­gen Patrick Bauer von der Gew­erkschaft PRO-GE sowie Kol­le­gen Nor­bert Bach­er-Nagler von der Wiener Arbeit­erkam­mer haben wir starke Ver­bün­dete gefun­den. Unsere Ref­er­enten haben den hiesi­gen Bil­dung­shunger prompt gestillt und das Bil­dungsange­bot zum Erfolg geführt. Selb­stver­ständlich wird es eine Fort­set­zung geben — im Früh­jahr 2019.

Löhne

Der Ver­band der Brauereien hat bei den Ver­hand­lun­gen viel Gegen­wind fab­riziert. Den­noch ist der Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) nach sechs inten­siv­en Ver­hand­lungsrun­den ein sehr erfol­gre­ich­er Kollek­tivver­tragsab­schluss gelun­gen. Der Eini­gung waren Betrieb­sver­samm­lun­gen und eine Betriebsrät*innen-Konferenz mit rund 100 Teilnehmer*innen voraus­ge­gan­gen. Rück­wirk­end mit 1. Sep­tem­ber 2018 wer­den die neuen Lehrlingsentschädi­gun­gen für alle Brauereien in Öster­re­ich mit unter 120.000 hl, von 120.001 hl bis 360.000 hl und über 360.000 hl sehr deut­lich ange­hoben. Brauin­dus­trie Öster­re­ich: 1. Lehr­jahr: 992,26 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 1275,77 Euro pro Monat; 3. und 4. Lehr­jahr: 1842,78 Euro pro Monat. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke grat­uliert dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam zu diesem her­vor­ra­gen­den Erfolg ganz her­zlich. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag sowie die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Mittelpunkt

Köstlichkeit­en aus der Back­stube und der Kon­di­tor­ei warteten in der Aus­bil­dungs­bäck­erei ZOBA auf geladene Unternehmen im Rah­men der 10-Jahres-Feier der Bäcker*innen-Ausbildung bei Jugend am Werk. Neben ein­er Führung durch die Aus­bil­dungs­bäck­erei samt prak­tis­chen Vor­führun­gen stand vor allem der direk­te Aus­tausch mit den Vertreter*innen der Unternehmen im Mit­telpunkt, um Prak­tikum­splätze und auch die direk­te Über­nahme von Jugendlichen während der Aus­bil­dung vorzustellen. Neben den Fachauss­chüssen der Wiener Arbeit­erkam­mer und Vertreter*innen der Innung nutzten vor allem große Bäck­erei-Ket­ten die Gele­gen­heit und informierten sich über die Aus­bil­dung bei Jugend am Werk.

Fachkultur

Aktive Beratun­gen dort anbi­eten, wo die Men­schen unter­wegs sind. Zahlre­iche Organ­i­sa­tio­nen haben diesen beliebten Kom­mu­nika­tion­sweg bei strahlen­dem Son­nen­schein in Favoriten ange­boten. Alle Alters­grup­pen haben sich wiederge­fun­den und sich am Pro­gramm aktiv beteiligt. Auch dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er war am Vik­tor-Adler-Platz mit einem eige­nen Mess­e­s­tand vertreten. Am Bäck­er­stand gab es für die Besucher*innen unter anderem die Möglichkeit ihr prak­tis­ches Geschick mit dem Mod­el­lierteig zu testen und viel Wis­senswertes aus dem Bäck­ereibere­ich zu erfahren. Viel Gesprächsstoff hat es bei den wichti­gen The­matiken Arbeit­srecht, Sozial­recht und Mietrecht gegeben. Zusät­zlich gab es auf der Haupt­bühne ein musikalis­ches Rah­men­pro­gramm für jeden Geschmack, ob Jung oder Alt. Vieles spricht dafür, dass dieser Kom­mu­nika­tion­sweg “Rund um Rot” im 10. Gemein­de­bezirk ein toller Erfolg war.

Löhne

Die Wer­tachtung für Lehrlinge hat für uns einen hohen Stel­len­wert. Das Ver­hand­lung­steam der Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) kon­nte sich daher vor eini­gen Tagen mit den Arbeit­ge­bern auf eine weitaus höhere Lehrlingsentschädi­gung eini­gen. Die Höhe dein­er Lehrlingsentschädi­gung ist entwed­er im Kollek­tivver­trag für das öster­re­ichis­che Bäck­ergewerbe oder im Kollek­tivver­trag für die Großbäck­er geregelt. Ab 1. Okto­ber 2018 bekom­men die Lehrlinge im öster­re­ichis­chen Bäck­ergewerbe fol­gende neue Lehrlingsentschädi­gun­gen: 1. Lehr­jahr: 489,00 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 626,00 Euro pro Monat; 3. Lehr­jahr: 889,00 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 975,00 Euro pro Monat. Lehrlinge, die in Unternehmen von Großbäck­ern Öster­re­ich aus­ge­bildet wer­den, erhal­ten eben­so mit 1. Okto­ber 2018 fol­gende neue Werte von Lehrlingsentschädi­gun­gen: 1. Lehr­jahr: 693,98 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 892,27 Euro pro Monat und 3. Lehr­jahr: 1.288,83 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 1.487,11 Euro pro Monat. Die PRO-GE sichert mit seinen Mit­gliedern den Kollek­tivver­trag im lohn- sowie rah­men­rechtlichen Teil ab. Dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er grat­uliert dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam zu diesem her­vor­ra­gen­den Erfolg. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Berufung

Mit großar­tiger Wertschätzung wur­den die neuen Lehrlinge in der Fir­ma Anker­brot begrüßt. Der Großbäck­er bildet nicht nur kaufmän­nis­che Lehrlinge aus, son­dern konzen­tri­ert sich eben­so stark auf die Aus­bil­dung in der Pro­duk­tion. Profis wer­den heute und in Zukun­ft benötigt. Die Fir­ma Anker­brot fördert daher sehr aktiv die Lehrlingsaus­bil­dung. Dies wurde auch bei den let­zten Lehrab­schlussprü­fun­gen für den Lehrberuf Bäcker*in ein­drucksvoll bestätigt, wobei alle Prüflinge den Lehrab­schluss pos­i­tiv bestanden haben. Ein­drucksvoll zeigt sich zugle­ich die men­schliche Für­sorge sowie erfol­gre­iche Moti­va­tion des zuständi­gen Lehrlingsaus­bild­ners. Der neue Lehrgang ist mit Arbeit­santritt vielver­sprechend ges­tartet und man blickt opti­mistisch in die Zukun­ft. Die ersten Lehrin­halte sind bere­its aufgenom­men und wer­den dem­nächst noch ver­mehrt. Begonnen wurde mit ein­er umfassenden Ein­führung in das Lebens­mit­tel­recht, den bedeut­samen Hygien­e­maß­nah­men in der Pro­duk­tion sowie den kom­menden Audits. Der Arbeit­er­be­trieb­srat lud die neuen Lehrlinge zu einem Ken­nen­ler­nen ein und in ein­er span­nen­den gemein­samen Diskus­sion erhiel­ten sie prak­tis­che Tipps und Tricks für den Betrieb­sall­t­ag. Die Lehrlinge sind ein wichtiger Teil unser­er Gesellschaft und wir heißen sie alle her­zlich willkom­men.

Bildung

Der Schul­be­ginn ist nicht mehr weit ent­fer­nt. Dies bedeutet für den Fachauss­chuss Zucker­bäck­er eine gemein­schaftliche Evaluierung durchzuführen und die vie­len Fachge­spräche mit den Jugendlichen in die Diskus­sion ein­fließen zu lassen. Die ersten notwendi­gen Schritte für das neue Kur­spro­gramm wur­den getrof­fen. Ein primäres Anliegen ist eben­so, immer wieder, die eigene Weit­er­bil­dung. Kol­lege Thomas Riese­neck­er-Caba von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) erweit­erte dabei unseren Blick­winkel. Mit vie­len Beispie­len zum The­ma “Daten­schutz und Daten­sicher­heit in der Betrieb­srat­sar­beit” ist unser Wis­sens­stand in den jew­eili­gen Stun­den immer mehr gewach­sen. Die ergiebige Diskus­sion zeigte ein­deutig, wie bran­dak­tuell und wichtig der per­sön­liche Aus­tausch zwis­chen Experten und Betriebsräte*innen ist. Auch der Fir­menbe­such in der Kon­di­tor­ei Schwar­zlmüller hat dies man­i­festiert. Die Besich­ti­gung der Räum­lichkeit­en, der lei­den­schaftliche Fachaus­tausch, die gemein­same fre­und­schaftliche Ebene und die zucker­bäck­erischen Emo­tio­nen zeigten, wie wir alle die Her­aus­forderun­gen in unser­er Branche tagtäglich meis­tern und das mit großem Erfolg.

Betriebstour

In Favoriten wird schon lange geback­en. Die Großbäck­erei Anker­brot hat ein vorzüglich­es Sor­ti­ment im Pro­gramm und besitzt darüber hin­aus eine sehr span­nende Unternehmensgeschichte. Seit 1891 ist die Fir­ma Anker­brot der wichtig­ste Nahrungsmit­telver­sorg­er in Wien und Umge­bung. Das Fir­men­gelände umfasste schon damals eine Schwarz- sowie Weißbäck­erei und eine Form von ein­er „Logis­tik“ und ein Wohn- und Ver­wal­tungs­ge­bäude. Der berühmte Werbe­spruch „Worauf freut sich der/die Wiener*in, wenn er/sie vom Urlaub kommt? Auf Hochquell­wass­er und Anker­brot!“ war genial für die Bewer­bung gewählt. An den eigentlichen Pro­duk­tion­sprozessen hat sich im Prinzip nicht wirk­lich viel geän­dert. Selb­stver­ständlich sind diese nun effizien­ter und mod­ern­er gestal­tet. Davon kon­nte sich auch Arbeit­erkam­mer-Präsi­dentin Renate Anderl per­sön­lich überzeu­gen. Bere­its der Duft nach frisch geback­en­em Brot und Gebäck in den jew­eili­gen Pro­duk­tion­shallen hat den Genuss und die Aus­tauschmöglichkeit mit den Arbeiter*innen bestens und vor allem im pos­i­tiv­en Sinne gefördert. „Hier wer­den gigan­tis­che Men­gen Gebäck von den Mitarbeiter*innen pro­duziert. Das ist wirk­lich beein­druck­end und eine großar­tige Leis­tung aller Beschäftigten“, meint Anderl. Die aktuelle AK-Betrieb­s­tour hat ein­deutig gezeigt, dass die Sozial­part­ner­schaft auch auf der betrieblichen Ebene aus­geze­ich­net funk­tion­iert. Den Beschäftigten und den Betriebsräte*innen wird eine große Wertschätzung ent­ge­genge­bracht.

Betriebstour

Die heimis­chen Wurst­spezial­itäten haben ihre berechtigte Fange­meinde. Öster­re­ich liegt beim Fleis­chkon­sum an der drit­ten Stelle in der Europäis­chen Union und ist damit ein Land der Fleis­chtiger. An die 70 Kg Fleisch ver­speisen die Österreicher*innen im Jahr. Mit hochw­er­ti­gen Wurst­spezial­itäten aller Art ver­sorgt die Wies­bauer Hold­ing mit ihren vier Pro­duk­tion­sstät­ten die Han­dels­ket­ten und Gas­tronomen. Ein­er dieser mod­er­nen Muster­be­triebe, welch­er alle rechtlichen Anforderun­gen der Europäis­chen Union zur Gänze erfüllt, ist im 23. Wiener Gemein­de­bezirk zu find­en. Auf ihrer Betrieb­s­tour durch die mod­erne Arbeitswelt hat auch die neue Arbeit­erkam­mer-Präsi­dentin Renate Anderl die Betrieb­sstätte in Wien mit vollen Schwung besucht. Die inter­es­san­ten Gespräche mit den arbei­t­en­den Men­schen hat auch gezeigt, dass jed­er Arbeit­stag eine große Her­aus­forderung ist und man leicht an die Gren­zen der men­schlichen Anforderun­gen stößt. Vor allem die Fließban­dar­beit erfordert eine hohe Konzen­tra­tion. Zudem stellt die Kälte in den ver­schieden­sten Arbeit­sräu­men eine sehr große Belas­tung dar. In einem Zweier-Schicht­be­trieb haben an die 500 Beschäftigte eine immense Her­aus­forderung zu bewälti­gen. Betrieb­sratsvor­sitzen­der Lothar Hauser, der mit der AK-Präsi­dentin den Betrieb­s­be­such begleit­et hat, fasste die schwieri­gen Arbeits­be­din­gun­gen gut zusam­men: „Ich möchte meine großen Respekt für unsere Arbeiter*innen aussprechen, die durch ihre harte Arbeit den Erfolg des Unternehmens absich­ern. Mit der Wiener Arbeit­erkam­mer und der Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft wer­den wir weit­er­hin unsere sozialen und wirtschaftlichen Inter­essen mit aller Kraft vertreten. Auch gegen einen nor­mal­isierten 12-Stun­den Arbeit­stag und mit den daraus resul­tieren­den neg­a­tiv­en Auswüchse.“

Löhne

Vor kurz­er Zeit haben sich die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE), der Bun­desver­band der Fleis­ch­er und der Fachver­band der Nahrungs- und Genuss­mit­telin­dus­trie auf eine neue Lohn­vere­in­barung, mit Gel­tung­ster­min 1. Juli 2018, geeignet. Das Ver­hand­lung­steam von bei­den Seit­en zollt den Lehrlin­gen im Fleis­chbere­ich eine würdi­ge Anerken­nung und die Ver­tragspart­ner sind übereingekom­men, dass die Lehrlingsentschädi­gun­gen um 3 Prozent ange­hoben wer­den. Außer­dem wird für das öster­re­ichis­che Fleis­chergewerbe eine weit­ere Lehrlingsentschädi­gung im 4. Lehr­jahr umge­set­zt. Die neuen Euro-Beträge im Lehrlingswe­sen laut­en: Fleis­chergewerbe Wien: 1. Lehr­jahr: 713,01 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 909,84 Euro pro Monat; 3. Lehr­jahr: 1.212,42 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 1.287,00 Euro pro Monat. Fleis­chwarenin­dus­trie Öster­re­ich: 1. Lehr­jahr: 721,36 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 927,46 Euro pro Monat; 3. Lehr­jahr: 1.339,67 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 1.442,72 Euro pro Monat. Dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er grat­uliert dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam ganz her­zlich zu diesem her­vor­ra­gen­den Erfolg. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Bildung

Unendliche Land­schaften ziert das obige Niederöster­re­ich. Derzeit haben unge­fähr 85.000 Men­schen in 9.000 Fir­men ihren Arbeit­splatz gefun­den. Auch die zunehmende Land­flucht der Bevölkerung ist ein Phänomen. Die Wirtschaft sucht verzweifelt nach drin­gen­den Fachkräften und qual­i­fizierten Per­son­al. Dieses Prob­lem hat viele Ursachen und dein Wiener Fachauss­chuss Getränke hat­te die Gele­gen­heit mit exter­nen Fachexperten*innen die Auf­gaben, Chan­cen und Risiken zu disku­tieren. Solche betriebliche Net­zw­erke brin­gen noch mehr Erfahrun­gen sowie Ken­nt­nisse für unsere Gesellschaft. Dies hat uns auch ein weit­er­er beson­der­er Men­sch gezeigt, der neben­beru­flich als Nachtwächter in sein­er Stadt unter­wegs ist und uns dabei mit geschichtlichen Ein­blick­en ver­sorgt hat. Zudem erhiel­ten wir von unser­er Kol­le­gin Susanne Haslinger, Juristin in der Rechtsabteilung der PRO-GE, aktuelle Infor­ma­tio­nen über den „Beschäftig­ten­daten­schutz“. Dazu ist vor einiger Zeit ein sehr lesenswertes Fach­buch im ÖGB-Ver­lag erschienen. Aus­führliche juris­tis­che Beispiele gekop­pelt mit der betrieblichen Prax­is haben den Vor­trag von Kol­le­gin Haslinger opti­mal ergänzt. Zudem hat die pro­duk­tive Diskus­sion gezeigt, wie der­ar­tige Bil­dungsver­anstal­tun­gen für das Vor­wärt­skom­men wichtig sind. Interne Angele­gen­heit­en sowie kom­mende neue gew­erkschaftliche Her­aus­forderun­gen, aber auch jugend­fördernde Maß­nah­men und ein abschließen­der The­aterbe­such haben unsere Sol­i­dar­ität maßge­blich gestärkt.

Bildung

Die Schu­lungs­maß­nah­men hat für deinen Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er einen hohen Stel­len­wert. Als ein­er der ersten Auf­gaben­stel­lung hat sich die Gruppe die aktuelle The­matik „ Daten­schutz im Betrieb­sall­t­ag“ auser­wählt. Nach zahllosen Refer­at­san­fra­gen hat­te dein Fachauss­chuss enormes Glück und kon­nte die her­vor­ra­gende Juristin und Kol­le­gin Mar­ti­na Chlestil von dein­er Wiener Arbeit­erkam­mer für einen Vor­trag in Niederöster­re­ich engagieren. Als Betrieb­sratskör­per­schaft ist die betriebliche Ebene von immenser Bedeu­tung, da die Pri­vat­sphäre der Arbeitnehmer*innen zu schützen ist. Die Vor­tra­gende hat mit vie­len prax­is­tauglichen Beispie­len aufgezeigt, wie die Mitwirkungs­befug­nisse des Betrieb­srates bei der Ver­wen­dung von per­so­n­en­be­zo­ge­nen Beschäf­ti­gungs­dat­en kor­rekt einge­set­zt wer­den. Jedes einzelne Beispiel aus der Prax­is war für uns ein stetes Vor­wärt­skom­men und eine Wohltat für unsere Weit­er­bil­dung. Die Zeit wurde nicht nur für die Bil­dung reserviert, son­dern auch um aktuelle Anliegen und die Aktu­al­ität in der öster­re­ichis­chen Fleis­chwirtschaft zu analysieren. In eini­gen Wochen starten die Kollek­tivver­tragsver­hand­lun­gen für das Gewerbe und Indus­trie. Gemein­sam mit der Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft wer­den die Strate­gie und Forderun­gen erar­beit­et. Zum Abschluss der Bil­dungsver­anstal­tung wurde der Beruf­swet­tbe­werb, die kom­menden neuen Her­aus­forderun­gen für die Beruf­ss­chule und unser Ser­viceange­bot für unseren Nach­wuchs für den Herb­st disku­tiert. Die Woch­enend­schu­lung der Fleis­ch­er war somit ein toller Erfolg mit einem aus­geze­ich­neten Infor­ma­tion­saus­tausch sowie einem her­vor­ra­gen­den Vor­trag von dein­er Wiener Arbeit­erkam­mer.

Verkostung

In der Pro­duk­tion zählen die handw­erk­lichen Fähigkeit­en und natür­lich die Arbeit­ser­fahrung für die Her­stel­lung von Wurst- und Fleis­chwaren. Auch die geheimen sowie her­vor­ra­gen­den Rezep­turen spie­len für die Kund­schaft eine entschei­dende Rolle. Entschei­dend ist Qual­ität vor Quan­tität. Das zeigt auch die heutige mod­erne Verkauf­spräsen­ta­tion in allen zugänglichen Kun­den­räu­men. Der Sor­ti­mentsüberblick ist gegeben, die Pro­duk­te sind attrak­tiv platziert, der entschei­dende Kau­fim­puls sowie das Kaufge­fühl ist anzus­prechen und die Waren­in­for­ma­tio­nen sind in unmit­tel­bar­er Nähe leicht zu erre­ichen. Das Verkauf­s­ge­spräch mit der laufend­en Kund­schaft ist von großer Bedeu­tung. Aus diesem Grund wollte dies dein Fachauss­chuss, in Koop­er­a­tion mit der Wiener Beruf­ss­chule, für den Bere­ich Fleis­chver­ar­beitung sowie ‑verkauf den Auszu­bilden­den in der Pausen­regelung mit ein­er Präsen­ta­tion dar­bi­eten. Primär ist die Kom­mu­nika­tion zwis­chen den Men­schen immer wieder zu üben. Das einzelne Fachge­spräch, aber auch die gemein­same sen­sorische Beurteilung zwis­chen allen einzel­nen Schüler*innen war eine der vorgegebe­nen Auf­gaben­stel­lung, welche von allen Auszu­bilden­den mit Bravour bew­erk­stel­ligt wurde. Ganz erfreulich war auch der Besuch ein­er Del­e­ga­tion vom deinem Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er sowie von vie­len Ehrengästen. Das übere­in­stim­mende Ziel „Schüler*innen verkosten gemein­sam ihre Pro­duk­te mit ihren Schüler*innen” ist von allen Anwe­senden mit großem Erfolg aufgenom­men wor­den und wird wahrschein­lich eine Fort­set­zung find­en.

Löhne

Die Höhe dein­er Lehrlingsentschädi­gung ist im Kollek­tivver­trag für das Wiener Zucker­bäck­ergewerbe geregelt. Die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) sichert durch seine Mit­glieder den Kollek­tivver­trag im lohn- sowie rah­men­rechtlichen Teil ab. Mit den Verhandlungspartner*innen hat die Gew­erkschaft PRO-GE die kollek­tivver­traglichen Min­destlöhne neu ver­han­delt. Dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam ist es gelun­gen die jew­eilige Lehrlingsentschädi­gung im entsprechen­den Lohn­ver­trag zu erhöhen. Ab dem 1. April 2018 kom­men fol­gende Sätze zur Lehrlingsentschädi­gung zur Anwen­dung. Zucker­bäck­ergewerbe Wien: 1. Lehr­jahr: 462,50 pro Monat; 2. Lehr­jahr: 613,50 Euro und 3. Lehr­jahr: 765,00 Euro. Dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er bedankt sich beim gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam für diesen tollen Ver­hand­lungser­folg. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Forschung

Es herrscht kein Zweifel mehr. Die inten­siv­en Lern­phasen wer­den noch mehr zunehmen. Die Vor­bere­itun­gen auf einen möglichen pos­i­tiv­en Lehrab­schluss laufen auf den höch­sten Stufen. Derzeit vol­lzieht der dritte Lehrgang in der Beruf­ss­chule für Brau- und Geträn­ketech­nik den vorgegebe­nen Lehrplan. Die Schule und ihre Ver­ant­wortlichkeit ist ein Garant für eine zukun­ftsweisende Beruf­saus­bil­dung. Eben­so zie­len die zahlre­ichen Betrieb­s­be­suche auf eine noch bessere Per­sön­lichkeit­sent­fal­tung von jedem Auszu­bilden­den hin. Am Pro­gramm stand ein inter­es­san­ter Betrieb­s­be­such bei der Fir­ma Starzinger. Das „Wass­er mit beson­deren Eigen­schaften und sein wirtschaftlich­er Nutzen“ hat beim bei­d­seit­i­gen Fachaus­tausch eine tra­gende Rolle ein­genom­men. Der Wis­sens­durst war noch nicht gestillt. In der Pri­vat­brauerei Stiegl gab es ein weit­eres ergiebiges Fachge­spräch über die aktuelle Brautech­nik in allen Schrit­ten. Die zwei Bil­dungssta­tio­nen hat das per­sön­liche Wis­sen aller Beteiligten stark gefördert und ist auf einen guten Geschmack gestoßen. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke hat diese Weit­er­bil­dungs­maß­nahme gerne unter­stützt und bedankt sich für das nette Lob.

Verkaufstechnik

Der direk­te Weg zu einem erfol­gre­ichen Verkauf­s­ab­schluss ist die richtig gewählte Verkauf­stech­nik. In der Beruf­ss­chule, in Koop­er­a­tion mit dem Wiener Fachauss­chuss Bäck­er, wird die gerichtete Dialogführung mit Kund*innen man­i­festiert. Die zen­tralen Phasen zur Verkauf­s­ge­sprächs­führung wer­den mit genauen Erläuterun­gen bei der Bedarf­ser­he­bung und Argu­men­ta­tion dargestellt. Wobei die Ernährungslehre, Rohstof­fkunde, Warenkunde und Fach­math­e­matik bis hin zu den geset­zlichen Vor­gaben im Zen­trum eines pro­fes­sionellen Verkauf­s­ge­sprächs ste­hen muss. Mit den geübten Tech­niken wird der Arbeit­sall­t­ag viel leichter und die Moti­va­tion gegenüber der Kund­schaft steigt ins uner­messliche, weil die Stamm- und Laufkun­den sind für das Unternehmen uner­lässlich.

Forschung

Der zweite Lehrgang in der Beruf­ss­chule für Brau- und Getränketechniker*innen ist opti­mal ver­laufen. Ins­ge­samt bietet die Schule eine sehr zukun­ft­sori­en­tierte Beruf­saus­bil­dung an. Zum Erlan­gen der essen­ziellen Schlüs­selqual­i­fika­tio­nen, ist ein inno­v­a­tives Bil­dungswe­sen ver­bun­den mit mod­ern­ster Tech­nik eine wichtige Voraus­set­zung für die Fachkräfte von mor­gen. Eben­so nimmt das Bilden von beru­flichen Net­zw­erken eine wichtige Ebene ein. Infor­ma­tive Exkur­sio­nen zu fortschrit­tlichen Unternehmungen kön­nen dur­chaus eine aus­geze­ich­nete Möglichkeit zum Aus­tausch mit Top-Experten*innen sein. Um sich die Wis­sens­ge­bi­ete in der Prax­is, wie zum Beispiel die Extrak­tion oder Her­stel­lung sowie Pro­duk­ten­twick­lung von Aromen noch bess­er anzueignen, fand unter großem Enthu­si­as­mus ein Zusam­men­tr­e­f­fen in ein­er niederöster­re­ichis­chen Essen­z­fab­rik statt. Weit­ere beruf­sori­en­tierte Fra­gen hat es zu den Wasser­w­erken in Moos­brunn und Mödling gegeben. Die geführte Exkur­sion ist von den Auszu­bilden­den mit viel pos­i­tiv­en Energien begleit­et wor­den und war somit für alle Beteiligten ein riesen­großer Erfolg. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke hat diese erfol­gre­iche Bil­dungsver­anstal­tung für die heutige Jugend gerne finanziell unter­stützt.

Interaktivität

Die Arbeitswelt wird sich durch die neuen Tech­nolo­gien mas­siv verän­dern. Mit den neuen Tech­nolo­gien wer­den fort­laufend neue Kom­pe­ten­zen erforder­lich sein. Auch die mod­erne Präsen­ta­tion in der Aus­bil­dungs­bäck­erei von Jugend am Werk hat an Bedeu­tung gewon­nen. Mit grup­pen­dy­namis­chen Arbeit­sprozessen wird der Frontalun­ter­richt unter­bun­den und durch das dynamis­che Ein­binden von Tex­ten, Bilder, Video sowie Inhalte aus dem Inter­net, bietet das Medi­um ein hohes Maß an Moti­va­tion und eine Vielzahl von Inter­ak­tion­s­möglichkeit­en für Schüler*innen. Der Fachauss­chuss Bäck­er und der Fachauss­chuss Zucker­bäck­er haben mit großer Ehre in der Aus­bil­dungsstätte eine inter­ak­tive Lerntafel an die Lehren­den und Ler­nen­den über­re­icht. In Dabei­sein von Frau Lieb­sch wurde die inter­ak­tive White­board mit allen dig­i­tal­en Möglichkeit­en erfol­gre­ich in Betrieb genom­men. Damit ist ein weit­eres tech­nis­ches Fun­da­ment für eine best­mögliche Beruf­saus­bil­dung umge­set­zt wor­den.

Whiteboard

Die Wis­sensver­mit­tlung und die Präsen­ta­tion im dig­i­tal­en Zeital­ter haben immer mehr an Bedeu­tung gewon­nen. Auch in der Aus­bil­dungs­bäck­erei von Jugend am Werk. Mit grup­pen­dy­namis­chen Arbeit­sprozessen wird der Frontalun­ter­richt unter­bun­den und durch das dynamis­che Ein­binden von Tex­ten, Bilder, Video sowie Inhalte aus dem Inter­net, bietet das Medi­um ein hohes Maß an Moti­va­tion und eine Vielzahl von Inter­ak­tion­s­möglichkeit­en für Schüler*innen. Der Fachauss­chuss Bäck­er und der Fachauss­chuss Zucker­bäck­er haben mit großer Ehre in der Aus­bil­dungsstätte eine inter­ak­tive Lerntafel an die Lehren­den und Ler­nen­den über­re­icht. In Dabei­sein von Frau Lieb­sch wurde die inter­ak­tive White­board mit allen dig­i­tal­en Möglichkeit­en erfol­gre­ich in Betrieb genom­men. Damit ist ein weit­eres tech­nis­ches Fun­da­ment für eine best­mögliche Beruf­saus­bil­dung umge­set­zt wor­den.

Fachkurs

Süße Raf­fi­nesse: Freude und viel Lei­den­schaft sind die Hauptzu­tat­en für die selb­st hergestell­ten Köstlichkeit­en. Die Teilnehmer*innen haben mit viel Elan und Spaß gear­beit­et. Diese beein­druck­ende Weit­er­bil­dungs­maß­nahme von deinem Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er war nicht nur eine Arbeit mit viel Genuss an neuen Rezepten und Arbeit­stech­niken, son­dern auch eine wichtige Bestand­sauf­nahme und Weit­er­en­twick­lung für den beru­flichen All­t­ag in den handw­erk­lichen Zucker­bäck­ereien. Vor allem das enorme Inter­esse aller Teilnehmer*innen haben diesen Fachkurs zu einem großen Erfolg geführt und die Vor­tra­gen­den kon­nten mit viel Stolz an alle Teilnehmer*innen ein pos­i­tives Zer­ti­fikat ausstellen und die begehrte Fach­broschüre aushändi­gen. Der Weit­er­bil­dungskurs „Bon­bons in der Kon­di­tor­ei“ wurde von deinem Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er in Koop­er­a­tion mit dein­er Wiener Beruf­ss­chule für Kon­di­tor­ei durchge­führt.

Adventmarkt

Mit­tler­weile hat die Pro­duk­tion in den Betrieben erfreulich zugenom­men. Die Schmankerln wer­den, wie immer, nach dem Lebens­mit­tel­recht hergestellt und anschließend frisch dem End­ver­brauch­er zum Verkauf ange­boten. Auch wenn die frühere Adventszeit einen anderen wichti­gen Ursprung hat­te. Mit Tan­nen­schein und Kerzen­schein wird die Bevölkerung auf Wei­h­nacht­en einges­timmt. Ob in Betrieben, oder anderen wichti­gen Ein­rich­tun­gen, der Genuss wird erfreulicher­weise gerne aufge­sucht. Viele typ­is­che Kek­srezepte wer­den erfol­gre­ich pro­duziert, um den End­ver­brauch­er in dieser Zeit köstlich zu ver­wöh­nen. In diese Rich­tung hat auch Jugend am Werk eine wun­der­bare Ergänzung ins Leben gerufen. Das Pro­jekt „Back­en mit Sinn“ ist eine ide­ale Ergänzung zur Berufs­bil­dung. Neben dem fach­lichen Kön­nen ist auch die soziale Kom­pe­tenz im nach­halti­gen Verkauf gefragt. Unter der Leitung der jew­eili­gen Aus­bil­dungsver­ant­wortlichen hat­ten die Auszu­bilden­den die Chance ihre eigene Fach­pro­fes­sion zu hin­ter­fra­gen. Die Opti­mierung für diese Prax­is­ar­beit hat dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er vol­lauf unter­stützt. Die genüssliche Wei­h­nachts­bäck­erei, die in der Back­stube von Jugend am Werk erar­beit­et wor­den ist, war an den ver­schiede­nen Orten in Wien ein außeror­dentlich­er Verkauf­ser­folg! Die Selb­st­sicher­heit der Auszu­bilden­den in Kön­nen und Wis­sen war das prax­isori­en­tierte Aus­bil­dungsziel. Neben diesem wichti­gen Lern­mod­ul hat dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er den inter­essierten Besucher/-innen einen umfassenden Überblick über die Anforderun­gen und Ken­nt­nis­sen für die Bäck­er­lehre gegeben.

Wissensvorsprung

8.000 BesucherIn­nen auf der Bil­dungs- und Beruf­s­in­fomesse L14 der AK Wien! „Das Inter­esse an Beruf­s­in­fo ist enorm“, sagte AK Präsi­dent Rudi Kaske beim Messerundgang mit Bil­dungsmin­is­terin Son­ja Ham­mer­schmid und dem amts­führen­den Wiener Stadtschul­rat­spräsi­den­ten Hein­rich Him­mer. Ver­stärk­te Beruf­sori­en­tierung wün­scht sich Kaske auch in den Schulen. Überdies fordert er jet­zt, da die Aus­bil­dungspflicht gilt, mehr Lehrplätze in den Betrieben – laut AK-Schätzung haben derzeit rund 23.000 Jugendliche trotz Suche keine Lehrstelle in einem Betrieb. Für die Schulen müsse die Finanzierung nach einem Chancenin­dex kom­men: „Alle Kinder und Jugendlichen brauchen ihre Chance zum Ler­nen.“ Beruf­sori­en­tierung ist mit­tler­weile ein eigenes Fach in der Neuen Mit­telschule. Ein eigenes Fach fordert Kaske auch für die Unter­stufen der Gym­nasien. „Die Jugendlichen sollen Schritt für Schritt zum Wun­schberuf kom­men. Dabei unter­stützen wir die Schulen auch mit eige­nen Mate­ri­alien. Wenn die Beruf­sori­en­tierung passt, müssen auch aus­re­ichend Aus­bil­dungsplätze da sein, und zwar mit guter Qual­ität“, sagt Kaske. Inzwis­chen gilt die Aus­bil­dungspflicht für alle, die heuer aus der Schule gekom­men sind. Laut AK-Schätzung haben derzeit rund 23.000 Jugendliche trotz Suche keine Lehrstelle in einem Betrieb. Sie suchen entwed­er direkt einen Lehrplatz, sind in Schu­lun­gen des Arbeits­mark­t­ser­vice oder in ein­er über­be­trieblichen Aus­bil­dung. Kaske: „Da müssen die Betriebe mehr Lehrstellen schaf­fen.“ Immer­hin bringt die Lehraus­bil­dung den Betrieben im Schnitt 1.200 Euro je selb­st aus­ge­bilde­tem Lehrling, den sie als Fachkraft übernehmen, statt Fachkräfte von woan­ders aufzunehmen. Da kann sich Kaske „nur wun­dern, dass die Wirtschaft über Fachkräfte­man­gel klagt, aber selb­st nicht aus­bildet“. Der AK Präsi­dent fordert überdies eine Schul­fi­nanzierung nach einem Chancenin­dex, der den Fam­i­lien­hin­ter­grund der Kinder an der jew­eili­gen Schule berück­sichtigt: „Schulen mit größeren Her­aus­forderun­gen bei der Förderung der Kinder müssen mehr Mit­tel bekom­men, damit alle ihre Chance haben.“ Dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er unter­stützt die berechti­gen Forderun­gen der Wiener Arbeit­erkammw­er und hat den inter­essierten Besucher/-Innen den aktuellen Lehrberuf im Back­warensek­tor mit allen Vor- und Nachteilen fachgerecht präsen­tiert. In ein­er weit­eren gemein­samen erfol­gre­ichen Koop­er­a­tion mit den Gew­er­schaften Bau-Holz und Vida hat dein Fachauss­chuss jugendgerechte Minikurse durchge­führt.

WorldSkills

Mit 40 Fachkräften aus 36 Berufen nahm heuer Öster­re­ich bei den 44. Beruf­swelt­meis­ter­schaften in Abu Dhabi teil und erkämpften vier­mal Gold, dreimal Sil­ber und vier­mal Bronze. Darunter auch Mag­dale­na von der Kurkon­di­tor­ei Ober­laa. Ihre beein­druck­ende Leis­tung ist von der stren­gen Fachjury mit ein­er großar­ti­gen Sil­ber-Medaille belohnt wor­den. Dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er grat­uliert dazu ganz her­zlich und dankt den Lehrkräften — ins­beson­dere Frau Simone — für die Betreu­ung und Unter­stützung der erfol­gre­iche Zucker­bäck­erin.

Leistungsschau

Mit ein­er ehren­würdi­gen Begrüßung durch Dr. Markus Liebl, seines­gle­ichen Präsi­dent vom Öster­re­ichis­chen Getränke Insti­tut, und ein­er fach­lichen Exper­tise vom Beruf­ss­chuldirek­tor Dr. Hans-Joachim Schmidt war der heurige Besuchertag feier­lich eröffnet wor­den. Sehr beein­druckt hat außer­dem die Geschichte über das Getränke Insti­tut sowie der Beruf­ss­chule. Das Zielpub­likum kon­nte eben­falls den 130. Geburt­stag des Getränke Insti­tut feiern. Die Beruf­ss­chule und ihre Lehrkör­p­er ver­mit­teln den Auszu­bilden­den ein fundiertes Wis­sen für den betrieblichen All­t­ag und wer­den somit für die bevorste­hende Lehrab­schlussprü­fung in drei Lehrgän­gen vor­bildlich vor­bere­it­et. Mit der Erschaf­fung des Lehrberufes „Brau- und Geträn­ketech­nik“ ist eine umfan­gre­iche Abdeck­ung von Fer­tigkeit­en und Ken­nt­nis­sen für den Fach­bere­ich Bier, Limon­aden, Min­er­al­wass­er sowie Frucht­saft ent­standen. Mit großer Kom­pe­tenz hat­ten die Auszu­bilden­den in mehreren Arbeitssta­tio­nen ihre eigene Leis­tungss­chau dem Fach­pub­likum näher gebracht. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke möchte seine beson­dere Anerken­nung an die Auszu­bilden­den im ersten Lehrgang über­mit­teln und bedankt sich bei der Direk­tion für die aus­geze­ich­nete Zusam­me­nar­beit. Die kom­menden Her­aus­forderun­gen kön­nen ruhig auf uns zukom­men. Zum Wohle!

Bildung

Durch Bil­dung wird das Fun­da­ment des Wis­sens und des Han­delns noch bess­er ver­stärkt. Aus diesem Grund haben sich die Wiener Fleis­ch­er zu ein­er Weit­er­bil­dung zum Woch­enende getrof­fen, um sich mit dem Schw­er­punkt „Volk­swirtschaft“ zu befassen. Mag. Ernst Tüch­ler vom Öster­re­ichis­chen Gew­erkschafts­bund (ÖGB) hat mit sein­er wun­der­baren Rhetorik die öster­re­ichis­chen wirtschaftlichen Para­me­ter tre­f­fend for­muliert. Dadurch ist eine sehr span­nende Diskus­sion ent­standen und die vie­len Fra­gen wur­den mit Kenn­zahlen ein­drucksvoll beant­wortet. Die Weit­er­bil­dungs­maß­nahme war ein großer Erfolg und die interne Agen­da hat das Bil­dung­spro­gramm per­fekt ergänzt.

Lehrabschluss

So schnell kann die Zeit verge­hen. Auch die Prüflinge für den Lehrberuf „Fleis­chver­ar­beit­er“ haben ihre Lehrab­schlussprü­fung in einem tra­di­tionellen Wiener Unternehmen durchge­führt. Alle Jugendlichen waren top motiviert und entsprachen dem Anforderung­spro­fil der stren­gen Prü­fungskom­mis­sion. Bis auf einen haben alle Prüflinge den Lehrab­schluss pos­i­tiv nach Hause brin­gen kön­nen. Es ist über­haupt keine Schande, wenn ein­mal der Prü­fungstag nicht so ver­laufen ist, wie man es sich erhofft hat. Pos­i­tiv Denken und den Antrag auf Zulas­sung der Wieder­hol­ung­sprü­fung stellen. Das wird alles klap­pen, davon sind wir überzeugt. Dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er wün­scht den neuen Fachar­beit­ern viel Erfolg bei den kom­menden Her­aus­forderun­gen und heißen sie ganz her­zlich in ihrer neuen Posi­tion willkom­men.

Lehrabschluss

Mit viel Elan und Konzen­tra­tion haben die Prüflinge das Anforderung­spro­fil zum Lehrberuf Fleis­chverkauf in Wien bew­erk­stel­ligt. Alle Lehrlinge haben die Lehrab­schlussprü­fung bestanden. Sog­ar einige davon mit Ausze­ich­nung oder mit gutem Erfolg. Dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er grat­uliert den neuen Fachar­beit­ern zu diesem grandiosen Erfolg. Natür­lich haben wir einen gewis­sen Stolz, wenn die Jugend in Wien diesen Beruf so verkaufs­fördernd präsen­tiert. Dies ist eine aus­geze­ich­nete Wer­bung für das Fleis­cher­handw­erk. Außer­dem unser großer Dank an alle Beteiligten die diesen Erfolg in der dualen Beruf­saus­bil­dung ermöglicht haben.

Löhne

Die Höhe dein­er Lehrlingsentschädi­gung ist entwed­er im Kollek­tivver­trag für das öster­re­ichis­che Bäck­ergewerbe oder im Kollek­tivver­trag für die Großbäck­er geregelt. Die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) sichert mit seine Mit­glieder den Kollek­tivver­trag im lohn- sowie rah­men­rechtlichen Teil ab. Mit den bei­den Ver­hand­lungspart­ner/-innen hat die Gew­erkschaft PRO-GE die kollek­tivver­traglichen Min­destlöhne neu ver­han­delt. Eben­so kommt eine Vere­in­barung über einen Stufen­plan zur Gel­tung, indem der kollek­tivver­tragliche Min­dest­lohn auf 1.500 Euro bis zum Jahr 2019 umge­set­zt wird. Aber nun zu den neuen Lehrlingsentschädi­gun­gen, die ab den 1. Okto­ber 2017 gel­ten. Bäck­ergewerbe Öster­re­ich: 1. Lehr­jahr: 474,00 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 607,00 Euro pro Monat; 3. Lehr­jahr: 863,00 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 946,00 Euro pro Monat. Großbäck­er Öster­re­ich: 1. Lehr­jahr: 677,06 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 870,50 Euro pro Monat und 3. Lehr­jahr: 1.257,40 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 1.450,83 Euro pro Monat. Dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er grat­uliert dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam zu diesem her­vor­ra­gen­den Erfolg ganz her­zlich. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Löhne

Die Höhe dein­er Lehrlingsentschädi­gung ist im Kollek­tivver­trag für die öster­re­ichis­che Brauin­dus­trie geregelt. Die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) sichert durch seine Mit­glieder den Kollek­tivver­trag im lohn- sowie rah­men­rechtlichen Teil ab. Mit den Verhandlungspartner*innen hat die Gew­erkschaft PRO-GE die kollek­tivver­traglichen Min­destlöhne neu ver­han­delt. Die neuen Lehrlingsentschädi­gun­gen gel­ten für alle Brauereien in Öster­re­ich mit unter 120.000 hl, von 120.001 hl bis 360.000 hl und über 360.000 hl mit Wirk­samkeit 1. Sep­tem­ber 2017. Brauin­dus­trie Öster­re­ich: 1. Lehr­jahr: 961,50 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 1.236,21 Euro pro Monat; 3. und 4. Lehr­jahr: 1.785,63 Euro pro Monat. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke grat­uliert dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam zu diesem her­vor­ra­gen­den Erfolg ganz her­zlich. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Geldschuld

Jeden Tag stand eine 17-jährige Krem­serin um vier Uhr in der Früh in der Bäck­erei. Und musste of länger bleiben. Auf 140 Über­stun­den kam sie so. Dabei sind Über­stun­den bei min­der­jähri­gen Lehrlin­gen ver­boten. Bezahlt bekam sie keine einzige, auch viele Nachtzuschläge nicht. Die Arbeit­erkam­mer Niederöster­re­ich forderte für sie 2.100 Euro zurück. Eine stolze Summe bei monatlichen 595,21 Euro Lehrlingsentschädi­gung. Link: Arbeit­erkam­mer Niederöster­re­ich.

Ehrung

Einen einzi­gar­ti­gen Hot-Spot kon­nten die Teil­nehmer für die diesjährige Preisver­lei­hung der Wiener Fleis­ch­er-Lehrlinge erleben. Die fachkundi­ge Exkur­sion führte uns zu inter­es­san­ten wirtschaftlichen Betrieben. Dabei kon­nte das Zielpub­likum viel über die sel­te­nen Tier­rassen und deren Ver­wen­dung erfahren. Der Fachaus­tausch förderte die Per­sön­lichkeit sowie das Wis­sen über die bur­gen­ländis­che Lebens­mit­tel­pro­duk­tion. Beson­deren Anklang fand die gemein­same Diskus­sion über die prax­isori­en­tierte Züch­tung von sel­te­nen Schlacht­tieren und der beson­deren Beurteilung des Schlachtwertes. Gutes bewahren und regionale Spezial­itäten neu ent­deck­en ist ein wichtiger Grundpfeil­er in der heuti­gen Fleis­chwirtschaft. Maßge­blich ist auch das handw­erk­liche Kön­nen. Auf­grund dieser ver­schiede­nen Para­me­tern hat dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er für die neue Gen­er­a­tion von Fleis­ch­ern einen Beruf­swet­tbe­werb gestal­tet. Mit großem Elan hat die Wiener Fleis­ch­er-Jugend die ver­schiede­nen Anforderung­spro­file für den Beruf Fleis­chver­ar­beitung und Fleis­chverkauf gemeis­tert. Eben­so äußerst wichtig war der Jury, dass die Arbeit­en von den Auszu­bilden­den nach dem Codex Ali­men­ta­r­ius Aus­tri­a­cus ein­wand­frei hergestellt wer­den. Nach ein­er Bew­er­tung der Jury ist dies auch her­vor­ra­gend gelun­gen. Die Allerbesten Wiener Fleis­ch­er-Lehrlinge haben dadurch tolle Haupt­preise erhal­ten und wur­den vom Fach­pub­likum würdig gefeiert. Den 1. Platz im drit­ten Lehr­jahr hat Dani­jel von der Fir­ma Radatz meis­ter­lich erk­lom­men. Gefol­gt von Mehmet (2. Platz) von der Fir­ma Özer und Pre­drag (3. Platz) vom Han­del­sun­ternehmen Merkur. Die Bew­er­tung im zweit­en Lehr­jahr hat eben­so ein bemerkenswertes Ergeb­nis mit sich gebracht. Mar­tin von der Fir­ma Wies­bauer hat den 1. Platz erre­icht. Gabriel von der Fir­ma Szabo und Max­i­m­il­ian vom Han­del­sun­ternehmen Merkur ver­voll­ständigten den 2. und 3. Platz. Mit ein­er sen­sorischen Beurteilung in der Kuli­narik und mit vie­len gemein­samen Fachge­sprächen endete die feier­liche Preisver­lei­hung.

Fachkurs

Bei ein­er Lehrab­schlussprü­fung ist eine kon­tinuier­liche als auch zielo­ri­en­tierte Arbeitsweise von großem Vorteil. Genau­so ver­hal­tet sich das Fachge­spräch in der Prü­fungskom­mis­sion. Um etwaige Befürch­tun­gen oder einen entsprechen­den Stress­fak­tor zu ver­mei­den, hat dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er einen aktuellen Vor­bere­itungskurs zur Lehrab­schlussprü­fung in der Wiener Beruf­ss­chule durchge­führt. Die Atmo­sphäre zu diesem Abend­kurs war lock­er und genoss von bei­den Seit­en eine her­vor­ra­gende Grund­lage für das gemein­same Fachge­spräch über die zen­tralen Arbeits­ge­bi­ete. Dieser Vor­bere­itungskurs kann keine drei Aus­bil­dungs­jahre erset­zen, ist jedoch eine lobenswerte Aufar­beitung von Fra­gen und Antworten. Arbeit­srechtliche Grund­la­gen für die kom­mende Gegen­wart waren gle­icher­maßen ein berechtigtes The­ma. Der Bil­dungskurs war zahlre­ich besucht und die Teil­nehmer/-innen kön­nen dem Lehrab­schluss entspan­nt ent­ge­gense­hen. Dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er wün­schte allen Anwe­senden viel Erfolg dabei!

Bildung

Auf­tank­ende Tage­sor­d­nungspunk­te mit aus­giebi­gen Por­tio­nen von Wis­senswerten mit ein­er immensen Vielfalt an gemein­samen Inter­essen und vor allem alles zügig organ­isiert in der Umge­bung von Leoben, so hat sich die diesjährige Arbeit­sta­gung von deinem Wiener Fachauss­chuss Getränke zusam­menge­tra­gen. Die sig­nifikan­ten The­matiken hat­ten nicht nur in den vorgegebe­nen Sem­i­narzeit­en eine absolute Berech­ti­gung. Nein, sie bracht­en uns bis in den späten Abend einen gesel­li­gen Fachaus­tausch. Mit Kol­le­gen Hein­zl­maier, welch­er für die Jugend­kul­tur­forschung in Deutsch­land und Öster­re­ich zuständig ist, kon­nte ein pro­fun­der Ken­ner für das heutige Jugend­da­sein mit ihrer einzi­gar­ti­gen Kom­mu­nika­tion gewon­nen wer­den. Mit eifrigem Elan wur­den die volk­swirtschaftlichen Kenn­zahlen für unsere betriebliche Prax­is von unserem Kol­le­gen Tüch­ler vom Öster­re­ichis­chen Gew­erkschafts­bund unserem Fach­pub­likum prax­isori­en­tiert dargelegt. Alle Lehren und Dat­en im Rück­blick sowie die aktuelle Vorschau zeigten uns, wie ein­drucksvoll die Bil­dungspoli­tik in unserem Wirkungs­grad sein kann. Das Fach­pro­gramm wurde durch die tra­di­tionelle Wirtschaft­s­tour mehr als nur ergänzt. Die betriebliche Anschau­ung führte uns dies­mal in die Ober­steirische Molk­erei sowie in die Großbrauerei Göss­er. In diesem Zusam­men­hang unser großer Dank an alle Beteiligten, die uns in dieser Zeit organ­isatorisch und fach­lich zur Ver­fü­gung standen. Mit dieser Bil­dung sind wir weit­er­hin auf Kurs!

Löhne

Die Höhe dein­er Lehrlingsentschädi­gung ist entwed­er im Kollek­tivver­trag für das öster­re­ichis­che Fleis­chergewerbe oder im Kollek­tivver­trag für die Fleis­chwarenin­dus­trie Öster­re­ich geregelt. Die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) sichert mit seine Mit­glieder den Kollek­tivver­trag im lohn- sowie im rah­men­rechtlichen Teil ab. Mit den bei­den Ver­hand­lungspart­ner/-innen hat die Gew­erkschaft PRO-GE die kollek­tivver­traglichen Min­destlöhne neu ver­han­delt. Eben­so kommt eine Vere­in­barung über einen Stufen­plan zur Gel­tung, indem der kollek­tivver­tragliche Min­dest­lohn auf 1.500 Euro bis zum Jahr 2019 umge­set­zt wird. Aber nun zu den neuen Lehrlingsentschädi­gun­gen, die ab den 1. Juli 2017 erhöht wer­den. Fleis­chgewerbe Wien: 1. Lehr­jahr: 692,24 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 883,34 Euro pro Monat und 3. Lehr­jahr: 1.177,11 Euro pro Monat. Fleis­chwarenin­dus­trie Öster­re­ich: 1. Lehr­jahr: 700,35 Euro pro Monat; 2. Lehr­jahr: 900,45 Euro pro Monat; 3. Lehr­jahr: 1.300,65 Euro pro Monat und 4. Lehr­jahr: 1.400,70 Euro pro Monat. Dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er grat­uliert dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam zu diesem her­vor­ra­gen­den Erfolg ganz her­zlich. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.

Ehrung

Die Absolvierung des drit­ten Lehrganges für „Brau- und Geträn­ketech­nik“ ste­ht knapp vor der End­phase. Lern­mod­ule wur­den durchgeack­ert und die Lehrkräfte haben alles darange­set­zt, dass der Lern­er­folg bei jedem sicht­bar wird. Der Beruf­swet­tbe­werb vom Wiener Fachauss­chuss Getränke ist ein ein­deutiger Beweis dafür, wie die Auszu­bilden­den erfol­gre­ich mit der The­matik in der heuti­gen Geträn­ketech­nolo­gie umge­gan­gen sind. Die Rich­tung für einen pos­i­tiv­en Lehrab­schluss wird durch diesen Lern­er­folg mit Sicher­heit ein­treten. Mit ein­er würdi­gen Preisver­lei­hung in Schwechat hat sich der Wiener Fachauss­chuss Getränke von der Wiener Arbeit­erkam­mer mit Sitz in der Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft bedankt. Nicht nur ein Zauber­er hat uns mit sein­er Dar­bi­etung begeis­tert, son­dern auch der Gesamtein­druck aller Absolventen*innen in diesem Lehrgang. Das anwe­sende Fach­pub­likum war enorm stolz auf diesen Leis­tungsabruf und hat die Allerbesten mit tollen Preisen aus­geze­ich­net. Den Bil­dungs­stand hat Johannes (1. Platz) von der Pri­vat­brauerei Zwet­tl, Karin (2. Platz) von der Pri­vat­brauerei Zwet­tl und Christoph (2. Platz) von der Brauerei Wiesel­burg aber­mals ein­drucksvoll bestäti­gen kön­nen. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke hat durch die ein­drucksvollen Leis­tun­gen noch einen weit­eren Platz vergeben. Eric (3. Platz) von der Brauerei Falken­stein hat eben­so seine Leis­tung in diesem drit­ten Lehrgang steigern kön­nen. Unser großer Dank gilt der Direk­tion mit ihren Lehrkräften für die päd­a­gogis­che Unter­stützung sowie der fach­lichen Wis­sensver­mit­tlung an unsere Getränke-Jugend und der Wiener Fachauss­chuss Getränke wün­scht den kom­menden Facharbeiter*innen viel Erfolg in ihrem weit­eren Beruf­sleben!

Fachkurs

Wir lieben die Wurst! Ganz ein­fach. Als Snack für die Zwis­chen­mahlzeit oder als wichtiger Ernährungsträger für ein Haupt­gericht. Hochw­er­tige Zutat­en garantieren eine solide Basis für die Her­stel­lung von Brüh‑, Brat- und Fleis­chwürste. Nicht zu vergessen, der richtige Umgang mit den geson­derten Qual­ität­sun­ter­schieden, Gewürzen, Maschi­nen sowie den einzel­nen Arbeit­sprozessen. Die Fach­ex­perten legten auch großen Wert auf das handw­erk­liche Geschick und deren genauen Por­tion­ierung. Vielfältige Tricks und Kniffe waren bei dieser Weit­er­bil­dungs­maß­nahme ein ständi­ger Begleiter.Konzentriert und fokussiert nahm die Fleis­ch­er-Jugend dieses Kur­sange­bot gerne an. Bei ein­er sen­sorischen Beurteilung kon­nte man das frisch gel­ernte nochmals Revue passieren lassen und zugle­ich sich für die näch­sten Her­aus­forderun­gen stärken. Das Kur­sange­bot zeigt deinemWiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er ein­mal mehr, dass dieses Kur­sange­bot eine richtige und sin­nvolle Investi­tion ist. Damit die Würste nicht nur eine beein­druck­ende Geschichte vor­weisen kön­nen, son­dern uns als End­ver­brauch­er auch in Zukun­ft schmeck­en.

Ehrung

Nach einem sehr pro­duk­tiv­en Beruf­swet­tbe­werb hat dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er zu ein­er ehrwürdi­gen Preisver­lei­hung in ein Wiener Innen­stadt­lokal ein­ge­laden. Alle Ehren­den sind freudig erschienen und haben sich bei dieser Preisver­lei­hung nicht nur kuli­nar­isch ver­wöh­nen lassen. Jede Menge Spaß brachte näm­lich der Kabaret­tist namens Haupt­mann, welch­er haupt­beru­flich Lehrer ist und sich in seinem Pro­gramm mit Lehrer- und Schüler­da­sein auseinan­der­set­zt. Die Freude war auch groß, als die besten Wiener Bäck­er-Lehrlinge ihre tollen Haupt- beziehungsweise Anerken­nung­spreise ent­ge­gengenom­men haben. Zu der höch­sten Gewin­ner­stufe im 3. Lehr­jahr haben sich Jose Bil­ly (1. Platz) von der Bäck­erei Szhin, Sul­tan (2. Platz) von der Fir­ma Anker­brot und Thomas (3. Platz) von Jugend am Werk hin­aufgear­beit­et. Der Leis­tungsabruf im 2. Lehr­jahr war eben­falls enorm und Mar­cel (1. Platz) von Jugend am Werk, Emre (2. Platz) von der Bäck­erei Schwarz und Rumen (3. Platz) von Jugend am Werk haben es der stren­gen Jury erfol­gre­ich bewiesen. Ein fast his­torisches Ergeb­nis hat jedoch das 1. Lehr­jahr voll­bracht. Gegenüber den anderen Lehr­jahren kon­nte in diesem Aus­bil­dungs­jahr näm­lich die meis­ten Preisträger/-innen verze­ich­net wer­den und es freute uns aufrichtig, dass Jonathan (1. Platz) und Kevin (2. Platz) bei­de von der Fir­ma Anker­brot und Manuela (3. Platz) von Jugend am Werk die wertvollen Ausze­ich­nun­gen erhal­ten haben. Allen Preisträger/-innen gebührt ein großer Dank und unser Respekt. Natür­lich auch ein Dank an unsere Koop­er­a­tionspart­ner, die uns aktiv unter­stützt haben, dass der diesjährige Beruf­swet­tbe­werb der Wiener Bäck­er-Lehrlinge so ein ganz großer Erfolg wurde!

Wettbewerb

Alles rund um das Fleisch beim diesjähri­gen Beruf­swet­tbe­werb der Wiener Fleis­ch­er-Lehrlinge. Die Lehrlinge im drit­ten Aus­bil­dungs­jahr hat­ten in allen Diszi­plinen ein umfan­gre­ich­es Anforderung­spro­fil in The­o­rie und Prax­is zu bew­erk­stel­li­gen. Von der Experten­jury wird ins­beson­dere ein großer Wert auf die handw­erk­lichen Tätigkeit­en sowie auf die strenge Ein­hal­tung der Hygien­ebes­tim­mungen und des Lebens­mit­tel­rechts gelegt. Eben­falls darf die Kreativ­ität bei den „Fleis­chver­ar­beit­ern“ nicht fehlen. Sum­marisch waren alle Auszu­bilden­den mit viel Lei­den­schaft dabei. Es wurde sich auf die Her­stel­lung von Fleisch- und Wurst­waren konzen­tri­ert, wobei die Zer­legung, Ent­beinen und die Sortierung im Fokus der Werk­sar­beit stand. Die Auf­gaben­stel­lung bein­hal­tete natür­lich auch die Vorar­beit­en für die Erzeu­gung von Dauer‑, Brüh- und Kochwürste sowie der Küh­lung und Lagerung. Ein Fachge­spräch mit den Fach­ex­perten sollte nochmals eine Lehrab­schlussprü­fung nachempfind­en. Dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er bedankt sich ganz her­zlich bei der Lehrerschaft und bei ihrer Ver­wal­tung für die großzügige Koop­er­a­tion. Nur gemein­sam ist es möglich, so eine primäre Lehrauf­gabe auf gesunde Beine zu stellen. Die Fach­ex­perten wer­den die erbracht­en Leis­tun­gen in ein­er gemein­samen Jurysitzung disku­tieren und die Allerbesten Fleis­ch­er-Lehrlinge mit Haupt­preisen feier­lich würdi­gen. Seien wir weit­er­hin ges­pan­nt wie die Preisver­lei­hung an gewiss­er Dynamik gewin­nt.

Wettbewerb

Ein regel­rechter Wet­t­lauf war das Aneignen vom neuen Fach­wis­sen. Die Geträn­ketech­nolo­gie ist und bleibt ein umfassendes Bil­dungswerk. Nun fol­gt die Zeit um das deklar­a­tive Wis­sen nochmals zu sortieren und zu kom­mu­nizieren. Das Ziel für die Auszu­bilden­den ist die pos­i­tiv bestandene Lehrab­schlussprü­fung und, noch viel mehr, für die kom­mende Gegen­wart fach­lich gewapp­net zu sein. Der Beruf­swet­tbe­werb von deinem Wiener Fachauss­chuss Getränke opti­miert diesen grandiosen Zielein­lauf und gibt wom­öglich noch Rückschlüsse auf ger­ingfügige Verbesserun­gen. Unsere Lei­den­schaft bleibt die Her­stel­lung von Biere, Wäss­er, Säfte, Nek­tar und anderen Erfrischungs­getränken, ver­bun­den mit den so wichti­gen The­matiken rund um die Abfül­lung, Automa­tion, Anla­gen­tech­nik, Umwelt­fra­gen sowie die lebens­mit­tel­rechtlichen Bes­tim­mungen. Die Summe aller primär­er Fak­toren hat gezeigt, wie der let­zte Lehrgang für „Brau- und Geträn­ketech­nik“ für diesen wichti­gen Schritt her­vor­ra­gend vor­bere­it­et ist. Unsere Grat­u­la­tion an alle Beteiligten, die diese uner­müdliche Ler­nauf­gabe aktiv bewältigt haben. Die einge­set­zte Expertenkom­mis­sion für den Beruf­swet­tbe­werb wird noch tatkräftig tagen, um die Allerbesten bei der kom­menden Preisver­lei­hung zu küren. Aber eines hat sich bewahrheit­et, der Gesamtein­druck aller Absol­ven­ten bei diesem Beruf­swet­tbe­werb war enorm beein­druck­end.

Bildung

Die Arbeit­sprozesse in unser­er Arbeitswelt wer­den umfan­gre­ich­er, schneller, bess­er oder stellen uns vor neuen Her­aus­forderun­gen. Auch die geset­zliche Basis ist eine äußerst wichtige Kom­po­nente. Aus diesem Grund hat sich dein Wiener Fachauss­chuss Fleis­ch­er zu ein­er Woch­enend­schu­lung getrof­fen, um sich mit der sehr wichti­gen The­matik „Die Arbeitsin­spek­tion“ auseinan­derzuset­zen. Mit vie­len Fak­ten, Dar­legun­gen, Hin­weisen und geset­zlichen Aufar­beitun­gen zum Arbeit­nehmer­schutz ver­bun­den mit einem sym­pa­this­chen Vor­trag sorgte nicht nur Kol­lege Schöffthaler, zuständig für das Arbeitsin­spek­torat Wien Süd und Umge­bung, für eine umfassende Beratung, son­dern auch für eine aus­giebige Diskus­sion unter den Schu­lung­steil­nehmer/-innen und dem Vor­tra­gen­den. Die Bil­dungsver­anstal­tung wurde mit vie­len fach­lichen und inter­nen Angele­gen­heit­en ergänzt und war somit für alle Beteiligten ein großer Erfolg.

Ehrung

Die Geträn­ketech­nolo­gie ist bere­its in unserem Kopf! Mit diesen Fachbescheid kann man die Leis­tung im zweit­en Lehrgang auf einen guten Nen­ner brin­gen. Viele fach­liche Para­me­ter, die zu ein­er Gesamtleis­tung zusam­menge­tra­gen wer­den, sind nicht nur für das Endergeb­nis ver­ant­wortlich, son­dern sind darüber hin­aus ein primär­er Wis­senscheck in der aktuellen Beruf­saus­bil­dung. Alle Leis­tun­gen hat­ten die Kom­pe­tenz, das Wis­sen sowie die Fähigkeit einen entsprechen­den Preis zu holen. Beein­druck­end war auch die einzi­gar­tige Grup­pen­dy­namik. Durch diese Moti­va­tion hat­te die Fachjury keine leichte Auf­gabe eine schnelle Nominierung für die Allerbesten abzugeben. Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke hat die Ziel­gruppe und die Ehrengäste zu ein­er feier­lichen Preisver­lei­hung in einem Bier­lokal in Wieden ein­ge­laden. Die begehrten Fach­podeste haben Johannes (1. Platz), Karin (2. Platz) bei­de von der Pri­vat­brauerei Zwet­tl sowie Christoph (3. Platz) von der Brauerei Wiesel­burg und Roman (3. Platz) von der Brauerei Murau ein­drucksvoll errun­gen. Geschlossen grat­ulieren wir den Auszu­bilden­den für die erbrachte Leis­tung beim Beruf­swet­tbe­werb und wir sind uns sich­er, dass der eingeschla­gene Bil­dungsweg in einen pos­i­tiv­en Lehrgangsab­schluss mün­den wird.

Kundschaften

Das Ange­bot an Beruf­s­in­for­ma­tio­nen kön­nte in Wien nicht bess­er sein. An zahlre­ichen Tagen hat dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er an soge­nan­nten Beruf­stage mit Erfolg teilgenom­men. Die Besucher/-innen wur­den durch Gespräche über den Lehrberuf “Bäck­er/-in” informiert und der Lehrberuf wurde auch mit Anschau­ungs­ma­te­ri­alien präzisiert. Für uns ist es ein wichtiger Motor, das beru­fliche Dasein mit dem wichti­gen Kon­text der Sol­i­dar­ität noch näherzubrin­gen. Da zu sein, wenn Men­schen beru­fliche Unter­stützung benöti­gen. Das gilt auch für Kol­le­gen Lud­wig, der vieles für die Stadt Wien bewegt. Außer­dem ist sein Inter­esse groß und informierte sich über das umfassende Ange­bot an Weit­er­bil­dungs­maß­nah­men. So ist es kür­zlich geschehen und dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er hat­te aus­führlich Zeit mit dem Stad­trat für Wohnen, Wohn­bau und Stadterneuerung sich auszu­tauschen und über die kom­menden Her­aus­forderun­gen zu debat­tieren. Ein gelun­gener Mix mit einem Mehrw­ert für alle Beteiligten.

Wettbewerb

Brot und Back­waren sind für die meis­ten Men­schen hierzu­lande ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Hochw­er­tige Back­zu­tat­en und handw­erk­lich­es Kön­nen sowie langjährige Erfahrung zeigen ein­drucksvoll, dass rund 70 Prozent der Men­schen zumin­d­est ein­mal pro Tag zu Back­waren greifen. Weniger als 30 Prozent kon­sum­ieren Brot und Gebäck mehrmals pro Woche. Die genussvolle Verzehrung find­et entwed­er am Mor­gen oder am Abend statt. Um diese enorme Vielfalt der Back­kul­tur abzu­sich­ern, ist es abso­lut notwendig in die zukün­ftige Fachar­beit­er­aus­bil­dung zu investieren. Daher nimmt die Lehrlingsaus­bil­dung einen wichti­gen Stel­len­wert ein. Auch in Wien wird noch eifrig aus­ge­bildet. Dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er begleit­et unsere Bäck­er­ju­gend sehr gerne. Sowohl die Bil­dungsange­bote aber auch die Infor­ma­tionsver­anstal­tun­gen kön­nen sich sehen lassen. Auch der diesjährige Beruf­swet­tbe­werb passt genau in das Konzept, um unsere Wiener Bäck­er­ju­gend in ihren Erfol­gen aktiv zu unter­stützen. Das Stim­mungs­bild von diesem Wet­tbe­werb möcht­en wir nicht voren­thal­ten. Ein her­zlich­er Dank an Roman für die erstell­ten Pho­to-Werke.

Ehrung

Mit viel Wis­sen, Kön­nen sowie Elan sind beim 61. Beruf­swet­tbe­werb der Wiener Zucker­bäck­er-Lehrlinge die einzel­nen Prü­far­beit­en mit tollen Ergeb­nis­sen durchge­führt wor­den. Ein großer Dank bei allen Auszu­bilden­den, die an diesem wichti­gen Wet­tbe­werb aktiv teilgenom­men haben. Hin­sichtlich der kom­menden Lehrab­schlussprü­fung für die Lehrlinge im 3. Lehrlinge ist die Jury durch­wegs opti­mistisch, dass die Auszu­bilden­den diese pos­i­tiv abschließen. Zu der Siege­sehrung hat dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er mehr als 50 Preisträger/-innen ein­ge­laden. Mit dieser Preisver­lei­hung wird den Allerbesten ein großer Respekt für die erbrachte Leis­tung mit wun­der­schö­nen Preisen ent­ge­genge­bracht. Stel­lvertre­tend für alle Gewin­ner/-innen hier nochmals die ersten drei Plätze in den jew­eili­gen Aus­bil­dungs­jahren. Im 3. Lehr­jahr hat San­dra von der Kon­di­tor­ei Ober­laa den ersten Platz erk­lom­men. Die näch­sten Plätze haben Mar­lene (2. Platz) von der Kon­di­tor­ei Diglas und Iris (3. Platz) von der Kon­di­tor­ei Ober­laa erre­icht. Die Bew­er­tung im 2. Lehr­jahr hat Matthias von der Kon­di­tor­ei Hein­er mit dem 1. Platz ange­führt. Anju­ta (2. Platz) von der Kon­di­tor­ei Ober­laa und Lea (3. Platz) vom Hotel Kempin­s­ki fol­gten erfol­gre­ich. Die Spitzen­plätze im 1. Lehr­jahr haben Katha­ri­na (1. Platz) vom Han­dels­be­trieb Merkur, Emine (2. Platz) von der Kon­di­tor­ei Aida sowie Janet (3. Platz) vom Hotel Sach­er erzielt. Die ehrwürdi­ge Preisver­lei­hung hat­te abge­se­hen von den kom­pe­ten­ten Fes­tre­den noch berufs­be­zo­gene Erläuterun­gen, kün­st­lerische Vor­führun­gen sowie ein kuli­nar­isches Buf­fet zu bieten. Die Pen­sionsver­sicherung ist nicht nur ein stark­er Koop­er­a­tionspart­ner, son­dern ist auch eine wichtige Insti­tu­tion für unsere soziale Sicher­heit. Der unum­strit­tene Höhep­unkt dieser Preisver­lei­hung bleibt unser­er erfol­gre­iche Zucker­bäck­er-Jugend und wir grat­ulieren nochmals ganz her­zlich dazu!

Fachkurs

Die ersten Lehrab­schlussprü­fun­gen befind­en sich bere­its in Vor­bere­itung. Nochmals die Zeit nützen, um das erlernte in Erin­nerung zu rufen und die mögliche Prax­is­ar­beit zu testen. Dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er bemüht sich um seine Ziel­gruppe und hat bere­its einen sein­er ersten Vor­bere­itungskurse zur Lehrab­schlussprü­fung bei Jugend am Werk organ­isiert. Weit­ere wer­den fol­gen und sind für Lehrlinge im drit­ten Lehr­jahr gedacht. Aber auch Wieder­hol­ung­sprüflinge wer­den durch einen eige­nen Vor­bere­itungskurs in allen Belan­gen nochmals gerne unter­stützt. Wichtige Fak­ten zu dieser Weit­er­bil­dungs­maß­nahme gibt dir sehr gerne dein Wiener Fachauss­chuss Bäck­er und freut sich, dass dieses Ange­bot zahlre­ich von den Prüflin­gen angenom­men wird. Ein her­zlich­es Dankeschön an Karin, die uns bei einem dieser Kurse als Fotografin begleit­ete und uns die bildlichen Auf­nah­men zur Ver­fü­gung stellte.

Wettbewerb

Dein Wiener Fachauss­chuss Getränke hat sich die primäre Auf­gabe gestellt, die Auszu­bilden­den im Lehrberuf “Brau- und Geträn­ketech­nik” mit maßgeschnei­derte Bil­dung­spro­gramme bis zur Lehrab­schlussprü­fung zu unter­stützen. In diesem Jahr hat die Getränkewirtschaft ver­mehrt in die Lehraus­bil­dung investiert. Dieser erfreuliche Mehrw­ert gilt ins­beson­dere für alle Brauereien in Öster­re­ich. Eine sin­nvolle Investi­tion in den näch­sten Fortschritt. Eine zen­trale Rolle nimmt der Beruf­swet­tbe­werb in Wien ein. Die Qual­ität an Wis­sen und Kön­nen ist beein­druck­end. Die öster­re­ichis­che Getränke­ju­gend ist bemerkenswert unter­wegs und wird das Anforderung­spro­fil in der Wirtschaft lock­er unter Beweis stellen.

Standpunkt

Derzeit hat sie eine vielfältige Tätigkeit im Europäis­chen Par­la­ment zu bew­erk­stel­li­gen. Außer­dem nimmt sie sich viel Zeit um Ihre Prinzip­i­en treu zu bleiben. Die Fokussierung liegt bei ein­er gerecht­en Verteilung des Wohl­standes. Eben­so für eine soziale Mark­twirtschaft, welche die Men­schen und nicht den Prof­it in den Mit­telpunkt stellt. Kern­the­men sind weit­ers ein ein­deutiger Zugang zur Demokratie, Mitbes­tim­mung, Wach­s­tum sowie Beschäf­ti­gung. Mag.a Eve­lyn Reg­n­er ist unsere Abge­ord­nete im Europäis­chen Par­la­ment. Unsere Kol­le­gin Reg­n­er ist nicht nur für den aktiv­en Ein­satz für soziale Angele­gen­heit­en bekan­nt, son­dern hat auch die Fer­tigkeit­en für einen wichti­gen Handw­erks­beruf unter Beweis gestellt. Der Besuch beim Aus­bil­dungs­be­trieb “Jugend am Werk” für den Beruf Bäck­er/-in hat nicht nur ein span­nen­des Fachge­spräch mit den Aus­bil­dungsver­ant­wortlichen mit sich gebracht. Auch die Fach­ex­perten/-innen vom Fachauss­chuss Bäck­er haben ihre Leis­tun­gen darge­boten. Denn zur sel­ben Zeit hat der Fachauss­chuss einen erfol­gre­ichen Vor­bere­itungskurs für die baldige Lehrab­schlussprü­fung durchge­führt. Alle Beteiligten haben davon prof­i­tiert. Gemein­sam mehr erre­ichen gilt für alle Beschäf­ti­gungs­for­men in der Arbeitswelt. Aber auch für ein soziales Europa!

Wettbewerb

Ohne uns gibt es kein gutes Fleisch! Mit Bravour haben die Auszu­bilden­den im zweit­en Aus­bil­dungs­jahr die Qual­itätspa­ra­me­ter für den Beruf­swet­tbe­werb der Fleis­ch­er gemeis­tert. Die fachgerechte Zer­legung von Fleis­chteilen nimmt eine wichtige wirtschaftliche Rolle für die Weit­er­ver­ar­beitung für die Küche sowie für den Verkauf ein. Handw­erk­lich­es Geschick, Kreativ­ität, Sorgfalt sowie die aktuellen Hygien­ebes­tim­mungen und das Lebens­mit­tel­recht sind einige wichtige Para­me­ter für diesen einzi­gar­ti­gen kreativ­en Beruf. Die Jury vom Fachauss­chuss Fleis­ch­er haben von den Auszu­bilden­den eine aus­geze­ich­nete Leis­tung gese­hen. Ohne der Koop­er­a­tion mit der Wiener Beruf­ss­chule für Fleis­ch­er wäre dieser Wet­tbe­werb kaum möglich. Jedes einge­set­zte Qual­itäts­man­age­ment für unsere Wiener Fleis­cher­ju­gend ist ein wichtiger Beitrag für eine pos­i­tive beru­fliche Weit­er­en­twick­lung. Bei­de Koop­er­a­tionspart­ner wer­den diese Entwick­lungschan­cen für Auszu­bildende laufend ver­tiefen und ergänzen.

Wettbewerb

Bravourös zele­bri­erte eine weit­ere Klasse im drit­ten Lehr­jahr die umfassenden Arbeit­sauf­gaben zum aktuellen Beruf­swet­tbe­werb der Zucker­bäck­er-Lehrlinge. Das kom­plexe Pro­gramm in der Prax­is­ar­beit sowie ihre fachgerechte Ver­ar­beitung, Bere­it­stel­lung und die anschließende gemein­same Präsen­ta­tion wurde mit viel Herz und beru­flichem Ver­stand ein­wand­frei dargelegt. Nicht nur die Fachjury hat­te einen guten Ein­blick in die derzeit­ige Beruf­saus­bil­dung bekom­men. Eben­so alle Auszu­bilden­den, welche durch ihre aktiv­en Fer­tigkeit­en und Ken­nt­nisse vieles erfahren kon­nten. Die Gesamt­beurteilung aller Aus­bil­dungs­jahre für den diesjähri­gen Beruf­swet­tbe­werb wird in Bälde stat­tfind­en und die darauf­fol­gen­den Preisträger/-innen wer­den schlussendlich zu ein­er jugendgerecht­en Preisver­lei­hung mit Show­pro­gramm ein­ge­laden. Auch dieser Beruf­swet­tbe­werb und die kom­mende Preisver­lei­hung wer­den von deinem Fachauss­chuss Zucker­bäck­er und der Arbeit­erkam­mer Wien organ­isiert. Der Dank gilt auch der Wiener Beruf­ss­chule und deren Ver­ant­wortlichkeit­en und, nicht zu vergessen, unserem Roman, der uns zu dieser Zeit fotografisch unter­stützt hat.

Jusitzanstalt

Die Fachar­bei­t­er­in­ten­si­vaus­bil­dung gibt es seit 1978 in der Jus­ti­zanstalt Sim­mer­ing. Die Beamten, die in den Lehrbe­trieben acht Berufe aus­bilden, sind in den jew­eili­gen Feldern aus­ge­bildet und ver­fü­gen über eine Lehrlingsaus­bild­ner­prü­fung. Als Erstes starteten die Aus­bil­dun­gen zum Bäck­er, Maler und Tis­chler – der Bäcker­beruf wurde später einige Jahre aus­ge­set­zt. In den 1980er-Jahren kamen Mau­r­er, Spen­gler und Met­al­lar­beit­er hinzu. 15 Monate dauert die Inten­si­vaus­bil­dung. Eine tolle Reportage von der Redak­tion “Der Stan­dard” über die Wiedere­ingliederung von Jugendlichen in ein neues Leben. Mehr Infor­ma­tio­nen via “Der Stan­dard”.

Wettbewerb

Mit ein­er dynamis­chen Ziel­stre­bigkeit ver­bun­den mit ein­er enor­men Läs­sigkeit hat die Zucker­bäck­er­ju­gend das Anforderung­spro­fil für das dritte Aus­bil­dungs­jahr abgear­beit­et. Beein­druck­end war auch die soziale Kom­pe­tenz zwis­chen den einzel­nen Auszu­bilden­den. Die Leis­tung für jeden einzel­nen Arbeitss­chritt war imposant zu beobacht­en. Es wird span­nend, wer die Spitzen­plätze erobern wird. Wir freuen uns auf das Gesamtergeb­nis für das dritte Aus­bil­dungs­jahr. Vielle­icht gibt es sog­ar eine Über­raschung. Auf alle Fälle ste­ht dem­nächst einen pos­i­tiv­en Lehrab­schluss nichts mehr im Wege. Wie immer wird der Wiener Beruf­swet­tbe­werb von deinem Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er sowie von der Wiener Arbeit­erkam­mer organ­isiert. Eben­so haben die Ver­ant­wortlichen in der Wiener Beruf­ss­chule einen großen Anteil am Erfolg der Organ­i­sa­tion. Einen her­zlichen Dank auch an Markus, der die wun­der­baren Fotos für unsere dig­i­tale Welt beiges­teuert hat.

Qualitätskontrolle

Das Ange­bot von Getränken zum Stillen von Durst ist enorm vielfältig. Alko­hol­freie Getränke, alko­holis­che oder alko­hol­haltige Getränke. Aber diese Getränke müssen auch ein­wand­frei hergestellt wer­den. Im Berufs­feld der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion gibt es den Lehrberuf zum Brau- und Geträn­ketech­niker/-in. Die inten­sive Fokussierung des Berufes liegt auf die Her­stel­lung von Bier, Bier­mis­chgetränke, Limon­aden, Frucht­säften sowie Min­er­al­wass­er. Während der Aus­bil­dung und später als fachkundi­ges Per­son­al beste­ht der Tätigkeits­bere­ich aus der Steuerung, Bedi­enung und der Überwachung von Pro­duk­tion­san­la­gen. Die Automa­tisierung hat und wird sich ras­ant weit­er­en­twick­eln. Daher ist eine umfassende Lehr- und Weit­er­bil­dung eine zielführende Investi­tion für die kom­menden Her­aus­forderun­gen. Ein absoluter Garant für eine aus­geze­ich­nete Aus­bil­dung im Getränke­bere­ich ist das Öster­re­ichis­che Getränke Insti­tut in Wien. Eine der Haup­tauf­gaben ist die Ver­mit­tlung der Lehre in der Beruf­ss­chule für Brau- und Geträn­ketech­nik und Des­til­la­teure. Das Insti­tut ver­fügt über eine aus­geze­ich­nete Expertenkom­mis­sion, die ihr fundiertes Wis­sen und Kön­nen an die Auszu­bilden­den weit­ergeben. Eben­so investiert der Wiener Fachauss­chuss Getränke viel und nimmt sich auch aus­re­ichend Zeit um die Auszu­bilden­den auf ihren Weg zum erfol­gre­ichen Lehrab­schluss zu unter­stützen. Das Arbeit­en im Labor ist ein wichtiger Fak­tor für die Qual­itätssicherung und Betrieb­skon­trolle. Um die wichtig­sten Kenn­zahlen wie den ph-Wert, Wasser­härte, Zuck­er- und Extrak­t­ge­halt fachgerecht zu ermit­teln, ste­hen den Auszu­bilden­den die mod­ern­sten Meth­o­d­en im Labor zur Ver­fü­gung.

Wettbewerb

Auch in diesem Jahr hat dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er mit seinem Koop­er­a­tionspart­ner einen ein­drucksvollen Beruf­swet­tbe­werb organ­isiert. Mit viel Engage­ment hat die Zucker­bäck­er­ju­gend die aktuellen Anforderun­gen an ihrem Beruf mit höch­ster Bravour gemeis­tert. Mit viel Wis­sen, Kön­nen und Geschick sind zuck­er­süße Pro­duk­te ent­standen, die dem drit­ten Aus­bil­dungs­jahr entsprechen. Die Fachjury ist mit diesem Leis­tungsabruf von den Auszu­bilden­den sehr zufrieden und bestätigt die richtige Basis für den Beruf und somit das dem­nächst erfol­gre­iche Beste­hen ein­er Lehrab­schlussprü­fung. Vie­len Dank an Markus für die her­vor­ra­gende Bild­doku­men­ta­tion.

Handwerkskost

Neben der betrieblichen Lehraus­bil­dung ist zudem die schulis­che Lehraus­bil­dung eine wichtige Kom­po­nente in der dualen Beruf­saus­bil­dung in Öster­re­ich. Der Rah­men­lehrplan von der Wiener Beruf­ss­chule der Bäck­er bein­hal­tet mehrere wesentliche Lernziele für die Auszu­bilden­den. Erfreulich zu sehen ist wie, in Pro­jek­ten und Mod­ulen, die Jugendlichen für die morgige Arbeitswelt pro­fes­sionell vor­bere­it­et wer­den. Der Lehrstoff “Teige” nimmt dabei einen weit­eren Schw­er­punkt ein. Messen, Wiegen, Auf­bere­it­en, Her­stel­lung, Ver­ar­beitung und Back­en um nur einige zu nen­nen. Eben­falls sieht auch die schulis­che Prax­is­ar­beit die Her­stel­lung von Teig­waren vor. Um fol­glich eine fach­liche Kom­pe­tenz zu erhal­ten, ist die Umset­zung in der Prax­is ein wichtiger Bestandteil der Ler­nauf­gabe. Auch an diesem Beispiel sind erlesene Zutat­en, viel Zeit bei der Trock­nung unter Berück­sich­ti­gung von Tem­per­atur und Luftzu­fuhr ein wichtiger fach­be­zo­gen­er Maßstab für ein hochw­er­tiges Her­stel­lungsver­fahren. Diese Lehrver­anstal­tung ist vol­lkom­men zu begrüßen und bringt viele fach­liche Vorteile für eine umfassende sowie zielo­ri­en­tierte Beruf­saus­bil­dung und bedeutet darüber hin­aus für alle Beteiligten eine Entwick­lung von pos­i­tiv­en Energien.

Löhne

Ein gerechter Lohn ist ein wesentlich­er Fak­tor für eine gesicherte Exis­tenz sowohl auch für eine friedliche Gesellschaft. Die Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft (PRO-GE) sichert das Einkom­men und die fairen Arbeits­be­din­gun­gen für die Arbeit­er/-innen ab. Selb­stver­ständlich liegt der Fokus ein­er Ver­hand­lung eben­falls bei der Lehrlingsentschädi­gung. Dem gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam ist es gelun­gen die jew­eilige Lehrlingsentschädi­gung im entsprechen­den Lohn­ver­trag zu erhöhen. Mit diesem Erfolg wird der Aus­druck wiedergegeben, dass die Jugendlichen unsere Zukun­ft sind. Ab dem 1. April 2017 kom­men fol­gende Sätze zur Lehrlingsentschädi­gung zur Anwen­dung. Zucker­bäck­ergewerbe Wien: 1. Lehr­jahr: 453,00 pro Monat; 2. Lehr­jahr: 600,50 Euro und 3. Lehr­jahr: 749,00 Euro. Dein Wiener Fachauss­chuss Zucker­bäck­er bedankt sich beim gew­erkschaftlichen Ver­hand­lung­steam für diesen tollen Ver­hand­lungser­folg. Alle weit­eren Details zum Lohn­ver­trag und die primären Kon­tak­t­dat­en find­est du auf der Home­page der Gew­erkschaft PRO-GE. Link: Pro­duk­tion­s­gew­erkschaft.