Arbeitswelt

Berufe aus­pro­bieren und Ein­blicke in die Arbeitswelt gewin­nen — das kon­nten heute 1500 Jugendliche und ihre Eltern im VAZ St. Pöl­ten beim öffentlichen Info­tag der großen AK-Beruf­s­in­fomesse „Zukun­ft-Arbeit-Leben”. Weit­ere rund 4000 Schü­lerIn­nen aus 155 niederöster­re­ichis­chen Schulk­lassen kamen zwis­chen 19. und 22. Sep­tem­ber zu den Messta­gen für Schulk­lassen. „Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, auf die Tal­ente und Stärken unser­er Kinder und Jugendlichen zu verzicht­en. Darum lassen wir sie bei der Berufs- und Schul­wahl nicht allein. Mit unser­er Messe brin­gen wir ihnen die Vielfalt an Berufen und schulis­chen Weit­er­bil­dungsmöglichkeit­en näher” sagt AK Niederöster­re­ich-Präsi­dent und ÖGB NÖ-Vor­sitzen­der Markus Wieser. Je näher der Pflichtschu­la­b­schluss rückt, desto größer ist bei vie­len Jugendlichen die Rat­losigkeit, wie es danach weit­erge­hen kann. „Bei über 200 Lehrberufen und ein­er großen Vielfalt an weit­er­führen­den Schulen ist der Infor­ma­tions­be­darf bei Jugendlichen und Eltern beson­ders groß”, weiß Wieser. Diese seien beim The­ma Lehre mitunter unsich­er, weil sie man­gels Infor­ma­tio­nen die Beruf­schan­cen der Kinder mit ein­er Lehre schlechter beurteilen als nach ein­er weit­er­führen­den Schule. „Dabei ist ein Lehrberuf eine Grund­lage, auf der man ein Leben lang auf­bauen und damit die Chan­cen am Arbeits­markt ganz deut­lich erhöhen kann”, so der AK-Präsi­dent, der auch betont: „Eine abgeschlossene Aus­bil­dung ist der beste Schutz gegen Arbeit­slosigkeit.” Bei der Messe in St. Pöl­ten waren mehr als 60 Aussteller vertreten: Gew­erkschaft­sju­gend, Fachgew­erkschaften, Insti­tu­tio­nen wie das AMS , die AUVA, das bfi , die NÖGKK und — heuer erst­mals — das Bun­desheer. Diese halfen den Jugendlichen gemein­sam mit Schulen und Unternehmen aus der Region einen Ein­blick in ver­schieden­ste Berufe zu bekom­men. „Bei unser­er Messe haben die Jugendlichen die Möglichkeit, bei den Mess­es­tän­den mit ver­schiede­nen Mate­ri­alien zu arbeit­en, Werkzeuge, Geräte und Maschi­nen auszupro­bieren. Das hil­ft ihnen ein Gefühl für die beru­flichen Anforderun­gen zu entwick­eln”, schildert AK-Direk­tor Mag. Joachim Preiß das erfol­gre­iche Messekonzept. Daneben beka­men die Jugendlichen auch Tipps für ihre Gesund­heit und Freizeit­gestal­tung und erfuhren, worauf sie als Ver­braucherIn­nen auf­passen müssen.